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Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

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  • Quelle:youtube.com / stoersender.tv

    Sehen Sie, Dieter Hildebrandt in der Operationen “Bimbesrepublik”. In seiner Kolumne untersucht er das Sprichwort vom rollenden Rubel. Außerdem im Programm der ersten Sendung: HG.Butzko, Ecco Meineke, Konstantin Wecker und Sigi Zimmerschied.
    Der Zinsrebell Hans Scharpf erklärt, wie er den Banken Paroli bieten will.

     

  • Quelle: youtube.com

     

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Kapitalflucht aus Italien und Spanien in vollem GangDer weltgrößte Vermögensverwalter, BlackRock Inc., zieht sich aus dem Geschäft mit europäischen Staatsanleihen zurück. Seine Anteile an den Wertpapieren Italiens und Spaniens hat der Finanzriese bereits reduziert. Diese Ankündigung wird die Kapitalflucht aus Europa noch beschleunigen.

    Noch vor einem halben Jahr hat die BlackRock Inc. kräftig in europäische Staatsanleihen investiert. Damals wurde die Hoffnung auf positive Erträge von Mario Draghi aufrecht erhalten, der den Anlegern versicherte, die EZB werde notfalls Staatsanleihen in unbegrenztem Ausmaß von den Krisenländern ankaufen.

    Seitdem hat sich die Stimmung jedoch nicht nachhaltig verbessert. Rick Riedler, CIO des US-amerikanischen Finanzunternehmens BlackRock, ist weit „weniger enthusiastisch als vor drei bis sechs Monaten“, wenn es um das Geschäft mit den europäischen Schulden geht. Wenn das Wachstum der Eurozone weiter abnehme, „werden wir unsere Position in der Eurozone, vornehmlich in Italien und Spanien, weiter reduzieren“, sagte Riedler dem WSJ.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    IWF verliert globale Unterstützung

    Die Schwellenländer wollen die Macht des IWF und der Weltbank brechen. Sie wollen einen eigenen Fonds, der sich vorrangig um ihre Probleme kümmert. Die Folgen wären vor allem für die Euro-Rettung gravierend.

    Der IWF schlittert in eine Existenz-Krise. Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika –  die sogenannten BRICS-Staaten –  planen die Errichtung ihrer eigenen supranationalen Finanzbehörde, um wirtschaftliche Unterentwicklung zu bekämpfen und Währungsschwankungen auszugleichen. Auch wenn diese noch nicht beim aktuellen BRICS-Gipfel beschlossen wird: Dem IWF läuft die Zeit davon. Der Fonds hat zu viele Fehler gemacht. Vor allem aber haben die Schwellenländer kein Verständnis dafür, dass der IWF vor allem mit der Euro-Rettung beschäftigt ist.

    Die Führer der Schwellenländer tagen seit Dienstag im südafrikanischen Durban, um das Vorhaben zu diskutieren. In der westlichen Welt werde einem Bericht von Bloomberg zufolge „der Machtwechsel von den traditionellen Ländern hin zu den Schwellenländern gefürchtet“, sagte Martyn Davies, Chef des Marktforschungsunternehmens Frontier Advisory in Johannesburg.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Die EZB liefert 5 Milliarden EuroAm Mittwoch Abend sind die lang ersehnten Euro-Scheine in Zypern eingetroffen. Per Hubschrauber und mit massivem Einsatz wurde das Geld an die Zentralbank in Nikosia geliefert.

    Wie die griechische Zeitung Kathimerini berichtet, hat die EZB am Mittwoch per Hubschrauber 5 Milliarden Euro nach Zypern geliefert. Die Banknoten wurden unter strenger Polizeibewachung in die Tresore der Zypriotischen Zentralbank verbracht.

    Einige Banken werden am Donnerstag ertmals wieder öffnen: Die Öffnungszeiten sind von 12 Uhr bis 18 Uhr. Die Möglichkeiten zu Überweisungen werden jedoch stark eingeschränkt sein. Die vom Parlament am Freitag beschlossenen Kapitalverkehrs-Kontrollen sollen mindestens ein Jahr gelten.

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  • Quelle: blog.markusgaertner.com

    Der Feldzug gegen die Bankeinlagen kann Europas Grundlage zerstörenDas Bild von jemandem, der am eigenen Ast sägt, hat in der Realität nicht oft eine so perfekte Entsprechung, wie das, was wir in dieser Woche in Europa sehen.

    Gestern schockte Jeroen Dijsselbloem die Sparer und Kapitalmärkte in der Eurozone mit dem Hinweis, der Zypern-Deal könne eine Blaupause für das künftige Krisen-Management sein. Dann ruderte er zurück. Sogar die Eurogruppe distanzierte sich in einem Statement. Heute lesen wir, dass im EU-Parlament Konfiszierungen für Einlagen über 100.000 Euro als eine Option gesetzlich geregelt werden sollen.

    Und Spanien hat sich jetzt ebenfalls auf diesen Weg gemacht. Die Zwangsabgaben übertreffen sogar das, was wir in Zypern sehen.

    Damit erreicht die laufende Selbst-Zersetzung im geeinten Europa eine Kraft, die suizid ist. Wer Bankeinlagen so behandelt, vertreibt sie, und mit ihnen das Kapital, das unsere Wirtschaften brauchen, um es für Investitionen zu verwenden. Wachstum aus der Schuldenfalle heraus ist so nicht möglich. Schlimmer noch: Wird das Geld ausgegeben, bekommt die Konjunktur einen Zucker-Rausch, dann einen Einbruch. Für anhaltendes Wachstum wird die Substanz fehlen.

    Das ist aber längst nicht alles. Flieht das Geld zu Banken in irgendwelchen Steuer-Oasen in Übersee, hilft es dort, neue riskante Finanzierungs-Geschäfte anzuheizen. Das kann aber nicht nur zu neuen Finanzkrisen führen.

    Die Geldflucht wird in den Zielländern die Preise für Immobilien, Wertpapiere und Rohstoffe in die Höhe treiben, wie wir das schon nach der Finanzkrise in den Schwellenländern gesehen haben. Die Folge: Inflation kommt über die Importe zu uns, vor allem wenn unsere Währungen durch so miserable Politik systematisch in den Keller getrieben werden.

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  • Quelle: blog.markusgaertner.com

    Gezeitenwechsel: “Dein Geld ist nicht Dein Geld, wenn der Staat es braucht”Wie tröstlich, dass nicht nur die Menschen auf Zypern große Probleme haben. Selbst im reichen Deutschland  gibt es so einiges, was die Bürger bedrückt. So sehr sogar, dass es bis zur Schlagzeile im Spiegelreicht. Ich wusste gar nicht, dass Weltmeister Paul Breitner um die Thuja-Hecken auf seinem Grundstück im bayerischen Oberpframmern kämpfen muss. Und das gegen den renitenten Bürgermeister.

    Breitner will Sichtschutz. Im Rathaus fürchtet man Nachteile für die Vogelbrut. – Und das geht natürlich nicht. In diesen Titanen-Kampf in der süddeutschen Provinz hat sich jetzt der Gemeinderat eingeschaltet.

    Wenigstens wird in Bayern demokratisch verfahren. Auf Zypern hätte man Breitners Gartenhecke kurzerhand von der Troika entfernen lassen. Die Notenbank hätte  dann das Geld für den Gärtner gleich zusammen mit dem Restbetrag über 100.000 Euro vom Konto eingezogen.

    Die gute Nachricht ist: Wir brauchen den Thuja-Trouble des weiß-blauen Ex-Weltmeisters gar nicht, um die Webseite des Spiegel zu füllen. Das liegt vor allem an den wirtschaftlichen Bremsspuren, die in diesen Wochen zunehmen. Wir können sie bis nach Amerika sehen.

    In den USA fiel im laufenden Monat laut dem Conference Board der Vertrauens-Index der Verbraucher gegenüber dem Vormonat. Grund sind die Zwangseinsparungen im Bundeshaushalt. Und ganz sicher auch die erneut aufflammende Krise im Euroland, die wegen der Konfiszierung von Bankguthaben selbst auf der anderen Seite des Atlantiks besorgte Blicke und Kommentare provoziert.

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  • Quelle: rottmeyer.de

    Skandal: Sonne durch LED-Leuchte ersetzt!von Frank Meyer – Unglaublich, dieses Wetter! Ende März schneit es vor dem Fenster. Zu Ostern hole ich Beleuchtung für den Tannenbaum aus dem Keller. Die “Oh, Du Fröhliche” – CD liegt noch griffbereit. Und trotzdem: Ich wette, es wird trotzdem der mildeste Winter seit Jahren, wenn die Statistiker in einigen Monaten die Daten noch einmal durch ihre Maschinen gejagt haben…

    Sicher ist nur, es wird nie wieder warm, wahrscheinlich wegen der Klima – und Energiewende. Oder habe ich jetzt etwas durcheinander gebracht?

    Ostern wird jedenfalls kälter als Weihnachten. In diesem Jahr bringt der Weihnachtsmann die Ostereier. Den Hasen ist es zu kalt. Ostereier tiefgefroren. Gebt Salmonellen keine Chance!

    Ich mache mir wirklich Sorgen um den Klimawandel – dass ihm die Puste ausgehen könnte. Was man aber dankbar hinnehmen muss, ist die Heizkostenabrechnung. Sie sichert nicht nur den Shareholder-Value der Energieversorgers sondern sorgt auch über die EEG-Abgaben für Stabilität in der Staatskasse. Sicherlich wird man dafür eine sinnlose Verwendung finden. Und vielleicht verbaut man künftig die Landschaft mit Ski-Liften statt mit Windrädern.

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  • Quelle: neopresse.com

    Zypern-Krise: Grüne und Linke geben Euro-Gruppen-Chef RückendeckungBerlin – Politiker von Grünen und Linkspartei stützen die Äußerungen von Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem, wonach der Umgang mit in Schieflage geratenen Banken in Zypern als Vorbild in anderen Euro-Krisenstaaten dienen könnte. Dijsselbloem solle auf seinen deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble (CDU) einwirken, damit dieser nicht länger europäische Regelungen zur Abwicklung von Krisenbanken blockiere. “Denn Deutschland stemmt sich nach wie vor gegen eine solche für die Lösung der Krise unabdingbare Kompetenzverlagerung”, sagte der Grünen-Finanzexperte Gerhard Schick “Handelsblatt-Online”.

    Schick begrüßte den Vorstoß Dijsselbloems, betonte zugleich aber, dass nunmehr verhindert werden müsse, “die erforderliche stärkere Investoren- und Gläubigerbeteiligung fallweise und mit dem chaotischem Krisenmanagement der Euro-Gruppe herbeizuführen. Solch – letztlich unberechenbares – Vorgehen würde jedes Mal neue Verunsicherung schaffen und stark destabilisierend wirken”. Erforderlich sei deshalb die Verlagerung entsprechender Kompetenzen auf die europäische Ebene, betonte Schick.

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  • Quelle: michaelwinkler.de

    Die letzten WahlenEs geht nicht um zurückliegende Wahlen, sondern um die zukünftige, die Bundestagwahl am 22. September 2013. Es geht nicht einmal um die Qualität der Kandidaten, denn da wäre in den meisten Fällen die Einzahl angebracht, die letzte Wahl, Ramsch, Ausschuß, was jetzt nicht mitgenommen wird, landet im Müll. Und ja, es sind noch sechs Monate Zeit, ich bin relativ früh dran.

    Über Wahlen an sich gibt es vier nette Sätze, die allesamt zutreffen:

    Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie längst verboten. Das haben wir bereits amtlich, sowohl von Franz Müntefering (SPD) als auch Angela Merkel (CDU), die beide gesagt haben, daß eine Partei nicht auf das festgelegt sein darf, was sie vor den Wahlen versprochen hat. Das heißt nichts anderes, als daß wir Parteien aufgrund von Aussagen ankreuzen, an die sich die Parteien nicht gebunden fühlen. Millionen Wähler sind unwichtig, nur der Koalitionspartner und der mit ihm ausgehandelte Koalitionsvertrag zählen.

    Es ist nicht wichtig, was der Bürger wählt, sondern was Mielke zählt. Wahlergebnisse unterliegen einer gewissen Manipulation zum Nachteil kleinerer Parteien. Um es kraß darzustellen: Malen Sie im Kringel der CDU ein Hakenkreuz, dann ist das eine gültige Stimme. Liegt Ihr Kreuz für die NPD außerhalb des Kringels, ist die Stimme ungültig. Und ein Hakenkreuz bei der NPD ist ebenfalls ungültig. Wahlen lassen sich in der Auszählung immer manipulieren, auch wenn ich zugebe, daß diese Manipulation in Merkeldeutschland weitaus weniger intensiv ist als in vielen anderen Ländern.

  • Quelle: einarschlereth.blogspot.de

    Russischer Führer warnt: „Hebt das ganze Geld von den westlichen Banken ab. JETZT!“Ein „dringendes Bulletin“ ist heute vom Außenministerium (MFA) an alle russischen Botschaften der ganzen Welt geschickt worden, um sowohl russischen Bürgern als auch Unternehmen zu raten, ihre Gelder von westlichen Banken und Finanzinstituten „sofort“ abzuheben, da der Kreml fürchet, dass sowohl die EU als auch die Vereinigten Staaten den größten Diebstahl von privatem Reichtum der modernen Geschichte planen.

    Laut Bulletin geschieht diese Warnung im Namen von Premierminister Medwedew, der zuvor an diesem Tag vor Aktionen des westlichen Bankensystems gegen das EU- Mitglied Zypern warnte, indem er erklärte:

    „Alle möglichen Fehler, die gemacht werden konnten, sind von ihnen gemacht worden. Die vorgeschlagene Maßnahme ist eine Konfiskation, die ihrem Charakter nach noch nie dagewesen ist. Ich kann es mit nichts anderem vergleichen als … mit Entscheidungen der Sowjetbehörden … als sie sich um die Ersparnisse ihrer Bevölkerung nicht kümmerten. Aber jetzt leben wir im 21. Jahrhundert unter den Bedingungen der Marktökonomie. Alle haben sie betont, dass die Eigentumsrechte respektiert werden sollen“.
    Medwedews Erklärung ist ein Echo von Präsident Putin, der ganz ähnlich vor dem nie dagewesenen EU-Griff nach privaten Guthaben in Zypern warnte und es „ungerecht, unprofessionell und gefährlich nannte“.

    In unserem Bericht vom 17. März „Europe Recoils in Shock After Bankster Raid, US Warned is Next“ meldeten wir, dass russische Firmen 23-31 Mrd. € (30 – 40 Mrd. $) in grenzüberschreitenden Darlehen auf Konten in zyprischen Banken haben [im Vergleich zu den 127 Mrd. € = 166 Mrd. $, die auf ähnliche Weise von 60 der größten US-Unternehmen auf ausländischen Konten liegen, um nicht amerikanische Steuern zahlen zu müssen], die Gefahr laufen, von den EU-Banksters konfisziert zu werden.

    Ungerührt von dem Elend jedoch, das sie über den ganzen Kontinent gebracht haben und trotz russischer Warnungen haben die EU-Beamten ihre Haltung gegen Zypern heute noch verstärkt, indem sie erklärten, dass sie, falls die zyprischen Banken nicht den Raub von privaten Bankkonten bis Montag erlaubten, gezwungen sein würden, ihre Banken zu zerstören, die am 17. Tag immer noch geschlossen sind und keine Anstalten machen, erneut zu öffnen.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    HSH Nordbank zittert: Mit 1,6 Milliarden Euro in Zypern im RisikoZypern hat gegenüber Deutschland und Griechenland die größten noch ausstehenden Kredite. Die deutschen Banken haben insgesamt ein zypriotisches Risiko von sechs Milliarden Euro. Allein 1,6 Milliarden Euro davon entfallen auf die HSH Nordbank.

    Der Deal zwischen der EU und Zypern ist zwar am Wochenende zustande gekommen, aber damit ist die Zukunft Zyperns im Euro noch lange nicht gesichert. Die Proteste im Land nehmen zu, die Banken sind aus Angst vor einem Bank-Run weiterhin geschlossen und der Chef der Bank of Cyprus ist am Dienstagabend zurückgetreten (hier). Wie die Daten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) vom September 2012 zeigen, besteht vor allem für Deutschland (7,6 Mrd. €) und Griechenland (16,4 Mrd. €) ein hohes Risiko mit Blick auf Zypern.

    Hohes Banken-Risiko in Zypern

    Ausländische Gläubiger hatten Ende September 2012 der BIS zufolge Außenstände in Zypern in Höhe von 59,2 Milliarden Dollar – Russland ausgenommen. Moody’s geht für Russland von Außenständen in Höhe von 20 bis 30 Milliarden Euro aus.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Chaos in Zypern: Bank of Cyprus akzeptiert Rücktritt des Chefs nichtZyperns Finanzsektor steht nach dem EU-Deal vor immer undurchsichtigeren Problemen. Die Bank of Cyprus hat den Rücktritt ihres Chefs nicht angenommen. Und auch die Rücktritts-Ersuche von vier weiteren Vorstandsmitglieder, die dem Chef folgen wollten, wurden zurückgewiesen.

    Am Montagabend hatte der Chef der Bank of Cyprus aufgrund der von der EU geplanten Restrukturierungspläne für die Bank seinen Rücktritt gegebüber dem zypriotischen Finanzminister eingereicht (hier). Doch so einfach scheint die Bank ihre besten Männer in Zeiten der Krise nicht gehen zu lassen. Die größte kommerzielle Bank Zyperns hat den Rücktritt von Andreas Artemis zurückgewiesen.

    Vier weitere Vorstandsmitglieder, die Artemis folgen und die Bank verlassen wollten, lässt die Bank ebenfalls vorerst nicht gehen, so Reuters. In einer Mitteilung der Bank hieß es, man habe den Rücktritt nicht akzeptiert und werde dem Gesuch erst nachgeben, wenn er nicht innerhalb einer Woche zurückgezogen werde. Dies gebe den Vorsitzenden der  Bank Luft, ihre Entscheidungen zu überdenken, so die Bank.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Kapital macht rüber: Die Russen sind raus aus Zypern Reiche Russen und russische Unternehmen wurden offenbar rechtzeitig vor dem Haircut in Zypern gewarnt: Die Bank of Cyprus hat eine russische Filiale, die während der EU-Banken-Blockade weiter operierte. Transfers wurden ohne Limits durchgeführt. Nur russisch sollte man sprechen können.

    Wenn die Bank of Cyprus am Donnerstag ihre Pforten wieder öffnet, könnte einige eine böse Überraschung erleben: Gut möglich, dass Bankangestellte, Kunden und die EU feststellen müssen: Das Geld ist weg. Ein an den Verhandlungen in Brüssel Beteiligter sagte Reuters, dass am Sonntag praktisch kein Kapital mehr in der Laiki-Bank war. Die Bank hatte im November 2007 noch eine Marktkapitalisierung von 8,1 Milliarden Euro.

    Der Grund für die leeren Kassen: Reichen Russen und russische Unternehmer scheinen dem Reuters-Bericht zufolge ihre Konton in der Woche der geschlossenen Banken geleert zu haben. Während sich die kleinen Leute und die mittelständischen Unternehmer in der Woche, da alle Banken Zyperns offiziell geschlossen waren, noch geduldig an den Bankomaten anstellten, um an Geld zu kommen, haben die Russen offenbar einige Schlupflöcher genutzt, um ihr Kapital abzuziehen.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Euro-Chef Dijsselbloem: Zypern ist die Vorlage für die EurozoneEurogruppen-Chef Dijsselbloem sagt, dass Zypern als Vorbild für weitere Bankenrettungen in Europa dienen soll. Wenn Banken künftig in Probleme geraten, dann sollen Aktionäre, Gläubiger und Kontoinhaber an der Rettung beteiligt werden. In Belgien hat das Zittern schon begonnen.

    Für Jeroen Dijsselbloem, den niederländischen Finanzminister und Chef der Eurogruppe, der der Bailout für Zypern eine Vorlage für künftige Banken-Bailouts in der EU.

    „Was wir letzte Nacht getan haben, nenne ich die Risiken zurückfahren“, sagte Dijsselbloem der Nachrichtenagentur Reuters. Wenn es bei einer Bank Risiken gebe, die die Bank allein nicht in den Griff bekommt, „dann bitten wir die Aktionäre und Gläubiger zur Rekapitalisierung der Bank beizutragen und wenn nötig auch die nicht-versicherten Kontoinhaber“, sagte Dijsselbloem.

    Wer Risiken eingeht, muss die Konsequenzen tragen

    Diese in Zypern erstmals angewandte Methode des Bail-in ist eine radikale Wende in der Politik der Eurozone. Denn in den drei vergangenen Jahren der Eurokrise mussten die Verluste über verschiedene Rettungsprogramme stets von den Steuerzahlern getragen werden. Doch Dijsselbloem sagte, dies müsse aufhören, auch wenn er einräumte, dass die Märkte dadurch wieder beunruhigt werden könnten.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Schäuble: Spareinlagen sind sicher, wenn es keine Staatspleite in Europa gibtBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagt, die deutschen Spareinlagen sind sicher – sofern nicht ein europäisches Land zahlungsunfähig wird. Damit räumt Schäuble erstmals ein, dass der Euro-Crash von den deutschen Sparern bezahlt werden wird. Allerdings hält Schäuble die Vorstellung, ein Land könne pleitegehen, für „unrealistisch“.

    In einem Interview mit der Welt hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ein bemerkenswertes Statement abgegeben. Die Zeitung fragt: „Fürs Protokoll: Sind die Spareinlagen in allen anderen Euro-Staaten sicher?“, antwortet Schäuble:

    Die Spareinlagen sind in Deutschland und in allen europäischen Ländern sicher, weil die Vorstellung, dass irgendein europäisches Land zahlungsunfähig wird, unrealistisch ist. In Deutschland gibt es die Sicherungssysteme der Banken für den nirgendwo erkennbaren Fall, dass eine Bank ins Straucheln gerät, und in dem äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass diese Sicherungssysteme Probleme hätten, würde der Bundeshaushalt einspringen. Für Zypern gilt: Mit einem Hilfsprogramm, wie wir es vorgeschlagen haben, kann das Land vor der Insolvenz bewahrt werden. Dann greift auch die Einlagensicherung.

    Damit räumt Schäuble erstmals ein, dass ein Zusammenhang zwischen den deutschen Spareinlagen und der Euro-Krise besteht.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Zypern-Deal: EU übernimmt Kontrolle über Bank-Guthaben in EuropaDer Deal Zyperns mit der EU bedeutet die Übernahme der Kontrolle aller europäischen Bank-Guthaben durch die EU. Wer sein Geld auf die Bank getragen hat, hat ab sofort keine Sicherheit mehr, dass er es jemals wiedersieht. Ab sofort sind alle Banken in der Euro-Zone offizielle Hausbanken der Bürokraten in Brüssel.

    Der aus Panik vor einem verfrühten Euro-Crash gezimmerte Deal zwischen Brüssel und Zypern markiert das Ende des klassischen Bank-Wesens, wie man es bisher kannte. Die Troika hat den vollen Zugriff auf jedes einzelne Bank-Konto – und macht im Krisenfall davon knallhart Gebrauch.

    Nur scheinbar ist nämlich der Wegfall der Zwangs-Abgabe ein Erfolg. Die Euro-Retter haben davon vorerst die Finger gelassen, weil es sonst am Montag zu einem Bank-Run in ganz Europa gekommen wäre.

    Der Schuldenschnitt ist in Wahrheit viel härter. Denn die Troika aus von niemandem gewählten Funktionären von EU, IWF und EZB hat nunmehr amtlich festgestellt: Bank-Guthaben von über 100.000 Euro sind vogelfrei. Auf sie kann nach Belieben, ohne Vorwarnung und ohne Rechtssicherheit über Nacht zugegriffen werden. Die Grenze von 100.000 Euro ist absolut willkürlich.

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  • Quelle: youtube.com

     

  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Zypern: Parlament verschiebt AbstimmungDer Präsident des zypriotischen Parlaments kündigte an, dass die Abstimmung des Parlaments verschoben wurde. Die Abgeordneten sollen mehr Zeit für Beratungen benötigen.

    Viereinhalb Stunden nach Beginn der Beratungen im zypriotischen Parlament wurde die endgültige Abstimmung nun verschoben. Wie der Präsident des Parlaments, Giannakis Omirou, mitteilte, solle die Debatte am Freitagmorgen um 9 Uhr fortgesetzt werden. Die Abgeordneten benötigen „mehr Zeit für Beratungen“, so Omirou.

    Die Eurogruppe hatte zuvor bereits mit Nachdruck das zypriotische Parlament aufgefordert, so schnell wie möglich eine Entscheidung zu treffen und den Alternativvorschlag zur Prüfung vorzulegen (hier). Bereits am Donnerstagabend wurde bekannt, dass die Laiki Bank zerschlagen und ein Solidaritätsfonds eingerichtet werden soll (mehr hier). Der Fonds will sich über die Ausgabe von langfristigen Anleihen, die mit den Gold- und Gasvorkommen des Landes abgesichert werden, finanzieren (hier). Etwa 500 Millionen Euro sollen von der orthodoxen Kirche des Landes kommen.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Zwangsabgabe: Heimliche Vorbereitungen haben weltweit begonnenDie globale Schuldenkrise könnte weltweit dem Zypern-Modell folgen. Spanien, Neuseeland und Großbritannien haben still und leise damit begonnen, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Zwangs-Abgaben zu schaffen.

    Die Zwangs-Abgabe für zypriotische Bank-Guthaben kommt offenbar nicht gar aus heiterem Himmel. In mehreren anderen Ländern wurden in den vergangenen Monaten Gesetze und Regeln dahingehend geändert, dass der Zugriff auf die Bank-Guthaben im Falle einer Schieflage rechtlich abgesichert ist.

    In Spanien wurde kürzlich die Verfassung geändert: Eine Banken-Steuer, die in der Verfassung noch mit 0 Prozent angesetzt ist, ist demnach bereits möglich. Dies könnte die leidenschaftliche Verteidigung von Bank-Guthaben durch Wirtschaftsminister Luis de Guindos erklären (hier). Die Änderung der Verfassung begründete Finanzminister Cristobal de Montoro damit, dass Spanien dazu verpflichtet sei, Steuergerechtigkeit zwischen den Regionen herzustellen. Die genaue Höhe der Bankenabgabe wird in einem Ausführungsgesetz festgelegt werden.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Zypern: Laiki Bank wird zerschlagen, Bargeld-Abhebungen auf 260 Euro begrenztDie zypriotische Laiki Bank wird aufgespalten, teilte die Zentralbank des Landes mit. Eine Bad Bank soll entstehen. Die Bank hat die Höhe der möglichen Abhebungen an Bankautomaten auf 260 Euro pro Tag und Kunde begrenzt.

    Eine erste Entscheidung im Fall des zypriotischen Bankensystems ist gefallen. Wie eine Sprecherin der Zentralbank des Landes am Abend mitteilte, wird die Laiki Bank zerschlagen. Das Geldinstitut soll in eine “funktionsfähige” und in eine Bad Bank aufgespalten werden. Der Stellvertretende Parteiführer der Regierungspartei sagte Reportern in Nikosia, dass die Zerschlagung der Laiki Bank den Eigenbeitrag Zyperns zum Rettungspaket um 2,3 Milliarden Euro kürzen könnte.

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  • Quelle: rottmeyer.de

    Systemrelevanz light. Oder: Wie wir mit Zypern an der Nase herumgeführt werdenDie Geschichte des Euro ist eine von Fälschungen, Lügen, Vertrags- und Gesetzesbrüchen und natürlich eine von viel Pathos. Wurde das Wort „Systemrelevanz“ im Zusammenhang mit Zypern anfangs nur als Witz gebraucht, wurde schnell klar, dass auch dieser wunderbare Anlass nicht ungenutzt bleiben soll, um ein paar weitere Milliarden aus den Taschen der Steuerzahler in diejenigen der Banken umzuleiten…

    Eine willfährige Politik leistete Schützenhilfe. Der normale Gang solcher „Rettungsaktionen“ sieht grob skizziert so aus: „Unser Europa“ beschließt, dem notleidenden Land(!) zu helfen. Das Geld wird jedoch unmittelbar an die dort ansässigen Problembanken durchgereicht, die es wiederum postwendend an ihre Gläubigerbanken schicken.

    Im Ergebnis werden die Bürger also unter dem Vorwand der Rettung eines anderen Landes zu Milliardengeschenken an die (eigenen?) Banken zwangsverpflichtet. Das will man den Bürgen natürlich so nicht sagen, weshalb man billigend in Kauf nimmt, dass sich die Stimmung zwischen den Völkern rapide verschlechtert: Die Steuerzahler der Geberländer schimpfen auf die „faulen und undankbaren“ Nehmer und bei den „Nehmern“ kommen vom Gesamtpaket im Wesentlichen nur die Sparmaßnahmen an.

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  • Quelle: oliverjanich.de

    Historisches Datum: 16.3. 2013. Die Lunte zur Sprengung des Finanzsystems wurde irreversibel gezündetDer 16.03.2013, der Tag, an dem die Enteignung der Sparer in Zypern erstmals verkündet wurde, wird einmal in den Geschichtsbüchern stehen – zusammen mit dem Tag der Lehman-Pleite. In beiden Fällen kann man sich die Frage stellen: Dummheit oder Absicht? In beiden Fällen sind die Folgen vollkommen klar gewesen. An dieser Stelle soll aber nicht die Frage diskutiert werden, ob es sich um eine kontrollierte Sprengung des Finanzsystems handelt.

    Es ist vollkommen egal, dass das Parlament in Zypern gegen die Enteignung der Sparer gestimmt hat. Es ist auch egal, was der Bundestag zu den Rettungsmaßnahmen – egal welche es letztlich sein werden – sagt (er wird allerdings sowieso zustimmen).

    Entscheidend ist: Die Regierungen haben ein fatales Signal gesetzt. Sie zeigen deutlich, dass kein Bankguthaben mehr sicher ist. Diese Erkenntnis wird sich wie ein Virus durch die gesamte europäische Bevölkerung fressen. Dieser Prozess ist unumkehrbar.

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  • Quelle: woz.ch

    Die gute Seite des zypriotischen KrisenplansSeit der Plan für den krisengeschüttelten Bankenplatz Zyperns publik wurde, reisst die Kritik nicht ab. Die grundsätzliche Idee dahinter war jedoch richtig.

    Von Yves Wegelin

    «Ihr versucht, uns zu zerstören!» Mit diesen Worten soll Zyperns Präsident Nikos Anastasiades laut der «Fi­nan­cial ­Times» den Saal verlassen haben, als ihm am Wochenende die EurofinanzministerInnen erklärten, dass sich die SparerInnen seines Landes mit sieben Milliarden Euro an der Rettung der zypriotischen Banken beteiligen müssten. Ansonsten würden die weiteren benötigten zehn Milliarden nicht bereitgestellt. Anastasiades wusste, dass die Forderung zu Hause auf Widerstand stossen würde.

    Seit 2008 die Investmentbank Lehman Brothers kollabierte und die Weltwirtschaft mit in den Abgrund riss, folgt Europas Krisenpolitik demselben Modell: Droht eine Bank pleitezugehen, springt der Staat ein; er gibt der Bank Garantien, rekapitalisiert sie oder kauft ihr die faulen Papiere ab. Im Fall der UBS-Rettung schoss der Bund acht Milliarden Franken in die Bank ein, und die Nationalbank machte sechzig Milliarden locker, um ihr Schrottpapiere abzukaufen. Die EU-Staaten stellten für ihre Banken bis Ende 2011 insgesamt 4,5 Billionen Euro bereit, wovon bis zu jenem Zeitpunkt ein Drittel beansprucht worden war.

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  • Quelle: blog.markusgaertner.com

    Die Online-Währung Bitcoin – Oligarchen-Killer und Zyprioten-KnüllerDie Cyber-Währung Bitcoin erhält dank des Zypern-Desasters starken Auftrieb. Seit dem Dienstag legte die virtuelle Währung gegenüber dem US-Dollar satte 33% zu, wie Real Time-GRAFIKEN auf der Webseite Bitcoinchartseindrucksvoll illustrieren (siehe GRAFIK hier). Es sind verängstigte Sparer und Bankkunden in der Eurozone, die Schwung in die Internet-Devise bringen. Sie wollen ihr Geld retten.

    Seit Sonntag klettern Bitcoin-Apps in Spanien auf den Download-Hitlisten steil nach oben. Es sind aber nicht nur Spanier, die jetzt einen Teil ihres Bargeldes vor weiteren Attacken auf ihre Konten in Sicherheit bringen wollen. Auch in Zypern steigt die Nachfrage nach der jungen Währung, die es seit 2009 gibt, rasant an.

    Schon seit Wochen erleben die Bitcoins trotz der jüngsten Debakel einen Rebound. Die Programmierer Matt Burkinshaw und Riley Alexander starteten im Februar in den USA die “Pizza for Coins”-Webseite und ermöglichen gegen eine kleine Gebühr und einen Wechselkurs-Abzug die Bestellung von Pizza mit dem künstlichen Geld. Die Bestellungen werden von Bitcoins in Dollar umgewandelt und dann an die Kette Domino´s Pizza weiter gereicht. Die liefert dann aus. Pizza Hut und Papa John stehen ebenfalls startbereit.

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  • Quelle: julius-hensel.com

    Edelmetalle: so will die Politik die Flucht aus dem Geldsystem stoppenDie Bundesregierung beugt sich dem Druck der EU-Kommission und  streicht steuerliche Sonderkonditionen für den Kauf von Gold und Silber. Grund ist der zunehmende Trend  zur Altersvorsorge mit Edelmetallen.

    Die Gesetzgebung sieht für 2013 eine umfassende Änderung zur Umsatzsteuer auf Rohstoffe wie Gold, Öl und Gas vor. Im Oktober 2012 wurde die Rohfassung zur Gesetzesänderung aufgesetzt und wartet derzeit auf ihre Abnahme und Zeichnung. In der neuen Gesetzgebung wird erstmals zwischen unternehmerischen und privaten Importen unterschieden. Auch beim Silberankauf wird sich die Umsatzsteuer erhöhen.

    Bisher war der Privatankauf weitestgehend in Deutschland und Österreich von der Umsatzsteuer befreit. Wer nun in Edelmetall investieren möchte, wird eine steuerliche Belastung mit 171 Prozent Erhöhung akzeptieren und in Kauf nehmen müssen. Grund hierfür ist die große Menge an Importen, da Gold und Silber seit der Eurokrise als hochwertige und sichere Investitionen genutzt werden. Vor allem Bürger ohne großes Budget konnten mit der Anlage in Edelmetallen für den Lebensabend vorsorgen und sich aufgrund der günstigen Steuer ein attraktives und vor Inflation geschütztes Polster anlegen.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Bildquelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de / consilium - Jörg Asmussen: Der Mann, nach dessen Pfeife Europa tanzen soll

    Das EZB-Direktoriums-Mitglied Jörg Asmussen will keine Zwangs-Abgaben in anderen Euro-Staaten außer Zypern einführen. Wer ist der Mann, der plötzlich bestimmen kann, wer von den Völkern Europas rasiert wird und wer nicht? Die Spur führt tief ins Herz der Banken-Lobby, der Pleite-Bank IKB und zur SPD. Er weiß, was Netzwerken heißt. Und er will ganz nach oben.

    In der Wochenzeitung Die Zeit legte EZB-Direktoriums-Mitglied Jörg Asmussen am Mittwoch in zwei knappen Sätzen sein Programm für Europa vor. Gut verständlich und präzise: „Die Lösung, die für Zypern gefunden wurde, trägt den in Europa einzigartigen Gegebenheiten des dortigen Bankensektors Rechnung. Das heißt: Kein anderes Land würde ein solches Programm benötigen.

    Das klingt gut. Klingt nach Entwarnung.

    Das Statement ist jedoch das Gegenteil. Es ist eine Warnung.

    Es ist phänomenal, dass ein von keinem Volk Europas jemals gewählter Banker der Europäischen Zentralbank, tatsächlich verkünden kann, was mit den Völkern Europas geschehen wird. Gemeinsam mit dem IWF und der Euro-Gruppe ist die EZB zuständig für die Neuordnung Europas.

    Viele in Deutschland haben noch nicht begriffen, welch ein fundamentaler Wechsel sich in Europa am vergangenen Wochenende vollzogen hat. Man kann getrost von einem Putsch von oben sprechen.

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  • Quelle; youtube.com

  • Wird Zypern das Zünglein an der EU WaageWährend aus Kreisen unserer Bundes Merkel die Aktion der Zyprioten als Akt der Unvernunft kolportiert wird, dürften sich langsam die Gerüchte und Vermutungen verdichten, dass das zypriotische Parlament eventuell einen Plan B in der Tasche hatte.

    Denn das Parlament hatte theoretisch keine Möglichkeit den EU Wunsch einer Teil-Enteignung der eigenen Bürger abzulehnen, da die Alternative einer Insolvenz inklusive Schuldenschnitt bedeuten würde, dass ei n weitaus größerer Teil der auf Banken eingelegten Gelder  im Nirwana verschwinden  also vernichtet würden, als die von den EU Bürokra(t)ten geforderten 6,75 – 9,9 %.

    Maximal ca. 10% des Vermögens vernichten oder quasi alles – welches Parlament müsste hier nicht in den sauren EU Diktatur-Apfel beißen und dem Trauerspiel statt geben, um einmal mehr der Finanzelite auf Kosten des kleinen Mannes unter die Arme zu greifen.

    Im Augenblick wird jedoch durch staatstreue Presse-, Funk- und TV Meldung die Mär von der Entscheidung für den totalen Verlust propagiert.  Geschmückt werden diese Informationen mit Anekdoten dass im Hintergrund jedoch noch geschachert wird, um für das Volk einen besseren Deal auszuhandeln.

  • Quelle: alles-schallundrauch.blogspot.de

    Merkel hat einen grossen Fehler begangenMerkel hat der EU ein Ei gelegt, denn sie hat aus wahltaktischen Gründen gemeint, die "bösen" russischen Kontoinhaber dürfen nicht durch den Bundesbürger gerettet werden, die ihr "Schwarzgeld" in Zypern bunkern. Eine entsprechende Medienkampagne läuft ja schon länger und hat die Bild-Leser aufgehetzt. Deshalb besteht sie auf die Enteignung der Bankguthaben, um die Russen zu treffen, weil sie meint das kommt bei den deutschen Wählern gut an.

    Merkel sagte noch am Montag, die Einleger der Banken in Zypern müssten einen Beitrag zur Rettung der Institute leisten "... und nicht nur die Steuerzahler anderer Länder - und ich finde, das ist richtig." Die Bundesregierung hätte auf eine Einleger-Beteiligung gedrungen.

    Nur, sie spielt wohl kein Schach und denkt keine zwei Züge voraus. Der Schuss ging nach hinten los. Denn, nicht nur sind die Menschen in Zypern jetzt aufgebracht und wütend auf die EU, auf Deutschland und die eigenen Regierung, die Russen auch. Die lassen sich nicht einfach so Milliarden stehlen zur Rettung der EU und des Euro. Es kann jetzt sein, Moskau macht ein Angebot und springt ein. Die zypriotische Regierung und das Parlament haben die Nötigung aus Brüssel satt und wenden sich den Russen zu, bitten sie um Hilfe.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Zypern: Banken sollen bis 26. März geschlossen bleibenDas böse Erwachen dürfte für die Zyprioten kommen, wenn sie erfahren, dass das Nein des Parlaments kein Problem gelöst hat. Angeblich sollen die Banken eine ganze Woche geschlossen bleiben.

    Mehrere Nachrichtenagenturen berichten, dass die Banken in Zypern eine volle Woche geschlossen bleiben könnten. Erst am 26. März soll der Betrieb wieder aufgenommen werden. Für die Zyrioten wäre das eine verheerende Nachricht: Die Geldautomaten sind längst leer, das Online-Banking ist unterbunden. Die meisten hätten Probleme, sich bis zum kommenden Dienstag über Wasser zu halten. Aber die Regierung muss auf Zeit spielen, und erwägt daher diese brachiale Maßnahme.

    Bis dahin hofft die Regierung, mit der EU eine Lösung für die Zwangs-Abgabe gefunden zu haben. Derzeit werden verschiedene Varianten diskutiert. Die EZB teilte in einem Statement mit, sie sei in ständigem Kontakt mit der Troika, um die Lage zu beraten.

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Die wahrscheinlichste ist, dass Bank-Konten belastet werden, auf denen mehr als 100.000 Euro sind. Dann könnte das Parlament erneut abstimmen und die neuen Lösung der Bevölkerung als Erfolg ihrer harten Linie verkaufen. Auch eine längere Laufzeit von Krediten der EZB wäre möglich. Unter Umständen wird die Gesamt-Summe von 5,8 Milliarden Euro, die die zypriotischen Bank-Kunden aufbringen müssen, etwas reduziert.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Nigel Farage: „Holt euer Geld von der Bank, so lange ihr noch könnt!“Nigel Farage sieht in der EU-Zwangsabgabe eine unmissverständliche Botschaft an Italien, Spanien und Portugal: Sie sollen ihre Guthaben von den Banken abziehen, solange das noch möglich ist. Die Briten sollten damit anfangen, weil man in einem undemokratischen, rechtlosen Europa nicht mehr investieren könne.

    Der Chef der britischen Liberalen im Europa-Parlament, Nigel Farage, sagte in einem Interview auf Russia Today (geführt vor dem Nein in Zypern), dass selbst er in seinen verwegensten Gedanken es nicht für möglich gehalten hätte, dass die EU den Leuten in der Krise das Geld einfach „stehlen“ würde. Er hat eine klare Botschaft an die Bürger Südeuropas: „Holt euer Geld von der Bank, so lange ihr noch könnt!“

    Es sei sinnlos, in der Euro-Zone zu investieren, weil sei von Leuten regiert werde, die die Prinzipien von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nicht achten.

    Die von Deutschland angeführte Entscheidung zur Enteignung sei die „schlimmste Entscheidung, die wir in der ganzen Euro-Krise bisher gesehen haben“.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

     Zypern Share on print Share on email More Sharing Services Letzte Hoffnung: Zypriotischer Finanzminister nach Moskau gereist Die Situation in Zypern nach der Abstimmung ist verzweifelt: Denn tatsächlich kann das Land nicht überleben, wenn die EZB nicht will. Wenn die Euro-Zone nicht einlenkt, verlieren die meisten Sparer ihr gesamtes Geld.

    Zunächst wollte der zypriotische Finanzminister Michalis Sarris zurücktreten. Alle Parlamentarier seiner Fraktion stimmten dagegen. Schließlich einigten sich die Konservativen, die die Regierung stellen, nicht für den EU-Deal zu stimmen, sondern sich zu enthalten – ein klarer Affront gegen Brüssel, hatte doch diese Partei den Deal in Brüssel verhandelt. Unmittelbar nach der Abstimmung schien die Partei auch schon wieder zu bereuen, was sie getan hatte: Averoff Neofytou von den Konservativen sagte: „Ich hoffe, dass uns diese Entscheidung nicht in eine Katastrophe führt. Ich bitte Brüssel, Berlin, Frankfurt und Washington, uns nicht aus dem Euro auszustoßen. Das ist es nicht, was wir wollen.“

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  • Quelle: rottmeyer.de

    Der Zehnte kehrt zurück. Zahlbürger ohne WahlJe mehr ich Zeit finde, darüber nachzudenken, desto kälter läuft es mit den Rücken herunter. Was die EU hinsichtlich Zypern beschlossen hat, deutet auf eine Entwicklung hin, die weit abseits dessen ist, was ich als legal ansehen würde. Und ich fürchte, das Ganze betrifft keineswegs nur Zypern…

    Die Fakten sind scheinbar klar, sie prangen mittlerweile auf jeder Titelseite. Die zyprische Bevölkerung bzw. jeder, der dort ein Konto unterhält, wird verpflichtet, aktiv an der Sanierung der maroden Banken und der wackligen Staatsfinanzen mitzuhelfen. Damit auch ja keiner entkommen kann, wurden die Banken umgehend geschlossen und die Geldautomaten sicherheitshalber außer Betrieb genommen. Jeder Euro, der in Zypern liegt, sitzt in der Falle.

    Zunächst dachte ich, wie unendlich peinlich es doch ist, ja wie tief es hinsichtlich der Bodenhaftung derer, die uns regieren, blicken lässt, dass man am Montag sofort anfing zurückzurudern, als die Börsen auf diesen Beschluss massiv negativ reagierten.

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  • Quelle: ef-magazin.de

    Bargeld ist ein Stück gedruckter Freiheitvon Frank Schäffler

    Bargeld ist ein Stück gedruckter Freiheit

    Staaten haben verschiedene Möglichkeiten, ihren Haushalt zu finanzieren. Neben der klassischen Finanzierung über die Einnahme von Steuern und die Ausgabe von Staatsanleihen, können sie sich über Inflation gesund kurieren, da diese den realen Wert der Staatsschulden senkt. Doch in der Staatsschuldenkrise, bei Steuerquoten über 50 Prozent und zunehmender Inflationsgefahr, scheinen diese altbewährten Methoden nicht mehr auszureichen, um die Last des Wohlfahrts- und Subventionsstaates zu tragen. Vermehrt greifen die Staaten der Euro-Zone daher zu kreativeren Formen der indirekten Finanzierung ihrer aufgeblähten Staatsapparate: Die finanzielle Repression nimmt in der Euro-Zone an Fahrt auf. Mittels Kapitalverkehrskontrollen, Zinsobergrenzen und anderer Zwangsmaßnahmen greifen die Staaten in den Anleihemarkt ein und versuchen, ihre Staatsanleihen attraktiver zu machen. Eine besonders subtile Form der finanziellen Repression ist die Einschränkung des Bargeldverkehrs.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Pimco-Chef: EU hat Dynamit-Stange für Europa gezündet Mit der Zwangsgabe auf zypriotische Bankeinlagen haben die europäischen Politiker eine sehr gefährliche Richtung eingeschlagen. Sie haben die „Heiligkeit der Bankeinlagen“ infrage gestellt und riskieren massive soziale Unruhen, so der Chef des größten Vermögensverwalters der Welt, Mohamed El Erian.

    Am Montagnachmittag trat der deutsche Regierungssprecher Seibert vor die Presse und wiederholte die vor fünf Jahren ausgesprochene Sicherheit für deutsche Einlagen (hier). Dies zeigt, dass die Entscheidung auf zypriotische Bankkonten zuzugreifen, in ganz Europa eine große Unsicherheit über die eigenen Einlagen ausgelöst hat. Mohamed El Erian, der Chef des größten Vermögensverwalters der Welt, spricht in einem Interview mit der CNBC von zwei „Dynamit-Stangen“, die die europäischen Politiker damit am Wochenende gezündet hätten. Sein Wort hat besonderes Gewicht, weil er über die Investments von Milliarden entscheidet – unter anderem auch darübr, ob Staatsanleihen noch eine interessante Sache sind.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Bildquelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de - Wolfgang Schäuble: Der gefährlichste Mann Europas

    Die Banken Zwangs-Abgabe in Zypern war kein Betriebsunfall. Sie ist der erste Baustein in dem Plan, wie Europa künftig regiert werden soll. Autoritär, ideologisch und undemokratisch. Das Vorbild für den finanz-technischen Teil zur Lösung der Schuldenkrise ist die deutsche Wiedervereinigung. Der Architekt des Plans: Wolfgang Schäuble. Das verheißt nichts Gutes.

    Am 18. November 2011 veröffentlichte die New York Times ein Porträt von Wolfgang Schäuble. Jeder Europäer sollte es gelesen haben. Darin legte Schäuble seine Vision vom Vereinigten Europa vor:

    Schäubles Fahrplan für Europa:

    „Was wir jetzt mit der Fiskal-Union machen, ist ein kurzfristiger Schritt für die Währung. In einem größeren Kontext brauchen wir natürlich eine politische Union.“

    „Es gibt eine begrenzte Übergangszeit, in der wir die Nervosität an den Märkten managen müssen.“

    „Wenn es bis Ende 2012 oder bis Mitte 2013 klar ist, dass wir alle Zutaten für neue, gestärkte und vertiefte politische Strukturen beisammen haben, dann denke ich, dass es funktionieren wird.“

    Die New York Times schreibt dann, dass Schäuble die Unruhe an den Märkten „nicht als Hindernis, sondern als Notwendigkeit“ sieht:

    „Wir können eine politische Union nur erreichen, wenn wir eine Krise haben.“

    Schäuble verfügt über einen messerscharfen Intellekt. Es ist ihm hoch anzurechnen, dass er sein Programm in so wenige einfache Sätze fassen kann. Dieses Kurzprogramm erklärt alles, was in Europa im Moment vor sich geht. Es erklärt auch, warum Schäuble so seltsam eiskalt lächelte, als er im ZDF sagte, als die Enteignung der zypriotischen Hausfrauen, Lehrer, Klempner und Tischler gezielt im Morgengrauen eines Samstags bekanntgegeben wurden:

    Bankguthaben sind eine sensible Sache, deshalb macht man es am Wochenende.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bankenverband: Rechtsanspruch auf für Konto-Einlagen nicht gegebenDie Guthaben bei privaten Banken in Deutschland sind nicht sicher. Es gibt zwar eine unverbindliche Garantie, aber keinen Rechtsanspruch. Bei ausländischen Bankengibt es nicht einmal eine Einlagensicherung für deutsche Bank-Guthaben.

    „Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind. Auch dafür steht die Bundesregierung ein“, sagte Angela Merkel, assistiert von einem heftig nickenden Finanzminister Peer Steinbrück, während der Finanzkrise. Das war im Oktober 2008.

    Keine fünf Jahre später stellt sich die Frage schon wieder. In Zypern warten alle auf den Bank-Run, weil den Bürgern eine Euro-Banken-Rettungs-Abgabe verordnet wird. Viele Zyprioten sind empört und sagen: Es gibt doch eine Einlagensicherung! Wie kann es sein, dass man uns trotzdem über Nacht das Geld vom Konto abbucht?

    Auch in Deutschland stellen sich viele die Frage.Die Antwort findet sich, wie meist bei Bank-Geschäften, im Kleingedruckten. Und sie ist nicht sehr erfreulich.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Regierungkreise: Deutsche Bankeinlagen nicht in GefahrDie Bundesregierung ist bemüht, die in Deutschland aufkeimende Sorge um die Sicherheit der deutschen Bank- und Sparguthaben zu beruhigen. Die Situation in Zypern sei mit der in Deutschland „in überhaupt keiner Weise vergleichbar“.

    Der Euro-Gruppen-Vorsitzende Jeroen Dijsselbloem hat in Brüssel ausweichend auf die Frage geantwortet, ob die Erhebung einer Zwangs-Abgabe zur Banken-Rettung wie in Zypern auch anderswo möglich sei. Er wollte dies nicht dementieren, sagte jedoch, so etwas sei „derzeit nicht geplant“ (hier).

    In ganz Europa beginnt man, sich nach dem überfallsartigen Zugriff der EU auf die Bank-Konten aller zypriotischen Bürger Sorgen um das eigene Bank-Konto zu machen. Der britische Schatzkanzler John Osborne sagte, das Problem werde alle Staaten betreffen – zunächst im Hinblick auf Zypern, weil dort auch ausländische Staatsbürger zur Kasse gebeten werden.

    Die Hauptsorge der Deutschen gilt einem möglichen Bank-Run: In Zypern bleiben die Banken bis Dienstag geschlossen (mehr hier). Die Bankomaten trocknen langsam aus, Online-Überweisungen sind nicht mehr möglich.

     

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  • Enteignung Made in EU

    Obwohl in allen staatstreuen Medien intensivst berichtet wurde, dürfte es der Großteil der Bevölkerung in Deutschland ignoriert haben was augenblicklich auf Zypern geschieht.
    Gründe zum Ignorieren der Enteignung von 6,75 - 9,9 % des auf Bankkonten deponierten Vermögens dürfte man genügend finden, sei dies durch die Entfernung oder aber durch das lapidare Abwinken ist ja nur Zypern. Mäh – kann in Deutschland ja niemals passieren.

    Ein weiteres mal wird den Zockerinstitutionen massiv unter die Arme gegriffen, indem die Bevölkerung einmal mehr enteignet wird.
    Das abersinnige daran, diejenigen welche das ganze Verbrochen haben, ziehen quasi den Stecker an ihren Geldautomaten, oder aber schließen einfach den Bankschalter. Ein Entzug von Eigentum, Kontosperrung wie bei Kriminellen, ein dreister Schachzug welchen sich die EU Finanzdiktatoren hier ausgedacht haben.
    Der Bock als Gärtner, denjenigen denen geholfen werden soll (aufgrund von Gier) auch noch die Kontrolle über das Hilfsmittel angedeihen zu lassen einfach nur grotesk – ähnliches könnte man noch mit einem Hund vergleichen, welcher über eine schmackhafte Wurst wachen solle.

    Was hier versucht wird dürfte die nächste Stufe der vermeintlichen Schuldenkrisenbewältigung darstellen, wurde bis dato lediglich das Risiko von einer nicht näher definierten größeren Gruppe getragen, so wird jetzt klar worauf das ganze hinaus laufen wird – denn früher oder später wird sich der Staat immer am vorhandenen Vermögen der Bürger laben.
    Selbstverständlich treten nun die Verbrecher in Form von Politiker welche nach außen hin diesen Deal ausgehandelt haben vor die Kameras und Mikrofone und begründen diese Art der Rettung mit der ganz speziellen Fallsituation auf Zypern.
    Daß ich nicht lache – nur so eine Redewendung – denn bei genauerem Betrachten dürften dem ein oder anderen die Gesichtszüge gefrieren  aufgrund dieser Vorgehensweise.

  • Quelle: rottmeyer.de

    Warum zentrales Planen scheitertDer Dow Jones hat also ein neues Rekordhoch erreicht. Der Goldpreis dümpelt so vor sich hin. Ich denke darüber nach, wie so viele intelligente Leute Dinge denken können, die nicht wahr sind. Krugman, Stiglitz, Friedman, Bernanke – die alle haben den Blick eines Einfaltspinsels, wenn es darum geht, wie die Welt funktioniert. Sie glauben, sie können die Zukunft manipulieren und besser machen. Nicht nur für sich selbst, sondern für alle. Woher stammt diese dumme Idee?

    Die westliche Gedankenwelt nach der Renaissance wurde von der Logik des Aristoteles dominiert. Die war im Grunde ein Vorläufer des Positivismus – welcher angeblich auf objektiven Bedingungen und wissenschaftlicher Argumentation beruht. “Gebt mir die Fakten!”, sagt der Positivist, zuversichtlich. “Lassen Sie mich mein rationales Gehirn darauf anwenden. Ich werde dann eine Lösung finden!”

    Das ist gut, wenn man den Eiffel-Turm bauen möchte, oder ein Abendessen für die Kirchengemeinde. Aber der Positivismus scheitert, wenn er bei Themen angewendet wird, welche weit darüber hinausgehen.

    Das ist es, was Aristoteles gesagt hat. Er dachte, dass überhaupt nur kleine Gemeinschaften funktionieren können. Denn nur in kleinen Gemeinschaften können die Menschen mehr oder weniger dieselben Informationen und Interessen teilen. In einer großen Gemeinschaft gibt es nicht dieselbe direkte, persönliche Art. Deshalb ist es schwer für die Menschen, da auf dieselbe Weise zusammenzuarbeiten.

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  • Quelle: youtube.com

    „Euro-Rettung" und Grundgesetz
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 2013
    Prof. Dr. Dietrich Murswiek
    Zur „Euro-Rettung" hat die Politik „Rettungsschirme" mit einem Volumen von über einer Billion Euro aufgespannt, und die EZB kauft Staatsanleihen von Problemstaaten in unbegrenztem Umfang. Ist das alles mit dem Grundgesetz vereinbar?

  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    EU ist insolvent: 217 Milliarden Euro offene RechnungenSeit Jahren häufen sich in der EU offene Rechnungen. Die Mitgliedsstaaten weigern sich seit Jahren, Kapital nachzuschießen. Der „Schuldenberg“ in Höhe von 217,3 Milliarden Euro stellt den Tatbestand der Überschuldung dar.

    Wenn man die nicht bezahlten Rechnungen als Maßstab nimmt, ist die EU insolvent: Jeder normale Schuldner ist zahlungsunfähig, wenn seine offenen Rechnungen nicht begleicht.

    Die EU hat einen Berg an Rechnungen noch nicht beglichen. Dies ist besonders bemerkenswert, hat doch die EU gerade eine Verordnung erlassen, der zufolge alle Behörden in den Mitgliedsstaaten ihre Rechnungen innerhalb einer Frist zu begleichen haben (mehr hier).

    In den vergangenen Jahren haben sich massenweise unbezahlte Rechnungen angesammelt, da die Mitgliedsstaaten sich weigern, sowohl für laufende als auch noch offene Rechnungen aus den vergangenen Jahren ausreichend Geld zur Verfügung zu stellen. Die nicht beglichene Rechnungen wurden auf das jeweils folgende Jahr fortgeschrieben. Die jährlichen Haushalte enthalten nämlich keine Finanzmittel, um Rechnungen aus vergangenen Jahren zu bezahlen. Eigentlich müssten die Staaten wie Gesellschafter Geld nachschießen – was sie nicht tun.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Bildquelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de / JPMorgan  - Vernichtendes Urteil: JPMorgan hat bei Derivaten-Skandal alle belogen

    Der Untersuchungs-Ausschuss des US-Senats hat am Donnerstag ein vernichtendes Urteil über die Investment-Bank JPMorgan und ihren Chef Jamie Dimon gefällt: Die Bank habe vor dem Verlust von 6,2 Milliarden Dollar durch den „Wal von London“ die Öffentlichkeit und die Aufsichtsbehörden systematisch in die Irre geführt. Der Bericht wirft ein grelles Schlaglicht auf die Methoden der internationalen Banken.

    Der 300 Seiten starke Untersuchungsbericht eines Verlusts von 6,2 Milliarden Dollar bei JPMorgan ist ein erschütterndes Sittenbild über die Methoden der Investment-Bank. JPMorgan galt bis zu dem Bericht als eine der bestgeführten Banken an der Wall Street.

    Nun aber kommen die Senatoren unter der Führung des Demokraten Carl Levin zu einem vernichtenden Urteil: Der „Wal von London“, wie der Schurken-Händler Bruno Iksil genannt wurde, war mitnichten ein außer Kontrolle geratener Einzeltäter: Nachdem Iksil und das Londoner Chief Investment Office (CIO) Alarm geschlagen hatte und Dimon darüber in Kenntnis setzte, dass massive Verluste aus den hochriskanten Derivaten-Geschäften drohten, habe Dimon das Thema heruntergespielt. In einer Analysten-Konferenz sagte Dimon, es handle sich um einen „Sturm im Wasserglas“ (mehr hier zum Dimon-Skandal).

    Insgesamt kam es zu dem Desaster, weil die Bank systematisch alle Beteiligten über die Risiken belogen hat. Investoren und Regulatoren seien bewusst in die Irre geführt worden. Die Kasino-Geschäfte waren als Wetten deklariert worden, die durch andere Positionen abgesichert waren. Es seien immer neue Tricks entwickelt worden, um die Öffentlichkeit zu täuschen.

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  • Quelle: youtube.com / KenFM

    Was haben Hiroshima, Nagasaki und Fukushima gemeinsam?

    Nun, in allen drei Fällen wurde die Zivilbevölkerung Japans massiver radioaktiver Strahlung ausgesetzt.

    Während über Hiroshima und Nagasaki amerikanische Atombomben vorsätzlich zum Einsatz kamen, war der Supergau in Fukushima, bei dem ein Atomkraftwerk des amerikanischen Herstellers General Electric außer Kontrolle geriet, das Ergebnis eines Erdbebens.

    Atomkraftwerke galten bisher, ganz offiziell, als Erdbebensicher. Es existierte lediglich ein Restrisiko. Dieses Restrisiko, der Supergau, existiert nicht nur in der Theorie. Was das in der Praxis bedeutet, wussten alle Kernkraftwerksbetreiber spätestens seit Tschernobyl. Irreparable Schäden in dreistelliger Milliardenhöhe. Strahlentote. Evakuierung ganzer Landstriche auf sehr, sehr, sehr lange Zeit. 

  • Quelle: blog.markusgaertner.com

    Wir werden jetzt alle Multis: Offshore, steuerfrei und Bailout-versichertIch wandle mich jetzt zum multinationalen Unternehmen um: Gaertner Inc., Cayman Islands. Alles ist inklusive: Offshore-Konto, Fließband in China, ein Pass von Puerto Rico. Das Wort Steuern streiche ich aus meinem Vokabular.

    Warum soll ich welche zahlen, wenn große Firmen sich auch aus dieser Pflicht verabschieden, dies ohne erkennbaren Widerstand des Fiskus tun, und sogar in brenzligen Situationen überall auf der Welt diplomatisch, militärisch und finanziell flankiert werden ? Bin ich der alleinige Idiot in diesem Land ?

    Diese provokative und ketzerische Frage hat jetzt Robert Scheer gestellt, der Herausgeber von Truthdig.com. Scheer ist Kolumnist für den San Francisco Chronicle. Bei “Common Dreams” hat der Mann eingangs seines Aufrufs folgende Empfehlung ausgesprochen:

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Schäuble muss Bundesbank-Gewinn nach Griechenland überweisenDie geringen Bundesbank-Gewinne werden zum Problem für Wolfgang Schäuble. Die Bundesbank fürchtet eine Verschärfung der Euro-Krise. Erschwert wird Schäubles Lage durch die Tatsache, dass Deutschland den Großteil der Bundesbank-Gewinne für den Schuldendienst nach Griechenland weiterleiten muss.

    Der seit Ausbruch der Eurokrise schwelende Konflikt zwischen der Bundesbank und der Bundesregierung über den Kurs bei der Euro-Rettung macht sich nun auch bei der Überweisung von Bundesbankgewinnen an das Bundesfinanzministerium bemerkbar.

    Statt der von Schäuble erhofften 1,5 Milliarden Euro muss er sich nun mit nur 664 Millionen Euro begnügen. Weidmann steckt den Rest der Bundesbankgewinne in die Risikovorsorge. „Die Bundesbank erhöhte demnach die Rückstellung für allgemeine Wagnisse um 6,7 Milliarden Euro auf 14,4 Milliarden Euro In den Jahren 2010 und 2011 war sie um 1,6 Milliarden Euro beziehungsweise um 4,1 Milliarden Euro aufgestockt worden.“

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Kellner für die SPD: „Ich bekam 5 Euro Trinkgeld für einen ganzen Abend“ Ein Student erzählt von seiner Erfahrung als Kellner bei einer SPD-Veranstaltung. Sein Stundenlohn unter den Augen der SPD-Spitze: 7,55 Euro. Bei einer Partei-Veranstaltung im Berliner Hotel Estrel forderte Sigmar Gabriel die Genossen auf, dem „Personal gut Trinkgeld“ zu geben. Für zwei Stunden Arbeit erhielt der Kellner die Gesamtsumme von fünf Euro. So viel war jenen 20 Funktionären, die er bediente, seine Arbeit wert.

    Kürzlich wurde bekannt, dass die SPD bei einer Parteiveranstaltung in Rostock Kellner zu Dumping-Löhne beschäftigt hat. Als die Sache aufflog, sprach die SPD von einem „Versehen“ (hier). Die SPD fordert einen allgemeinen Mindestlohn von 8,50 Euro.

    Solche Irrtümer scheint es öfter zu geben. Und nicht nur bei regionalen SPD-Veranstaltungen. Auch die Partei-Spitze lässt sich von Mitarbeitern bedienen, deren Stunden-Lohn einiges vom geforderten Mindest-Lohn entfernt ist. Nach Bekanntwerden des Vorfalls in Rostock meldete sich ein Jura-Student bei den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

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  • Quelle: rottmeyer.de

    Bildquelle: rottmeyer.de - Kartoffelsuppen-Massaker… Nix Bio!

    Autsch! Ich habe mir derart böse in den Finger geschnitten. Und wie immer habe ich mich zu dämlich angestellt. Diesmal wollte ich nur eine Dose Kartoffelsuppe öffnen. Das Blut floss in Strömen. Das hatte ich mir wirklich verdient! Hätte ich BIO nehmen sollen?

    Diese Geschichte hat eine Vorgeschichte und begann vor einem halben Jahr. Ich habe mal wieder ein paar Sachen für den Küchenschrank gekauft. Das Wort Krisenvorsorge ist sowieso “in”. Also was liegt näher, als ein paar Büchsen Suppe zu kaufen. Dabei erlitt ich einen großen Speichelsturz vor einem noch größeren Berg Dosensuppe in einem noch größeren Discounter. Das Etikett war so brillant gestaltet, dass die Synapsen mit mir komplett durchgegangen sind, dass die Leute schon schauten. Wie schaffen das die Designer bloß? Keine Ahnung…

    Ich erinnere mich nur noch daran, dass ich es noch mit Mühe und Not nach Hause geschafft habe, obwohl ich die Suppe gerne auch noch im Auto ausgelöffelt hätte. Ich hatte an dem Tag noch nicht zu Mittag gegessen – und es war bereits 17 Uhr. Dazu kam es aber dann nicht. Warum auch immer…

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Deutsche Maschinen-Exporte brechen einDer Umsatz der deutschen Industrie ist im Januar weiter geschrumpft. Er liegt nun um 3 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Dezember schrumpfte der Umsatz des Maschinenbaus um 7,5 Prozent.

    Der arbeitstäglich bereinigte Umsatz im verarbeitenden Gewerbe ist im Januar weiter zurückgegangen. Er lag um 3,0 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat, berichtet das Statistische Bundesamt. Der Inlandsumsatz ging in diesem Zeitraum um 4,2 Prozent und der Auslandsumsatz um 1,7 Prozent zurück. Vor allem der Absatz in die Eurozone verringerte sich stark – um 6,1 Prozent.

    Auch die Stahlindustrie in Deutschland ist eingebrochen. Im Februar ist die Produktion im Vergleich zum Vorjahr um fast vier Prozent zurückgegangen (mehr hier).

    Im Vergleich zum Dezember wurde in der deutschen Industrie ein Umsatzrückgang von 0,3 Prozent verzeichnet. Allerdings haben sich die Umsätze in den einzelnen Wirtschaftszweigen sehr unterschiedlich entwickelt. Das höchste Umsatzplus gab es mit 8,1 Prozent bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen.

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  • Quelle: youtube.de

     

     

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  • Quelle: rottmeyer.de

    Über die Wirkung der „Rettungspolitiken“von Prof. Thorsten Polleit

    Die „Rettungspolitiken“, die die Regierungen und ihre Zentralbanken derzeit verfolgen – wie zum Beispiel Zinssenkungen, (Basis-)Geldmengenvermehrung und das Ausweiten der staatlichen Verschuldung – werden in der Öffentlichkeit als Politiken angesehen, mit denen die Krisenerscheinungen „bekämpft“ und zugleich Wachstum und Beschäftigung gefördert werden…

    Wenn man sich jedoch vor Augen führt, wie Wachstum und Beschäftigung in einer Volkswirtschaft tatsächlich zustande kommen, drängen sich Zweifel an dieser Einschätzung auf. Denn wirtschaftliche Prosperität steht und fällt mit dem Sparen und dem Investieren der Ersparnisse in Kapitalgüter, die es wiederum ermöglichen, künftig produktiver zu produzieren.

    Robinson Crusoe

    Sparen im einfachen Sinn bedeutet Konsumverzicht. Güter, die erwirtschaftet wurden, werden zurückgelegt für den späteren Verbrauch. Im Vergleich dazu ist das Sparen in einer arbeitsteiligen Volkswirtschaft eine etwas komplizierte Angelegenheit. Hier bedeutet Sparen zwar auch Verzicht auf Gegenwartskonsum. Aber die Ersparnisse werden nicht einfach zurückgelegt, um sie künftig verbrauchen zu können. Vielmehr wird das Ersparte investiert: und zwar in die Erweiterung der Produktionskapazitäten, damit in der Zukunft mehr und bessere Güter produziert werden können.

     

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  • Quelle: uhupardo.wordpress.com

    Die Entscheidung zwischen Pest und Cholera! Erwähnt man es, verschafft man der Sendung noch mehr Bühne. Erwähnt man es nicht, verzichtet man darauf, den Finger in die Wunde zu legen. Günther Jauch hat zur heutigen Sendung über Manager-Boni den unsäglichen Carsten Maschmeyer eingeladen.

    Machen Sie sich selbst ein Bild und entscheiden, warum Jauch den Drückerkönig vermutlich in die Sendung holt.

    Unsere Empfehlung ist dieses Video über die “charakterliche Elite” 

     

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Beppe Grillo: Euro-Gegner wollen in Italien die Regierung übernehmenDas Movimento Cinque Stelle (M5S), die Bewegung von Beppe Grillo, erhebt den Anpruch auf den Posten des Regierungschefs in Italien. Man werde keiner anderen Koalition das Vertrauen aussprechen. Grillo will ein Online-Referendum über den Verbleib Italiens in der Euro-Zone.

    Die italienische Protest-Bewegung Movimento 5 Stelle (M5S) stellt den Anspruch auf den Regierungschef in Rom: Nach einem Treffen der Parteispitze sagte der Chef der Gruppe im Senat, Vito Crimi, dass er einem Gespräch mit Staatspräsident Giorgio Napolitano klargemacht habe, dass die M5S keine andere Koalition unterstützen werde als eine von ihr geführte. Beppe Grillo hatte den Druck auf die eigene Bewegung am Sonntag erhöht: Er sagte, er werde sich aus der Politik zurückziehen, wenn die M5S entweder eine linke oder rechte Regierung unterstützen werde.

    Eckpunkte des Programms sind ein Grundeinkommen für alle Italiener, freier Internetzugang für alle, eine Wahlrechtsreform das Ende der staatlichen Förderung von Parteien und Zeitungen und ein Baustopp für einen Hochgeschwindigkeits-Zug in Norditalien.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    CSU: EU soll Griechenlands Euro-Austritt vorbereitenAlexander Dobrindt, CSU-Generalsekretär, irritiert Angela Merkel: Ein Austritt Griechenlands sei eine langfristige Alternative für Europa. Die instabile Lage in Italien könne das Land und damit die EU in den Abgrund reißen.

    Die Hoffnung der Deutschen, in Griechenland ginge es wieder bergauf, wurde durch Aussagen über die positive Entwicklung nach den Reformen in Athen von der Bundesregierung immer wieder aufs Neue geschürt. Die CSU macht bei diesem Spiel nun nicht mehr mit und distanziert sich von der Regierung: „Wenn Griechenland nicht in der Lage oder willens ist, finanzielle Stabilität herzustellen, dann muss es einen Weg außerhalb der Euro-Zone geben”, sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt der Welt am Sonntag.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Autoindustrie - Hustet sie, bekommt Deutschland eine LungenentzündungDeutschlands Export-Artikel Nummer eins ist das Auto. Die Rezession-Tendenzen könnten Deutschland daher schneller treffen als gedacht. Noch versuchen es die Hersteller mit Statistik-Tricks.

    Die deutsche Autoindustrie, vor allem der VW-Konzern, verfolgt trotz einer sich ankündigen globalen Rezession ambitionierte Ziele. Unter ihrem Chef Matin Winterkorn wollen die Wolfsburger bis 2018 mehr als zehn Millionen Fahrzeuge jährlich verkaufen und so zum absatzstärksten Autobauer der Welt aufsteigen.

    Deutsche Autos sind in der Tat weltweit populärer denn je. 2012 exportieren die deutschen Hersteller Autos und Kfz-Teile im Wert von 190 Milliarden Euro, 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Kein anderes Produkt steht so sehr für das begehrte „Made in Germany“: Die Automobil-Industrie ist mit insgesamt 17,3 Prozent unangefochten der Spitzenreiter bei den Exporten

    Die guten Zahlen der Autobranche liegen an der starken Nachfrage in den USA und China. Allein VW verzeichnete 2012 ein Absatzplus von 26,2 Prozent in Nordamerika. In China waren es noch stolze 24,5 Prozent.

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  • Quelle: rottmeyer.de

    Mythos ErholungAllen Gesundbetern zum Trotz befindet sich die Eurozone zum zweiten Male in einer Rezession. Die Dynamik des Abschwungs ist bisher geringer als vor einigen Jahren, was daran liegt, dass seinerzeit den Volkswirtschaften aller Länder simultan der Stecker gezogen wurde. Dieses Mal begann der Abschwung mit der so genannten Peripherie. Während sich dort die Rezession verschärft, zeigen sich auch im verbliebenen Kern massive Probleme…

    Die Wirtschaft schrumpf, die Union ist zum wiederholten Male in die Rezession gerutscht. Anders als vor einigen Jahren hat sich die Inflation jedoch nicht zurückgezogen. Da sich mittlerweile die Politiker aller Ausrichtungen mit der Inflation ins Bett legen um den Wohlstand zu zeugen oder zu gebären, kann das nicht überraschen. Gelingen aber werden die ökonomischen Experimente nicht.

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  • Quelle: querschuesse.de

    Beppe Grillo in Italien, Ende der Merkelnomics in Europa?Schwere See für Frau Merkel in Europa, …

    Braucht Griechenland einen weiteren Schuldenerlass? Wird Italien den Sparkurs fortsetzen?

    Die erste Frage dürfte Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble Unbehagen bereiten, weil sie letztlich wohl mit einem „Ja“ zu beantworten sein wird und damit wieder die Frage in den Vordergrund rücken wird, welche finanziellen Belastungen daraus für Deutschland resultieren.

    Angesichts des Wahlausgangs in Italien und der Positionen der potenziell an der Regierung beteiligten Parteien sieht es bezüglich der Antwort auf die zweite Frage zunehmend eher nach einem „Nein“ aus. (1)

    Sollte sich Italien tatsächlich vom austeritätspolitischen Konzept der Krisenbekämpfung verabschieden, dann wäre das aus zwei Gründen ein herber Schlag für die Bundeskanzlerin und ihren Finanzminister. Erstens werden sie – nach dem Rückzug von Jean-Claude Juncker als Euro-Gruppenchef – so sehr wie niemand sonst mit dem in Europa verfolgten austeritätspolitischen Krisenkurs identifiziert und zwar ganz besonders in jenen Staaten, die darunter leiden. Zweitens könnte Italiens Abkehr von diesem ohnehin immer stärker umstrittenen Konzept letztlich den Ausschlag für einen entsprechenden Kurswechsel auf gesamteuropäischer Ebene geben.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    20 Milliarden Dollar Risiko: Goldman Sachs nicht krisenfestDie US-Notenbank hat bei ihrem Stresstest festgestellt, dass die Investment-Bank Goldman Sachs extrem risikoanfällig ist. Trotzdem darf Lloyd Blankfein Dividenden an seine Shareholder ausschütten - wie seine meisten systemrelevanten Kollegen auch.

    Die US Notenbank Federal Reserve (Fed) hat einen Stresstest durchgeführt, bei dem, wenig verwunderlich, bis auf die verstaatlichte Ally alle Kandidaten die niedrig angesetzten Hürden überspringen konnten. Der Zweck der Übung ist, dass die Großbanken Dividenden in Milliarden-Höhe an ihre Anteilseigner ausschütten dürfen.

    Überraschend schlecht schnitt Goldman Sachs ab: Im Falle einer erneuten Finanzkrise wird das Risiko der Bank mit 20 Milliarden Dollar beziffert. Ihre Eigenkapital-Quote (tier one ratio) liegt bei wahnwitzigen 5,8 Prozent.

    Nicht viel besser sieht es bei Morgan Stanley aus: Das Institut kommt auf 5,7 Prozent. JPMorgan erreichte 6,3 Prozent. Die Untergrenze beträgt 5 Prozent.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Überwachung: Auto-Chip soll Daten an Versicherer sendenDer Versicherer AIG und Vodafone wollen die Bürger im Detail beim Autofahren überwachen. Chip-Geräte sollen Daten über Fahrstil, Ort oder Uhrzeit vom Auto direkt zum Versicherer senden. Datenschützer sind alarmiert. Eine Weitergabe der Daten an staatliche Behörden ist eine der Anwendungs-möglichkeiten der neuen Technologie.

    Der US-Versicherungsriese AIG möchte zusammen mit dem Handynetzbetreiber Vodafone neue Versicherungstarife anbieten. Die Berechnungsbasis der neuen Tarife soll das Fahrverhalten der Kunden sein. Chip-Geräte im Auto sollen Daten aufzeichnen und über das Handynetz direkt an den Versicherer senden. „In drei Monaten wollen wir damit weltweit außerhalb von Nordamerika Versicherungen anbieten“, sagte ein Vodafone-Sprecher dem Handelsblatt.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Spaniens Banken kaufen mit EZB-Geld Staatsanleihen Die Rendite für langfristige, spanische Staatsanleihen ist auf ihren tiefsten Wert seit zwei Jahren gesunken. Dank der Geldschwemme der EZB verfügen die spanischen Banken noch immer über ausreichend Mittel, um die Staatsfinanzierung niedrig zu halten.

    Die wirtschaftlichen Daten, das angeschlagene Bankensystem und die politische Unsicherheit in Spanien sind alles andere als vertrauensfördern für die Investoren. Und dennoch konnte Spaniens Regierung am Donnerstag eine sehr erfolgreiche Emission von langfristigen Staatsanleihen verbuchen. Sowohl bei den Anleihen mit einer Laufzeit von fünf Jahren als auch bei den zehnjährigen sanken die Zinssätze auf ihren tiefsten Wert seit fast zwei Jahren.

    Die Rendite für fünfjährige Bonds sank auf 3,572 Prozent, die für zweijährige von 2,713 auf 2,632 Prozent. Ein ähnlich gutes Bild bot sich bei den Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Hier sanken die Zinssätze von 5,2 Prozent bei der letzten Auktion dieser Art im Februar auf 4,917 Prozent – ein Wert, der zuletzt im November 2010 erreicht wurde.

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  • Quelle: blog.markusgaertner.com

    Selbst Banker warnen: Diese Politik fesselt Amerika an die eigene MisereBarack Obama kann nicht verhandeln und nicht sparen. Und überhaupt: Er beruft zu wenig Frauen in seine Regierung. Das sind im Augenblick wohl die prominentesten – wenn auch sicher nicht die einzigen – Kritikpunkte gegen den US-Präsidenten.

    Am Montag gab sich Obama alle Mühe, diesem verheerenden Eindruck entgegen zu wirken.

    Er nominierte die Präsidentin der Wal-Mart-Stiftung, Sylvia Burwell, als nächste Chefin seines Budget-Büros. Burwell ist eine Retail-Panzerfaust, eine eisenharte Billig-Heimerin, die selbst in der Nacht und im Delirium noch eine Bilanz souverän analysieren könnte. Sie wird Obamas neuer Wadel-Beißer gegen die eskalierenden Kosten im Staatshaushalt.

    Nicht oft hat der US-Präsident seit 2009 so ein Kaliber für seine veritablen Probleme gefunden.

    Burwell kennt die Kunden der 4.000 Wal-Mart-Läden. Sie weiß, wie diese ihr Geld verdienen, verlieren und drei Mal umdrehen, bevor sie es schließlich ausgeben. Ihr ist die Realität in Amerika, die uns die Wall Street vorenthalten möchte, bestens bekannt. Sie weiß um die Folgen der nun ausgebrochenen Sparpolitik.

    Viel mehr noch: Burwell ist das, was man in Washington unter einem Veteranen versteht. Sie war Stabschefin unter Finanzminister Robert Rubin. Sie war in der Clinton-Administration bereits die #2 im Budget-Büro, das sie fortan führen soll. Damals war sie Mitglied eines Teams, wie Obama es gestern ausdrückte, das drei Budgets mit Überschüssen hintereinander zuwege brachte.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Nervöser Markt: Zinsen für Italo-Bonds steigen wiederAuf dem Bond-Markt zeigt die Diskussion um Italien erste Wirkung: Die Zinssätze für italienische Staatsanleihen sind in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen.

    Die schwierige Situation in Italien nach den Parlamentswahlen hat deutliche Auswirkungen in den Finanzmärkten. Bereits in der vergangenen Woche waren Zinssätzen auf italienische Staatsanleihen deutlich gestiegen (mehr hier).

    Doch die politische Lage im Land ist weiter ungewiss. Den Italienern droht wiederum ein Regierungschef, den es nicht gewählt hat (mehr hier).

    Der italienische Aktienindex verlor am Montag 0,75 Prozent. Der Zinsabstand bei den zehnjährigen Staatsanleihen zwischen Italien (4,88 %) und Deutschland (1,42 %) ist mit 346 Basispunkten so hoch wie seit drei Monaten nicht mehr.

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  • Quelle: der-klare-blick.com

    Wird Silber crashen?Wir sehen eine massive Nachfrage bei Silber, die immer noch weiter steigt. Gleichzeitig hören wir von diversen Minen, deren Produktionskosten höher als 30$ liegen. Silber wird gebraucht – ohne Silber kann die Industrie zumachen. Wenn der Preis weiter fallen würde – was er durchaus kann, weil er an einem Papiermarkt gemacht wird, ohne jeden Bezug zum physischen Markt – dann werden einfach immer mehr Minen ihr Silber zurückhalten oder im Falle von Primärminen die Produktion drosseln oder einstellen. Der Preis einer Ware ist das primäre Kriterium für die Produzenten, ob sie mehr oder weniger davon herstellen müssen. Wenn der Preis nicht passt, werden falsche Signale an die Hersteller und Nachfrager gesandt und das bringt das Gefüge noch mehr durcheinander.

    Die Zentralbankster werden wahrscheinlich versuchen, noch weiter zu drücken, um so viele Leute wie möglich aus dem Markt zu werfen und von Silber abzuhalten. Sie wollen damit ihr Papiersystem noch länger am Leben erhalten. Aber diese Zentralplanung kann so nicht funktionieren – sie stülpen ihre Interessen allen Menschen über den Kopf und die müssen sich danach richten. Märkte sind das Abbild der Interessen aller Menschen und nicht ein Abbild der Interessen weniger und darum müssen solche Manipulationen immer temporär bleiben, wenn man nicht alles zerstören will. Das ist, wie wenn jemand versucht, Wasser einen Berg hinauf zu leiten – das geht nur mit enormen Druck und wenn dieser Druck aufhört, fließt das Wasser wieder zurück.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Automarkt Europa: Katastrophen-Zahlen im Februar

    Im Februar verbuchte Europa einen massiven Einbruch bei den Neuzulassungen von Autos. Die Automobil-Industrie fürchtet ein Desaster. Auch Deutschland wird nun von der Krise erfasst.

    Bereits für Januar meldete der europäische Automobilherstellerverband ACEA bei den Neuzulassungen ein Minus von 8,7 Prozent. Die aktuellen Zahlen aus verschiedenen europäischen Ländern zeigen jedoch, dass sich dieser Trend im Februar noch verschärft hat. In Italien wurden lediglich etwas über 108.000 Fahrzeuge angemeldet – ein Minus von 17,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und der größte Einschnitt seit mehr als 35 Jahren.

    Doch nicht nur in Südeuropa zeigt sich diese Entwicklung. In Deutschland gingen die Neuzulassungen der Pkws im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,5 prozent zurück. Im Januar konnte noch ein leichter Anstieg von 4,5 Prozent registriert werden, so das Kraftfahrt-Bundesamt. 66 Prozent der insgesamt 200.683 Neuzulassungen im Februar waren zudem gewerbliche Zulassungen.

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  • Quelle: querschuesse.de

    Deutschland: PKW-Neuzulassungen mit -10,5% zum VorjahresmonatLaut den heutigen Daten des Kraftfahrzeugbundesamtes (KBA) sanken im Februar 2013 die Neuzulassungen von Personenkraftwagen (PKWs) in Deutschland um -10,5% zum Vorjahresmonat, auf 200’683 neu zugelassene PKWs, nach 192’090 PKWs im Vormonat und nach 224’318 PKWs im Vorjahresmonat.

    Besonders bedenklich, erneut waren, wie bereits im Januar 2013, satte 66,1% der PKW-Neuzulassungen gewerblich. Im Februar 2012 waren es dagegen ”nur” 62,7%. Die privaten Neuzulassungen brachen im Februar 2013 heftig ein, um -18,7% zum Vorjahresmonat, auf nur 68’032 PKWs, während die gewerblichen Neuzulassungen um -5,8% sanken, auf 132’651 Einheiten. Auch im langfristigen Kontext sind die gesamten PKW-Neuzulassungen in Deutschland im Februar 2013 sehr schwach, wie die Charts zeigen werden.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Staatswirtschaft: Frankreich plant Abwrack-Prämie für Diesel-AutosFrancois Hollande will die Franzosen dazu bringen, dass sie neue Autos kaufen. Aus Steuermitteln soll es eine Abwrack-Prämie für Diesel-Fahrzeuge geben. Um das Geld wieder einzuspielen, ist eine Umwelt-Steuer für andere Autos geplant.

    Die französische Konjunktur verhält sich wie ein Peugeot-Diesel an einem kalten Wintermorgen: Sie will einfach nicht anspringen.Daher plant die Regierung von Francois Hollande, wieder einmal das staatliche Perpetuum Mobile anzuwerfen: Dem Steuerzahler soll ein Geschenk gemacht werden. Das Geld dafür holt sich der Staat – beim Steuerzahler.

    Das neue Auto-Konzept von Hollande ist ökologisch verbrämt. 60 Prozent der in Frankreich gefahrenen Autos sind Diesel-Fahrzeuge. Angesichts des Überangebots an Autos in Europa könnte eine Abwrackprämie für Diesel-Fahrzeuge die angeschlagene Autoindustrie im Land wieder angekurbelt werden. Vorausgesetzt, es würden französische Autos gekauft.

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  • Quelle: leistungsgedecktes-geld.blogspot.de

     

    Bildquelle: leistungsgedecktes-geld.blogspot.de - Der "Heilige Geist" - die ein anderes Wort für "Die Blödheit der Menschheit"

    Religion ist rational betrachtet eine hoch entwickelte Psychologie aus lang vergangen und verklärten Tagen, als das Eigentum sich bereits ins Negative für die Masse der Menschen kehrte. Aus einer falschen, empirischen Entscheidung heraus hat sich ein Machtinstrument entwickelt und wollte erklärt werden. Daher müssen sich Religion immer gemäß der menschlichen "Zivilisation" entwickeln. Geschieht dies nicht, kommt es zu einer Revision - Reformation - oder gar einer neuen Religion. 

    Anders formuliert: Der Irrsinn (kommt von Irren), das Eigentum, hat sich zu einer angeblichen natürlichen Regel entwickelt und ein ganz eigenes Weltbild entwickelt, das vom gemeinen Menschen, wie von seiner Wissenschaft als Ausgangsbasis aller Schlussfolgerungen angenommen wird, ohne es jemals auf seine Richtigkeit überprüft zu haben. 


    Mit Religion wird eine falsche Empire (Natur) in die Hirne der Menschen gepflanzt, was Herrschen erst möglich macht. Doch diese Kunst ist heute längst vergessen und zur Natur des Menschen geworden. Dem natürlichen Menschen in der vergangen Zeit wurde mit der Religion ein Gewissen implantiert, das ihn anleitet, gegen seine natürlichen Instinkte und seine natürliche Willensbildung sich zu verhalten. Es ermöglicht ihm, gegen die eigene Gemeinschaft sich zu verwalten und sie auszubeuten - wenn er nur das Recht durch die Religion erhält - sein Gewissen. Der Mensch wurde damit von seinem "freien Willen" abgeschnitten. Theatralisch ausgedrückt: Er verlor seine Unschuld und heute kann er sich nicht einmal mehr daran erinnern, was Unschuld ist. Der heutige Mensch kann ohne Schuld in Frieden mehr leben, daraus ergibt sich die logische Konsequenz des Lebens nach dem Tod - dem Himmelreich, das Nirwana oder wie man es überall auf der Welt nennt. Die Seele des Menschen - seine Unschuld wird zum Abstrakten, Unfaßbaren. Mit Seele möchte ich einfach den Verstand des Menschen beschreiben, der im Bannkreis des Glaubens und der Religionen, der Trinität, des Gott-Vaters, des Gott-Sohnes und der Geistkraft eingeschlossen ist. Er kann nur innerhalb dieser künstlich aufgestellten Grenzen, denken und entscheiden. Das ist die Entwicklung des Gewissens. So erfährt er was richtig und was falsch ist. Er ist in der Dualität angekommen. Wer diese überwindet, hat aber noch lange nicht den großen Geist überwunden. Denn dieser Geist ist das Weltbild, das man sich aufgrund der Dualität erschuf. Sein Denken ist daher gebeugt und eingesperrt. Das einzige was dieser Verstand noch produzieren kann, ist die Vernunft - die Weisheit, wie man am besten durchs Leben kommt, wenn man sich an die gültigen Regeln hält und wer sie am besten umschifft, kommt zu Erfolg. Religionen jeder Art - auch Wirtschaftsdenken ist eine Religion - sperren also ihren Verstand ganz einfach ein.

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  • Quelle: politikprofiler.blogspot.de

    Amerika stürzt ab - Das Waterloo für USA und EuropaIrgendwann muss auch einmal das "reichste" Land der Welt sparen. In diesem Falle ist die USA gemeint. Ein Gesetz sieht vor: Wird die Schuldengrenze von 16,4 Billionen nicht angehoben, werden radikale Kürzungen im Staatshaushalt vorgenommen. Republikaner und Demokraten weisen sich gegenseitig die Schuld an den Kürzungen zu. Ganz nach der Manier im Dualismus. Er Schuldige machen das Leben lebenswert.  Tatsächlich geht wie immer darum: Wer kann sein Umverteilungsprogramm per Gesetz durchsetzen. Alles ist nur eine Machtfrage. So wird Arm gegen Reich ausgespielt - zur Klärung der Machtfrage.

    In den USA droht der Stillstand des Konsums, aus Mangel an "frischem Geld" (Geld durch Kredite). Ein Zustand, den sich keine Wirtschaft leisten kann. Frisches Geld ist notwendig, um die den verlangten Gewinn durch die erbrachte Leistung der Menschen bezahlen zu können - denn nicht durch Leistung entsteht Geld, sondern lediglich durch Sicherheiten wie, hinterlegte Wert-Materie oder Gewinnerwartungen. 

    Bei einem Stillstand des Geldzuflusses werden die Gewinne und Profite, die automatisch in unserem Wirtschaftsdenken und - Kreislauf eingepreist sind, vom Endverbraucher rigoros abgeholt. Eine Volkswirtschaft zehrt so von ihrer Substanz - ähnlich einem Körper der ohne Nahrung vom Fettgewebe zehren muss. Es gibt keine Hilfe und Menschlichkeit durch Geld für die Armen. Lohn- und Gehaltzahlungen des Staates bleiben aus und ein Staat ist ein großer Arbeitgeber. Der Traum vieler Neoliberalen und Libertären in den USA wird am 1. März 2013 wahr: Die USA sind zahlungsunfähig d. h. sie erhalten keine neuen Kredite mehr. Der Neoliberale träumt vom Ausschalten seines schärfsten Konkurrenten - dem Staat. All zu gerne würden private Unternehmen die Administration der Staaten übernehmen und damit die Steuereinnahmen als private Gebührenorgie.

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  • Quelle: fortunanetz.de

    Es ist absehbar, dass demnächst ein Land aus der EU-Gipflelei austeigt. Die Dominotheorie könnte bestätigt werden.Dass an Italien der Euro zerbrechen kann, hatte Fortunanetz klipp und klar ausgesprochen. Wir hatten sogar ausdrücklich vor Berlusconi gewarnt!
    Nun es war wohl so gewesen, dass man allgemein die 9 Billionen fauler Staatsschulden aus dem Blickwinkel verloren hatte, weil Merkel bei jedem Gipfel eine "überzeugende Performance" gab. Nicht wenige hatten wohl damit gerechnet, dass Italien davon kommt. Dem wird nicht so sein, weil in Folge des Wahlergebnisses bereits die nächste Rating-Abstufung bevorsteht.

    Die Italiener sind für das Wahlergebnis nicht zu kritisieren.
    Es war nur eine Frage der Zeit bis nicht nur die Briten ihren Unmut zur EU bzw. zur Gemeinschaftswährung zum Ausdruck bringen. Nach der Italienwahl schießen schon die Spekulationen ins Kraut, wonach die Geldpolitk "zur Bekämpfung des Wahlergebnisses" eingesetzt werden könnte. Wenn sich die EZB unter Handlungsdruck gesetzt sieht, wird sie zum reinen Instrument einer reformresistenten Politik in Italien und anderswo. Das wäre dann der Anreiz auch für alle anderen darauf zu vertrauen von der EZB herausgepaukt zu werden und auf Reformen lieber zu verzichten. Mit einem solchen Tabubruch werden sich alle anderen Länder aus der Reformpolitik verabschieden. Das ist dann der Schlussakkord zum ökonomischen Untergang der gesamten Eurozone. Der Italiener Draghi sollte sich aber hüten, den Ausputzer zu spielen und sich über die Wähler hinweg zu setzen. Die internationalen Kapitalmärkte werden ihn genauestens beobachten.

    Was jetzt noch fehlt ist ein Aufstand gegen die EZB. Und die Wähler werfen glücklicher Weise die EZB eh` in den gleichen Topf wie "den Euro". Euroland wird in Kürze unregierbar sein, Italien ist erst der Anfang. Wenn die Euroskeptiker sehen, dass diese anderswo bei den Wählern schon offene Türen eingerannt haben, wird es ein Nachziehen auf breiter Front geben.

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  • Quelle: Querschuesse.de

    United States of Disaster: Mit Zwangssparen und Fracking-getriebenem Wirtschaftsboom aus der Krise?Monat für Monat und Jahr für Jahr werden von den ideologisch festgefahrenen und scheinbar hoffnungslos im Lobby-Netz der Wall Street und des Big Business gefangenen großen Parteien in den USA Schritte zur Bewältigung der Staatsschuldenkrise vertagt.

    Jetzt, zum 1. März 2013, treten die für den Fall, dass sich Demokraten und Republikaner auch nach weiteren zwei Monaten Aufschub nicht auf ein Konzept zur Konsolidierung des Haushalts einigen können, automatische Haushaltskürzungen in Kraft. Das heißt, die Obama-Administration muss im US-Haushalt pro Jahr 85 Milliarden Dollar einsparen – wie und wo, das wollen die Republikaner, der US-Regierung überlassen. Damit erreichen schieben sie Präsident Obama den schwarzen Peter damit verbundener, unpopulärer Entscheidungen zu. (1)

    Doch was sind schon 85 Milliarden Dollar, wenn man sie einmal in Relation zu den Haushalts- und Schuldenproblemen der US-Regierung setzt?

    US-Bundesregierung

    Jahr für Jahr steigt die Staatsverschuldung in den USA. Noch im Jahr 2006 lag das US-Haushaltsdefizit laut Congressional Budget Office (CBO) (2) bei 160,7 Mrd. Dollar (USD) und selbst im Jahr 2008, dem Jahr der Lehman-Pleite, bei „nur“ 458,6 Mrd. USD. Doch seitdem übersteigt es Jahr für Jahr die 1-Billion-Dollar-Marke:

    -248,2 Mrd. USD (2006)

    -160,7 Mrd. USD (2007)

    -458,6 Mrd. USD (2008)

    -1.412,7 Mrd. USD (2009)

    -1.293,5 Mrd. USD (2010)

    -1.295,6 Mrd. USD (2011) und

    -1.089,4 Mrd. USD (2012).

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  • Quelle: querschuesse.de

    Spanien: Baugenehmigungen mit -44,3% zum VorjahresmonatWie heute das spanische Ministerio Fomento (Ministerium für Infrastruktur und Transport) mitteilte, sind in Spanien im Dezember 2012 die gesamten Baugenehmigungen von Neubauten, inklusive Erweiterungen/Renovierungen um -44,3% zum Vorjahresmonat eingebrochen, auf nur noch 4’157 Baugenehmigungen, erteilt durch das Colegio de Arquitectos Técnicos (technische Architektenkammer). Zum Hoch aus September 2006 mit 130’630 Baugenehmigungen ging es bis Dezember 2012 um -96,8% abwärts!

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  • Quelle: querschuesse.de

    Der europäische Automobilherstellerverband (ACEA/The European Automobile Manufacturers Association) berichtete heute von einem Einbruch bei den Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen im Januar 2013 in der Europäischen Union (EU27) von -10,3% zum Vorjahresmonat, auf 126’110 Transporter, LKWs und Busse. Wie bereits die schwachen PKW-Neuzulassungen weisen auch die Nutzfahrzeuge weiter auf eine Rezession in Europa hin. Abseits der gefühlten und vermeintlich gemessenen positiven Stimmung dokumentiert sich in vielen wirtschaftlichen Details eine üble Rezession!

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  • Quelle: goldreporter.de

    Neue Rettungs-Milliarden abzusegnen, gehört mittlerweile zur Alltags-Routine im Deutschen Bundestag. Eine erstzunehmende Opposition gegen die aufkommende Schuldenunion kommt nicht zustande.

    Peer Steinbrück war um markige Sprüche nie verlegen. Wasser zu predigen und Wein zu trinken, versteht er wie kaum ein anderer in der deutschen Politik. 2008 rettete er auf Druck der Finanzbranche gemeinsam mit Kanzlerin Merkel das deutsche Bankensystem. Erst als er aus dem Amt geschieden war, fing er an, öffentlich für den Steuerzahler zu denken und legte sich vollmundig mit der Finanzbranche an.

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  • Quelle: foonds.com

    Bildquelle: foonds.com / APA

    Umfragen deuten an, dass bei den anstehenden Wahlen in Griechenland keine Partei eine arbeitsfähige Mehrheit erringen wird. Beobachter erwarten in der Folge ein zähes Tauziehen beim eingeschlagenen Reformkurs, möglicherweise aber auch Rückschläge. Damit steigt die Gefahr, dass es doch noch zu einem ungeordneten Staatsbankrott und einem Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum kommt. Griechenland steuert 2012 auf das fünfte Jahr einer Rezession zu.

    “Alle Umfragen deuten darauf hin, dass die Wahlen in Griechenland keine Regierungsmehrheit für eine Partei bringen werden”, sagte Athanasios Vamvakidis, Devisenstratege Europa bei Bank of America Merrill Lynch in London. “Ohne eine starke Regierung in Griechenland, welche die Reformen umsetzt, bleibt ein ungeordneter Zahlungsausfall, der zum Ausscheiden aus dem Euroraum führen könnte, eine Möglichkeit.”

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: iknews.de

    Als ich heute den Artikel zur Tagesordnung für die 173. Sitzung des Bundestages las, dachte ich meinen Augen nicht trauen zu können. Irgendwo unter ferner liefen war eine erste Beratung zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 93) versteckt.

    Es geht ja nur um das Grundgesetz und darin den Passus zum Bundesverfassungsgericht, also so etwas ähnliches für die Demokratie, wie die Bremsen für ein Auto, wer braucht das schon? Die Informationen zu diesem Fall sind sehr widersprüchlich und selbst aus unterschiedlichen Fraktionen gab es unterschiedliche Aussagen, was dieses Änderung nun berührt. Wir haben nachgefragt.

    Federführung hatte bei diesem Gesetzentwurf die CDU und diese hat den Tagesordnungspunkt auch wieder von der Tagesordnung nehmen lassen. Grund sei laut der Pressestelle der CDU, dass die Fraktion intern noch nicht abgestimmt habe. Es wurde vom federführenden Referenten de CDU jedoch versichert, dass dieser Punkt in der nächsten Woche wieder auf der Tagesordnung steht und dieses in unveränderter Form.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Die italienischen Banken haben im März noch im großen Stil italienische Staatsanleihen gekauft. Damit soll nun Schluss sein - womit Premier Monti neuer Ärger droht.

    Es war keine gute Woche für den italienischen Premier Mario Monti. Zuerst lehnten die Gewerkschaften seine Reformpläne ab, nun kündigen die Banken an, dass sie den Kauf von italienischen Staatsanleihen drastisch zurückfahren werden. Kein Wunder, dass Monti immer weniger Gefallen an seinem Job als technokratischer Übergangs-Premier hat.

    Die italienischen Banken haben in dieser Woche gemerkt, dass ihnen der unbegrenzte Ankauf von Staatsanleihen nicht bekommt. Die Aktienkurse der großen Institute brachen durchweg ein, weil die Monte dei Paschi di Siena eine Milliarden-Abschreibung wegen der Bonds machen musste, die sie hält. Darauf brachen auch bei der UniCredit und der Intesa Sanpaolo die Kurse ein. Die Monte dei Paschi die Siena hält Bonds im Wert von 25 Milliarden Euro, die UniCredit kommt auf 37 Milliarden Euro, die Intesa auf 60 Milliarden Euro.

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  • Quelle: almabu.wordpress.com

    Die Gewerkschaften werten diesen landesweiten Streik also großen Erfolg mit einer Beteiligung von rund 80 Prozent. Die Arbeitgeberseite und die Regierung hingegen sprechen von einer Beteiligung von nur etwa 20 Prozent.

    Die Gewerkschaften UGT und CCOO errechneten für die zentrale Kundgebung in Barcelona 800.000 Teilnehmern auf der Passeig de Gràcia zwischen Diagonal und Plaça d’ Catalunya. Die Politik spricht von 80.000 Teilnehmern. EL PAÍS errechnete 275.000 Demonstranten. Der Strom- und Gasverbrauch habe nur 24 Prozent unter einem normalen Arbeitstag gelegen. Was stimmt nun wirklich?

    Wie können so krass abweichende Zahlen zustande kommen? Weil es funktioniert! Sie müssen nicht stimmen. Sie werden durch ständige Wiederholungen in den Medien in die Köpfe gedrückt und dadurch entsteht dann die subjektive Wahrheit. Die Einen werden diesen Generalstreik als Erfolg, die Anderen als Flop werten!

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  • Quelle: iknews.de

    Bildquelle: iknews.de

    Hier wie versprochen das Interview mit Hans Olaf Henkel, welches ich gestern in Berlin geführt habe. Wenn man den Mann fragt und auch sprechen lässt, hat er sehr interessante Ansichten zu verkünden.

    Für eine Doku die hoffentlich im Juli fertig wird, haben wir noch eine Stunde weiteres Material aufgezeichnet, welches hier nicht mit veröffentlicht ist. Es war schön mit jemandem zu sprechen, der offen zu seinen Fehlern und Fehleinschätzungen steht, er war ja bekanntlich ein eifriger Verfechter des Euros. Reflektiert kann ich sagen, dass die Interviews gestern sehr interessant waren und auch einige Wichtige Punkte angesprochen werden. Reinschauen lohnt sich.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Der Präsident der Deutschen Bundesbank Jens Weidmann hält die Idee, eine stärkere Schlagkraft der Rettungsschirme würde eine Ausweitung der Krise verhindern, für falsch. Es würde weitere Probleme nach sich ziehen. Zudem seien die Defizitländer an ihren Verschuldungen selbst schuld.

    Zuletzt kritisierte Jens Weidmann, der Präsident der Deutschen Bundesbank Finanzminister Wolfgang Schäuble für dessen geringen Sparwillen (hier). Nun äußert sich Jens Weidmann zur der geplanten Aufstockung des ESM (auch Deutschland wird voraussichtlich beim Eurogruppen-Treffen zustimmen – hier). „Genau wie beim Turmbau zu Babel wird die Wand aus Geld niemals den Himmel erreichen“, sagte Jens Weidmann am Mittwoch in einer Rede im Chatham House in London. „All das Geld, was wir auf den Tisch legen, wird uns keine dauerhafte Lösung für die Krise kaufen.

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  • Quelle: politikprofiler.blogspot.de

    Bildquelle: politikprofiler.blogspot.de

    Der oder die ANDEREN werden dringend gesucht. Wegen Betrug, Veruntreuung, Dekadenz und sozialer Ungerechtigkeit. Sachdienliche Hinweise, bitte an das Bundesfinanzministerium oder an alle Dienststellen und Organisationen, die sich mit der sozialen Ungerechtigkeit auf der Welt, in unserem Land und auch in Europa beschäftigen.

    Der ANDERE ist immer der, der ICH gerade nicht bin, denn es muss gespart werden - aber bitte beim ANDEREN. Deshalb wird dieser ANDERE dringend gesucht.

    Die Rechnung unseres Sozialstaates muss bezahlt werden, aber von DEN ANDEREN. Es kann also sein, dass es sich auch um eine Gruppe von Menschen handelt - aber gesehen hat sie noch keiner. Besondere Kennzeichen können daher nicht genannt werden. Man nimmt an, es seien die, die mehr haben als die angeblich nichts haben. ......weiterlesen


  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: Flickr/Medill DC / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Während des Wahlkampfs um das Weiße Haus versucht die US-Notenbank offensichtlich, Ruhe in die Märkte zu bringen. Neben dem Gelddrucken gehört dazu neuerdings auch der direkte Ankauf von europäischen Staatsanleihen.

    Die US-Notenbank unterstützt offenbar europäische Staaten auch direkt im Kampf gegen die Schuldenkrise in der Eurozone. Wie der Präsident der New Yorker Federal Reserve Bank, William Dudley dem Nachrichtendienst Bloomberg sagte, hält die Fed auch europäischen Staatsanleihen. Diese würden jedoch keine Ansteckungsgefahr für die USA darstellen, weil es sich dabei nur um einen kleinen Betrag handle und sich die Staaten in Europa bereits stabilisiert hätten.

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  • Quelle: almabu.wordpress.com

    Yves Bonnet, in den 80er Jahren Ex-Direktor der französischen Gegenspionage DST, die heute in der DCRI aufgegangen ist, schrieb gestern in der La Dépêche du Midi, dass Mohamed Mehra in der DCRI einen festen Ansprechpartner gehabt hätte. Er hätte nicht als Islamist, sondern eher als Informant, als Spitzel gegolten.

    Merah habe sich bei einem Treffen mit zwei Agenten der DCRI im November 2011, die sich für seine Reisen nach Afghanistan und dem Mittleren Osten interessierten, extrem kooperativ verhalten. Das sagt der amtierende Chef der DCRI, Bernard Squarcini in der LE MONDE. Er habe sogar aus Pakistan angerufen, gesagt dass er nicht im Lande sei und einen neuen Termin vereinbart.

    Identifiziert und von der RAID in seiner Wohnung umstellt, habe Merah darum gebeten, mit dem regionalen Vertreter der DCRI für Toulouse, einer Frau mit arabischen Wurzeln, sprechen zu dürfen, zu der er – laut Squarcini – eine Vertrauensbeziehung unterhielt!

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  • Quelle: uhupardo.wordpress.com

    Bildquelle: uhupardo.wordpress.com

    Man kann es ein perfektes Jont-Venture nennen. Oder eben ein schmutziges Geschäft. Je nachdem, wie weit man die political correctness treiben will, wenn der Führer der weltweit grössten Sekte eine brutale Diktatur besucht und das Motto “Eine Hand wäscht die andere” in Leuchtschrift über der Veranstaltung steht. Selbst die “Damas de blanco” wollte Papst Bendikt nicht empfangen, “weil es nicht in den Terminplan passt”. Aber perfekt ins Konzept dieses Besuches!

    Von 11 Millionen Kubanern sind 4,7 Mio. katholisch getauft. Eins haben sie fast alle gemeinsam: Sie sind Karteileichen. Wer auf Kuba über Land fährt und sich mit den Menschen unterhält, bekommt nicht selten ein “si” auf die Frage “Sind Sie katholisch?” – und gleich danach ein Schulterzucken oder einen völlig indifferenten Gesichtsausdruck präsentiert. Katholische Gläubige gibt es nur ganz wenige im Regime der Castros. Gerade einmal 150.000 von 11 Millionen besuchen die Sonntagsmessen. Man ist halt irgendwie katholisch, was soll´s.

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  • Quelle: info.kopp-verlag.de

    Bildquelle: info.kopp-verlag.de

    Die Kraftstoffpreise steigen unaufhörlich. Politik und Massenmedien erklären dies meist mit der Irankrise, was jedoch ziemlicher Unsinn ist. Der Benzinpreis steigt ebenso wie alle anderen Energiepreise einfach deshalb, weil die Märkte mit Geld geflutet werden und dieses Geld sich irgendwo niederschlagen muss. Das Ganze nennt sich Inflation. Mit jedem neuen »Rettungspaket« und jeder neuen Finanzspritze der EZB steigt der Wertverlust unserer geliebten Einheitswährung, was zu steigenden Preisen führt. Der Iran hat damit gar nichts zu tun. In Wahrheit sind dies alles nur Täuschungsmanöver, um davon abzulenken, dass die Wirtschaft in den USA und in Europa gerade vor die Hunde geht.

    Ein Liter Eurosuper kostete im Dezember 2000 in Deutschland durchschnittlich 1,95 DM pro Liter, also umgerechnet genau einen Euro. Derzeit liegt der Preis dafür in Deutschland bei etwa 1,70 Euro, in Griechenland bei etwa 1,80 Euro, in Frankreich hat er an einzelnen Stellen kurzfristig sogar schon die magische Grenze von zwei Euro überschritten. Über diese zwei Euro werden wir in einem Jahr nur noch lachen, denn es ist klar, dass wir diese Hürde im Lauf der nächsten Monate ohne Probleme nehmen werden. Der Iran hat mit all dem wenig zu tun, denn er verkauft sein Öl (das die Europäer dank ihrer hohen moralischen Standards nun nicht mehr wollen) einfach an andere. Global gesehen ändert das Embargo gegen den Iran also nur wenig.

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  • Quelle: goldreporter.de

    Bildquelle: goldreporter.de

    Noch am Wochenende kommentierten wir die Unvermeidbarkeit weiterer Anleihenkaufprogramme durch die Notenbanken. Bereits am heutigen Montag kam genau dieser Aspekt bei der Goldpreis-Entwicklung zum Tragen.

    Der Präsident der US-Notenbank, Ben Bernanke, sprach am Montag während der National Association for Business Economics Annual Conference, in Arlington, Virginia (USA). Dort äußerte er sich überraschend pessimistisch zur Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in den USA. Vor allem an dieser Größe orientiert sich die Fed bei ihrer Geldpolitik.

    Bernanke: “Weitere signifikante Verbesserungen der Arbeitslosenquote erfordern wahrscheinlich eine noch schnellere Expansion der Produktion, der Konsumentennachfrage und der Geschäftstätigkeit, ein Prozess der durch anhaltend unterstützende Geldpolitik gefördert werden kann”.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: Flickr/IW Köln / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Hans-Werner Sinn beobachtet eine innereuropäische Kapitalflucht: Die deutschen Banken ziehen ihre Gelder aus Südeuropa ab. Damit erhöht sich der Druck auf die Währungsunion. Über die EZB-Gelder fließt das Geld jedoch wieder in den Süden. Weil die deutsche Politik bisher die Target 2- Salden verharmlost hat, könnten die deutschen Sparer und Steuerzahler am Ende auf ihren Milliarden-Forderungen sitzenbleiben.

    Deutsche Mittelstands Nachrichten: Herr Sinn, nur mehr vier Länder der Eurozone weisen einen positiven Saldo im Target2-System auf. Gegen Ende des Jahres wuchs auch der Negativsaldo der Österreichischen Nationalbank. Wie erklären Sie sich das?

    Hans-Werner Sinn: Die Target-Salden messen Geldflüsse über die Grenzen. Österreich ist wegen des Engagements seiner Banken in Osteuropa von einer gewissen Kapitalflucht betroffen. Das zeigt sich in den Daten.

    Deutsche Mittelstands Nachrichten: Und wie erklären Sie sich die Negativsalden Italien und Spaniens?

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Die Bundesregierung ist der Meinung, „Target-Kredite" würden nicht existieren. Bei den Forderungen von 550 Milliarden Euro, die Deutschland anderen Euroländern gegenüber hält, handle es sich lediglich um Verrechnungspositionen. Dies antwortete das Finanzministerium auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler.

    Die Bundesregierung ist nicht der Auffassung, dass die hohen Target 2 Forderungen Deutschlands zusätzliche Kredite an andere Eurostaaten darstellen. Dies antwortete das Bundesfinanzministerium auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler, die den Deutschen Mittelstands Nachrichten vorliegt. Er forderte eine Begründung, warum die Bundesregierung die Target 2 Forderungen nicht als Kredite einstuft. Gauweiler bezog sich dabei auf die Kritik von ifo-Institutsleiter Hans-Werner Sinn.

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  • Quelle: politaia.org

    Bildquelle: politaia.org

    Napoleon IV. Sarkozy in Begleitung seines Opfers Gaddafi

    Ein neuer Tag, eine neue Terror-Attacke in einer westlichen Demokratie. Diesmal sind die Menschen von Frankreich das Ziel des westlichen Staatsterrorismus und der Strategie der Spannung. Der Sündenbock heißt Mohammed Merah. Die Namen der Menschen, die vom französischen Staat ermordet wurden, sind Jonathan (Yonatan) Sandler und zwei seiner kleinen Kinder, Aryeh and Gabriel, sowie ein weiteres Kind namens Myriam Monsonego.

    Dies ist eine übliche Operation des Staatsterrorismus, um Spannung, Angst und Hass in der westlichen Gesellschaft anzuheizen. Der faschistische Staat tötet unschuldige Kinder, damit die verdummte Öffentlichkeit nach Luft ringt, den Sündenbock hasst, nach Sicherheit schreit und eiserne Nerven von der Staatsführern einfordert.

    Der italienische Neofaschist und Terrorist Vincenzo Vinciguerra beschrieb im Jahre 1984 die Existenz eines dunklen Netzwerkes von Militärs und Politikern in Italien, die häufig Terroranschläge durchführten, um das Land innerhalb des Einflusses rechtsgerichteter Kreise zu halten. Das Netzwerrk war Bestandteil einer größeren Organisation namens GLADIO, an der faschistische Regierungen und Kreise in Europa, Amerika und der NATO beteiligt waren. Vinciguerra, der ein Söldner des staatlich gesponserten Terrornetzwerks war, sagte in der berühmten Dokumentation “Operation Gladio“:

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  • Quelle: gegenfrage.com

    Bildquelle: gegenfrage.com

    Mehr als ein Viertel aller Studiendarlehen in den USA werden laut einem Bericht von Fitch nicht mehr bedient. Die größte Gefahr lauert offenbar in steigenden Zinsen auf diese Darlehen. Droht den Steuerzahlern der USA und der gesamten Welt damit eine weitere Kreditblase, ähnlich den Subprime-Darlehen vor fünf Jahren?

    Bereits vor Beginn der “US-Krise” im Jahr 2007 hatten einige Marktbeobachter vor sogenannten Subprime-Krediten gewarnt, doch wurden sie ignoriert, bestenfalls belächelt. Schließlich hatte US-Notenbank Ben Bernanke seiner Zeit versprochen, dass alles in Ordnung sei. Einige Monate später kam der große Knall und bis heute bröckelt der US-Wohnungsmarkt in sich zusammen.

    Der nächste GAU wartet möglicherweise bei Studentendarlehen, welche mittlerweile in der Summe von über einer Billion Dollar betragen und Monat für Monat um 40 bis 50 Milliarden Dollar wachsen.

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  • Quelle: querschuesse.de

    Bildquelle: querschuesse.de

    Der europäische Automarkt steuert in die größte Krise seit Mitte der 1990er Jahre, so das Ergebnis einer Studie des Zentrums für Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen. In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres seien 164’000 Fahrzeuge weniger verkauft worden als im Vorjahr.

    Das Minus habe im Februar bei neun Prozent gelegen (-9,7% zum Vorjahresmonat in der EU27). “In den nächsten Monaten muss mit weiter sinkenden Verkäufen in Europa gerechnet werden. 2012 wird das schlechteste Jahr in Europa seit 18 Jahren”, meint der Chef von CAR, Ferdinand Dudenhöffer. Auch bei CAR scheint mit einem Delay von etlichen Monaten die Realität angekommen zu sein. Man muss nicht groß rätseln, wo die höchsten Einbrüche zu verzeichnen sind, in den von der Schuldenkrise und den Austeritätsmaßnahmen geplagten Ländern. Zuletzt im Februar 2012 sanken die PKW-Neuzulassungen in Portugal um -48,4%, in Irland um -8,6%, in Italien um -18,9%, in Griechenland um -45,2% und in Spanien um -2,1%, jeweils im Vergleich zum Vorjahresmonat!

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  • Quelle: goldreporter.de

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    Die Zentralbanken müssen die Zinsen weiter niedrig halten, damit sich die Staaten günstig verschulden können. Am Ende führt dies zu höheren Edelmetallkursen.

    Die Renditen spanischer und italienischer Anleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren liegen wieder über 5 Prozent. In den vergangenen Monaten hat die Europäische Zentralbank alle Kräfte mobilisiert, um die Zinsen niedrig gehalten. Sie tat dies durch eigene Anleihen-Käufe und über den Umweg unlimitierter Zentralbank-Liquidität für Geschäftsbanken, die das billige Geld wiederum kurzzeitig in diesen Markt investierten.

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  • Quelle: bueso.de

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    Das Ergebnis einer mehrjährigen, repräsentativen Umfrage in Deutschland hat zu Tage gebracht, daß die Bundesbürger in überwältigender Mehrheit, auf die Möglichkeit der politischen Veränderung angesprochen, resigniert glauben, daß dies unmöglich sei. „Man kann ja doch nichts machen!“ - davon sind mehr als 80 % der Menschen in unserem Land überzeugt. In welch einem politischen System leben wir aber dann, in einer Demokratie, einem oligarchischen System, oder einer Feudaldiktatur? Und in welch einem Land wollen wir eigentlich leben?

    Es ist eine Sekunde vor zwölf, sich über diese Frage klar zu werden, denn wir sind in akuter Gefahr, auch noch den letzten Rest eines Anscheins von Demokratie zu verlieren. Denn mit der Unterzeichnung der so genannten Fiskalunion durch die Regierungschefs der Europäischen Union und der kurz bevorstehenden Verabschiedung des Vertrages zur Einrichtung des europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM-Vertrag) ändert sich die Situation der EU und ihrer Mitgliedsstaaten dramatisch und tiefgreifend.

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  • Quelle: iknews.de

    Bildquelle: iknews.de

    Die Europäische Zentralbank hatte bei Ihrer Sitzung vom 8. Dezember 2011 mit Wirkung zum 18. Januar 2012 den Mindestreservesatz von bis dahin 2 % auf 1 % gesenkt.

    Vielen wird es wie mir gegangen sein, man hat sich die Meldung zum Zinsentscheid überhaupt nicht mehr durchgelesen, denn dieser blieb ja unverändert. Mit dieser Maßnahme hat die EZB eine neue monetäre Massenvernichtungswaffe ins Rennen geschickt. Sollten die Banken von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, wird es für Ihr Geld noch etwas ungemütlicher. Im Artikel werden wir noch etwas genauer erklären, was der Mindestreservesatz ist und warum diese Maßnahme so gefährlich für Ihr Vermögen ist.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: Consilium / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Das dänische Bankensystem ist angeschlagen. Viele einheimische Banken hatten keinen Zugang zu den 3-Jahres-Tendern der EZB. Nun muss die dänische Zentralbank die Banken des Landes mit günstigen Krediten à la EZB versorgen.

    Über eine Billion Euro wurden durch die zwei Tender der EZB von den europäischen Banken in Form von billigen Krediten aufgenommen. Dies soll die Kreditklemme im Interbankenmarkt reduzieren und den Staatsanleihenmarkt beruhigen. Ausgerechnet in Dänemark will man sich nun einem ähnlichen Mittel bedienen, um den heimischen Banken unter die Arme zu greifen. Am 30. März und am 28. September will Dänemarks Zentralbank den dänischen Banken 3-jährige Kredite zur Verfügung stellen – der Zinssatz soll zunächst auf 70 Basispunkte festgelegt werden, berichtet die FT. Analysten gehen von einem Umfang von rund 15 Milliarden Euro aus. Dies, so teilte die Notenbank mit, soll den Zugang dänischer Banken zu Liquidität „ergänzen“ und den Übergang zu einem Bankensystem ohne staatliche Garantien schaffen.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: Consilium / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Angela Merkel und Wolfgang Schäuble scheinen dem Drängen der Euro-Länder und aus Washington nachzugeben und einer Aufstockung des ESM zuzustimmen. In Berlin verdichten sich die Informationen, dass die Euro-Gruppe damit schon am kommenden Wochenende die Aufstockung des ESM beschließen könnte. Auch die Finnen haben ihren Widerstand aufgegeben

    Aus Berlin sind immer mehr Spekulationen zu hören, dass auch Angela Merkel und Wolfgang Schäuble offenbar dem internationalen Druck nachgeben könnten und einer Aufstockung des ESM zustimmen könnten. Auch von der Obama-Administration soll Druck auf Deutschland ausgeübt worden sein. Bei dem nächsten Eurogruppen-Treffen am 30 . und 31. März soll endgültig eine Entscheidung getroffen werden. Die Bundeskanzlerin und der deutsche Finanzminister wollen zustimmen – beide Rettungsschirme sollen für bestimmte Zeit nebeneinander laufen.

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  • Quelle: politikprofiler.blogspot.de

    Bildquelle: politikprofiler.blogspot.de

    Es war nicht anders zu erwarten. Der angebliche Attentäter ist tot. Nach 32 Stunden Belagerung kam es zu einem heftigen Schusswechsel, melden die Medien. Wir glauben, denn die Livekameras der Sender waren Vorort. Doch was sahen wir wirklich?

    GENAU - NICHTS!

    Ein paar Explosionen waren zu hören, vereinzelte Schüsse und nun abschließend ganze Gewehrsalven. Fertig ist die Story vom überwältigten Attentäter. Tote behalten ihre Wahrheit für sich, wenn sie denn überhaupt existieren. Schließlich kaufte sich sogar Deutschland einen Terroristen und produzierte das berühmte "Zeller Locher" zur Befreiung der RAF. (siehe Video)

    Da der angebliche Täter bereits vom Geheimdienst beobachtet wurde, ist nicht ausgeschlossen, dass er ein Teil des Geheimdienstes war. Schließlich braucht die westliche Öffentlichkeit ein Terrorszenario, wie Deutschland seinen NAZI-Terror unter den Leitung des BND.

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  • Quelle: goldreporter.de

    In einem TV-Interview spricht Weidmann über die Risiken der europäischen Zentralbank-Politik. Seine Aussagen sind interpretationsbedürftig.

    Bundesbank-Präsident Jens Weidmann gilt als Währungshüter in deutscher Tradition. Er betont die Verantwortung der Zentralbanken, für Geldwertstabilität zu sorgen und kritisiert eine Geldpolitik, die sich zu sehr von diesem Mandat entfernt.

    In einem Interview mit dem ZDF heute Journal erklärt er, dass die Bundesbank zuletzt so genannte Wagnis-Rückstellungen gebildet hat, um den wachsenden Risiken der aktuellen Geldpolitik zu begegnen.

    Risiken für die Finanzmarktstabilität bestehen seinen Aussagen zufolge auch noch, nachdem die Europäische Zentralbank die Geschäftsbanken in den vergangenen Monaten mit Krediten im Umfang von 1 Billion Euro versorgt hat.

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  • Quelle: seite3.ch

    Bildquelle: seite3.ch

    Weltweit stehen die Industrieländer mit fast 70 Billionen Franken in der Kreide. Doch wem schulden sie das Geld eigentlich? Und warum müssen die Menschen von morgen für die Exzesse von heute bezahlen? Nur die wenigsten verstehen wirklich, wie das gegenwärtige Wirtschaftssystem funktioniert. Eine Veranstaltung heute Abend in der Roten Fabrik, Zürich, klärt auf, wie das ganze Geldschöpfungsdings und Schuldenzeugs funktioniert.

    Die Welt ist viel komplexer als noch vor 50 Jahren. Grade, was das Wirtschaftssystem angeht, das zu Grossvaters Zeiten noch ganz einfach war: Für jeden Franken, den die Nationalbank ausgab, musste sie auch einen Franken in Gold kaufen. So hielt sich die Wertbalance, abgesehen natürlich von Schwankungen des Goldpreises. Heute ist das ganze Finanzsystem dermassen vertrickt und vertrackt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Chaostheorie Realität wird. Heute stehen alleine die Industrieländer mit fast 70 Billionen Franken in der Kreide. Bei wem?

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Die SPD-Fraktion im Bundestag hat ihren Abgeordneten verboten, sich öffentlich zum ESM zu äußern. Der Referent der „Arbeitsgruppe Haushalt“ vertritt die Auffassung, dass die Opposition noch nicht über genügend Informationen verfüge, um sich eine Meinung zu bilden.

    Eigentlich steht im Artikel 38 des Grundgesetzes: Die Abgeordneten zum Deutschen Bundestag „sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen“. Im Falle des ESM scheint es mit der Gewissensfreiheit schon bei der Meinungsbildung nicht weit her zu sein. In die Interview-Serie der Deutschen Mittelstands Nachrichten zum ESM ist nun per Email der Referent der Arbeitsgruppe Haushalt, Markus Gallander gegrätscht: Er schreit an die DMN, dass er eine Beantwortung der drei einfachen Fragen – worum ein Abgeordneter für oder gegen den ESM stimmen werde – zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht für möglich hält.

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  • Quelle: iknews.de

    Bildquelle: iknews.de

    Die Warnung vor dem Kollaps Portugals kommt von keinem geringerem als dem Topinvestor Pimco. Pimco ist der weltgrößte Anleihenhändler und hat normalerweise eine sehr gute Expertise. Im Fall der US-Staatsanleihen hatte sich Bill Gross seinerzeit geirrt, allerdings war dieses ein recht seltener Ausrutscher. Pimcochef El-Erian sagt nun den Kollaps von Portugal zu Ende dieses Jahres vorher. Der nächste Stresstest für Europa und mit Sicherheit nicht der letzte.

    Portugal ist ähnlich wie Griechenland eher eine kleine Nation. Mit einem BIP von ca. 247 Mrd. US-Dollar sollten keine nennenswerten Probleme auftauchen, so könnte man denken. Den Fehler machte man allerdings schon bei Griechenland, dessen BIP nur unwesentlich höher – bei 300 Mrd US-Dollar – liegt.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: Consilium / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Die EU arbeitet an einer Änderung des Lissabon-Vertrages, um die dort verankerte No-Bailout-Klausel auszuhebeln. Die Änderung wird parallel zum ESM verhandelt, beschlossen sollen beide gleichzeitig werden – möglichst ohne erneute Volksabstimmungen in einzelnen EU-Staaten.

    Bei Betrachten des Gesetzesentwurfs für den ESM fallen sehr viele Punkte ins Auge, die stark in die Souveränität der nationalen Haushalte eingreifen und dem ESM selbst deutlich mehr Befugnisse zugestehen als noch dem EFSF und der EZB. So sieht der Entwurf vor, dass der Gouverneursrat „Vorkehrungen für Sekundärmarktoperationen in Bezug auf die Anleihen eines ESM-Mitgliedes“ treffen kann. Dies soll entsprechend auf „Grundlage einer Analyse der EZB getroffen“ werden, wenn „das Vorliegen außerordentlicher Umstände auf dem Finanzmarkt sowie Risiken für die Finanzstabilität festgestellt werden“. Doch über diese Möglichkeit hinaus, Staatsanleihen am Sekundärmarkt zu kaufen, kann der Gouverneursrat noch mehr.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Von den ersten Zahlungen des neuen Hilfspaketes für Griechenland bleibt nur ein geringer Betrag wirklich in Griechenland. Der größte Teil muss sofort an die Zentralbanken gezahlt werden, die noch griechische Staatsanleihen besaßen.

    Der Großteil der ersten Tranche des zweiten Rettungspaktes für Griechenland muss an die EZB und nationale Zentralbanken weitergereicht werden. Griechenland muss 4,6 Milliarden Euro für Staatsanleihen und 200 Millionen Euro Zinsen an europäische Zentralbanken zahlen. Die Zentralbanken hatten sich nicht am Schuldenschnitt beteiligt, der die Rückzahlungen, die heute fällig gewesen wären, reduzieren sollte.

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  • Quelle: politikprofiler.blogspot.de

    Bildquelle: politikprofiler.blogspot.de

    Nach dem Flop "Christian Wulff als Bundespräsidenten", nimmt plötzlich der Deutsche das Amt des Bundespräsidenten sehr ernst. Die Medien schreiben von hohen Erwartungen, die an den neuen Bundespräsidenten und Theologen, Joachim Gauck, gestellt werden. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Christian Wulffs Verhalten als Bundes- und Ministerpräsident macht es Gauck gerade zu einfach, sich als Bundespräsident zu bewähren. Schließlich stammt er aus der DDR und ist durch die STASI-Erziehung zu höchster Sicherheitsstufe erzogen worden. Solche Fehler in der öffentlichen Darstellung werden ihm nicht unterlaufen.

    Ein Bundespräsident hat sich noch nie für die Belange der Menschen im Land eingesetzt, er ist nur der einseitige Mittler zwischen Hand und Kapital. Unter Politik verstehe ich den libertären Drang, Freiheit in Abhängigkeit zu Geld zu sehen. Der Homo Sapiens ist nur fähig, Freiheit mit Geld und Eigentum, zu denken. Wirkliche, echte Freiheit kennt er nicht. Selbst die heutige Freiheit, die mit Eigenverantwortung umschrieben wird, ist lediglich eine Freiheit in Abhängigkeit zu Geld und Kapital. Sie erweitert sich lediglich um eine neue Moral - der Akzeptanz der Armut, als Unfreiheit - als Grund wird das eigene Versagen angenommen, obwohl es ein Resultat des Systemzwangs ist. So wird es uns gelehrt. So belehren wir unsere Kinder und deshalb fordern wir mehr und bessere Bildung. Doch Bildung ist lediglich das Erlernen der Marktregeln und deren Akzeptanz. Der Verlierer im Spiel des künstlichen Lebens in unserer künstlichen Realität muss lernen, den Systemzwang zu ertragen und als eigene Schuld zu begreifen.

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  • Quelle: iknews.de

    Bildquelle: iknews.de

    Der Schulterschluss zwischen Alice Schwarzer und der Bundesministerin Schröder kommt den deutschen Steuerzahler teuer zu stehen. Ungewöhnlich ist hierbei, es scheint nicht einmal einen Antrag gegeben zu haben.

    Wir fragten im Bundesministerium nach und die Verhaltensweise spricht Bände. Den Schriftverkehr wollen wir Ihnen nicht vorenthalten, denn es geht schließlich auch um Ihr Geld. Das Ministerien mit Geld um sich werfen ohne gefragt zu werden, scheint fast ein Unikum zu sein. An sich auch logisch, warum sollte der überschuldete Bund auch mit einem Scheck in die Bresche springen, wenn nicht nach Geld gefragt wird?

    War es nicht herzallerliebst, als Kristina Schröder Frau Schwarzer mit Ihrem Anruf überraschte und fröhlich den Schulterschluss kundtat? Hier darf man natürlich die Frage stellen, warum war Frau Schwarzer darüber überrascht, wenn Sie dieses Geld doch beantragt hatte? Genau hier liegt offensichtlich der Hase im Pfeffer, denn trotz wirklich hartnäckiger Fragen unsererseits, welche wir am Ende sogar anwaltlich zustellen ließen, war die Anwort nicht eindeutig. Den Antworten nach, kann man aber durchaus den Schluss ziehen, “einen Antrag von Frau Schwarzer für diese Fördermittel, hat es nie gegeben.”

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: Britannica / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Streitigkeiten über hochkomplizierte Finanztransaktionen können seit Anfang 2012 einem hochkarätigen Schiedstribunal unter den Auspizien des Ständigen Schiedshofes in Den Haag vorgetragen werden. Damit versucht die Finanzbranche, sich der nationalen Gerichtsbarkeit zu entziehen. Als Experten treten in Den Haag Banker auf.

    Nach eigenen Angaben handelt es sich bei P.R.I.M.E. Finance (der Name steht für „Panel of Recognised International Market Experts in Finance“) nicht nur um einen Vermittler von schiedsrichterlicher Finanzmarktexpertise (welcher laut der Webseite kollektiv über mehr als 2,000 Jahre an Erfahrung in den verschiedenen Märkten vorzuweisen hat), sondern auch um eine Organisation welche, gegen eine faire Gebühr natürlich, den führenden Finanzmarktakteuren umfassende juristische Ausbildung, Expertengutachten und Risikoeinschätzungen zur Verfügung stellt.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: C. Degenhart / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Der Gesetzentwurf zum ESM-Vertrag greife „stark in die Souveränität des deutschen Staates“ ein und beschränke „in verfassungswidriger Weise das Budgetrecht des Bundestags“, so Verfassungsrechtler Christoph Degenhart. ESM-Vertrag und Fiskalpakt dürften nicht ohne Referendum verabschiedet werden.

    Es gibt zahlreiche „Knackpunkte“ im Entwurf zum ESM-Vertrag. Doch trotz gravierender Einschnitte in den Haushalt und die Souveränität des Deutschen Staates darf man „vom Bundestag keinen relevanten Widerstand erwarten“, sagte Christoph Degenhart den Deutschen Mittelstands Nachrichten. Es sei zu befürchten, dass auch der ESM- Vertrag letztlich durchgewunken werde. Für diesen Fall bereite er eine Verfassungsbeschwerde vor.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Wie bereits erwartet, wurde Joachim Gauck zum neuen Bundespräsidenten gewählt. Er bekam 991 der 1232 Stimmen. Die Kandidatin der Linke, Beate Klarsfeld bekam 126 Stimmen. Der NPD-Kandidat Olaf Rose wurde von drei Wahlmännern gewählt.

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  • Quelle: iknews.de

    Bildquelle: iknews.de

    Man möge mir vergeben, aber ich sehe in der heutigen Wahl des Herrn Gauck zum Bundespräsidenten die letzte Phalanx der Demokratie fallen. Diesem Mann traue ich nicht weiter als von der Wand bis zur Tapete. Wird er willfährig alles unterschreiben, was diese Republik endgültig in den Ruin stürzen wird? Zumindest befürchte ich das und ich fühle mich sehr unwohl dabei. Die Abstimmung ist in vollem Gange und damit der Anfang vom Ende.

    Natürlich gilt: An seinen Taten werden wir Ihn messen. Jedoch ist der Bundespräsident die letzte Brandmauer für den Schutz der verfassungsmäßigen Rechte. Nicht weniger als die Vereinigten Staaten von Europa mit einer vollständigen Aufgabe der Souveränität stehen auf dem Spiel, mit Deutschland als Zahlmeister für den “Nationalen Finanzausgleich”.

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  • Quelle: sachsen-anhalt.parteidervernunft.de

    Wissen Sie eigentlich, wieviel Steuern Sie zahlen?

    Wissen Sie, mit welcher Summe Sie diesen Monat den Staat finanziert haben?

    Bildquelle: sachsen-anhalt.parteidervernunft.de

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  • Quelle: steuermonitor.de

    Austrittserklärung an das Finanzamt

    Wäre doch mal interessant zu erfahren, wie das Finanzamt darauf reagiert - grins

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  • Quelle: uhupardo.wordpress.com

    Bildquelle: uhupardo.wordpress.com

    In Spanien gärt es, die öffentlichen Proteste nehmen täglich zu. Während die Deutschen den Südländern empfehlen, früher aus dem Bett zu kommen, weniger Urlaub zu machen und mehr zu arbeiten, entlädt sich die Wut des griechischen Volkes auf den Strassen des Landes. Überall gärt und brodelt es, die Menschen in ganz Europa befürchten bürgerkriegsähnliche Zustände ausgelöst durch die Krise. Das weiss man auch in der EU-Zentrale und hat längst entsprechende Vorkehrungen getroffen.

    Erstmals wird jetzt die EU-Privatarmee auf einen Einsatz vorbereitet, die sich für den Abmarsch nach Griechenland bereit macht. Kaum ein Europäerkennt diese Geheimtruppe, die auf den Namen EUROGENDFOR hört. Im italienischen Vincenza sitzt der Führungsstab dieser über 3000 Mann starken Sondereingreiftruppe. Die frühere französische Verteidigungsministerin Alliot-Marie schob die Gründung dieser Truppe ursprünglich an, nachdem es in Frankreich immer öfter zu Unruhen zugewanderter muslimischer Jugendlicher mit Straßenschlachten und Plünderungen ekommen war. EUROGENDFOR ist alles zusammen: Polizei, Kriminalpolizei, Armee und Geheimdienst. Die Kompetenzen dieser Truppe sind praktisch unbeschränkt. Sie soll, in enger Zusammenarbeit mit europäischen Militärs, die “Sicherheit in europäischen Krisengebieten” gewährleisten. Ihre Aufgabe ist es vor allem, Aufstände niederzuschlagen. Immer mehr EU-Staaten treten EUROGENDFOR bei.

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  • Quelle: politaia.org

    Bildquelle: politaia.org

    Die Radioreportage eines italienischen Senders über die auf leisen Sohlen voranschreitende Revolution in Island lässt aufhorchen und ist gleichzeitig ein herausragrendes Beispiel dafür, wie uns unsere Medien (US) nur unzureichend über die Vorgänge im Rest der Welt informieren.

    Man erinnere sich, dass zu Beginn der Finanzkrise im Jahre 2008, Island ganz schnell zum Bankrottfall erklärt wurde. Die Gründe hierfür fanden nur beiläufige Erwähnung, und seitdem ist dieser kleine Staat wieder in Vergessenheit geraten.

    Nachdem nun ein EU-Land nach dem anderen auf die Zahlungsunfähigkeit zusteuert, und damit seine Bonität riskiert, wodurch der Euro mit immer stärkeren Trudelbewegungen auch die Weltwirtschaft erschüttern lässt, wird klar, das die führenden Köpfe dieser chaotischen Lage kein Interesse daran haben, die Entwicklungem in Island als gutes Beispiel an die große Glocke zu hängen.

    Innerhalb von nur fünf Jahren der Anwendung reiner neoliberaler Wirtschaftsprinzipien wurde aus Island ein vermeintlich reiches Land. (320 000 Einwohner, keine Armee). Im Jahre 2003 wurden alle isländischen Banken privatisiert und Aufgrund ihrer ‘low cost online banking services‘ konnten sie ihrem international schnell wachsenden Klientel gute Renditen versprechen. Die unter dem Namen Icesave bekannt gewordenen Finanzprodukte zogen viele englische und holländische Anleger an. Mit dem zügigen Anwachsen der Anlagen stiegen auch die internationalen Schulden des privatisierten Bankensektors. Im Jahre 2003 betrug die Schuldenlast von Island das doppelte seines jährlichen Bruttosozialproduktes. Bis zum Jahr 2007 war es dann auf das 9-fache (900%) gestiegen. Die Finanzkrise des Jahres 2008 brachte dann den Todesstoß. Die drei größten isländischen Banken Landbanki, Kaupthing und Glitnir wurden als insolvent erklärt und wieder verstaatlicht, während die isländische Krone 85% ihres Wertes gegenüber dem Euro verlor. Am Ende des Jahres erklärte Island seinen Staatsbankrott.

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  • Quelle: querschuesse.de

    Bildquelle: querschuesse.de

    Heute berichtete die französische Zentralbank (Banque de France) ihre Daten zur Zentralbankbilanz für den Monat Januar 2012. Die Banque de France berichtet immer sehr spät die Daten, darunter auch die Target2 Verbindlichkeiten auf der Passiva-Seite der Bilanz. Im Januar 2012 schoss der negative Target2 Saldo auf -113,666 Mrd. Euro, nach -79,629 Mrd. Euro im Vormonat und nach -18,704 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Diese Daten reflektieren noch nicht die LTRO2-Injektion der nationalen Zentralbanken im Eurosystem.

    Auch in Frankreich muss es sich im zunehmenden Maße um Kapitalflucht handeln, welche sich in einem massiv steigenden negativen Target2 Saldo widerspiegelt. Das chronische Leistungsbilanzdefizit Frankreichs und zusätzlich die flüchtige Einlagen bei den Banken müssen immer stärker durch Zentralbankgeld kompensiert werden.

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  • Quelle: iknews.de

    Bildquelle: iknews.de

    Der neue “Superrettungsschirm” ESM soll laut Regierungskreisen heute das Bundeskabinett passiert haben. Man könnte vom Anfang des Endes sprechen und auch die demokratischen Rechte werden entsprechend beschnitten. Mit einer “vorläufigen” Höhe von 500 Milliarden Euro, von denen bereits 135 Milliarden über den Beitragsschlüssel direkt aus Deutschland fließen müssen. Natürlich wird wie immer zunächst nur von kleinen 2 Stelligen Milliardenbeträgen gesprochen, die kurzfristig eingezahlt werden müssen. Wie soetwas weitergeht, wissen wir ja.

    Bereits ohne die Einpreisung der Rettungspakete, Bürgschaften und all dieser Dinge, beträgt die Staatsverschuldung statistisch pro Kopf 25.000 Euro. Nach dieser Rechnung ist eine vierköpfige Familie – ohne die privaten Schulden zu berücksichtigen – mit 100.000 Euro in der Kreide. Könnten Sie als Familie diesen Deckel schultern?

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: Diapason / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Die Target 2-Salden von Italien und Spanien verzeichneten in den vergangenen Monaten gigantische Ausschläge nach oben. Die ungebremste Aufnahme von Krediten bei der EZB erklärt die Nervosität von Bundesbank-Chef Jens Weidmann: Für Deutschland wächst das Risiko, als Gläubiger auf den Forderungen sitzenzubleiben.

    Die neuesten Zahlen aus dem Target 2-Krimi geben jenen Recht, die vor einem weiteren Ungleichgewicht in Europa gewarnt haben. Spanien und Italien haben demnach im Jahr 2012 einen Gesamtstand von Verbindlichkeiten in Höhe von 400 Milliarden Euro kumuliert. Während Premier Mario Monti öffentlich die großen Sparerfolge seiner Regentschaft preist, hat seine Regierung weiter Kredite in Rekordhöhe aufgenommen. Die Grafik am Anfang des Artikels verdeutlicht, wie ungesund die Entwicklung in Italien ist. Das Land hatte jahrelang mehr Forderungen als Verbindlichkeiten. Jetzt gehen die Salden durch die Decke. Die Target 2 Entwicklung bedeutet auch: Die italienische Wirtschaft ist nicht mehr so stark und solide wie noch in den vergangenen Jahren. Denn die Salden spiegeln auch wider, dass Italien mehr importiert und weniger exportiert. Bei Spanien war es in den vergangenen Jahren schon immer unausgewogener, aber auch hier haben sich die Salden in den vergangenen Monaten geradezu explosionsartig entwickelt.

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  • Quelle: uhupardo.wordpress.com

    Bildquelle: uhupardo.wordpress.com

    Es ist wahrlich keine Neuigkeit, dass Goldman Sachs ein Imageproblem hat. Insbesondere seit dem Ausbruch der Finanzkrise setzt es für den “Wächter der Wall Street” Ohrfeigen von allen Seiten – in den USA und weltweit. Wenn die Attacke aber von innen kommt, mitten aus der eigenen Firma, und dabei als Resonanzkörper die ehrwürdige New York Times benutzt wird, dann dröhnt es deutlich im Gebälk. Das veranlasste die PR-Abteilung, sogar noch vor dem Morgengrauen zu reagieren.

    Greg Smith hat die Nase gestrichen voll von seiner Firma. Der Manager mittleren Levels scheidet nach zwölf Jahren bei Goldman Sachs aus. Er war Exekutivdirektor für Derivate (Luftpapiere) im Nahen Osten, in Europa und Afrika gewesen. Er roch damals in die Firma hinein, als er noch in Stanford studierte und arbeitete zehn Jahre in der New Yorker Zentrale, bevor er nach London umzog: “Ich denke, ich habe lange genug gearbeitet, um die Unternehmenskultur, die Menschen und die Identität zu verstehen.”

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  • Quelle: politikprofiler.blogspot.com

    Der Haushalt der "Kraft" gefiel einem weniger, also nicht der Mehrheit und schon gibt es es neue Wahlen. In 60 Tagen herrscht die Qual der Wahl in NRW. Die Parteien müssen in ihre Kassen greifen und teuren Wahlkampf betreiben. Demokratie ist nicht nur anstrengend, sondern auch noch teuer. So erklärt sich die Frage nach der Finanzierung des demokratischen Wahlkampfes von selbst. Parteien nehmen jeden Euro an, um im Kampf um die Macht vorne mit dabei zu sein. Ohne Moos - NIX LOS - gilt nicht nur in der Wirtschaftswelt, sondern eben auch in der Politik - das demokratische Marktwirtschaftsoberhirn unserer Selbstadministration. Aufgebaut wie eine Monarchie, aber in Rotation. Jeder darf mal und das immer wieder. So ergibt sich auch in der deutschen Demokratie, dass der Bundeskanzler unendliche Legislaturperioden regieren darf, wenn er gewählt wird, aber Putin als Undemokrat verunglimpft wird, wenn er ein drittes Mal ins Amt kommt.

    Menschen mit solchen verkappten und einseitigen Weltanschauungen, sollten erst gar nicht über Demokratie nachdenken dürfen, denn sie denken nicht - sie sinnieren. Es sind Nostalgischer, die nicht bemerken, wie Alzheimer zur Normalität wurde. Ihr Kurzzeitgedächtnis ist auf Durchzug geschaltet. Noch markanter ist die Tatsache, dass jeder Ausbeutung für unmoralisch hält, solange er ausgebeutet wird. Die eigene Ausbeutung der anderen ist aber immer im Rahmen einer jeden Moral und Gesetzmäßigkeit - eben natürlich.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Am Mittwoch hat das Kabinett dem Gesetzesentwurf zum dauerhaften Stabilitätsmechanismus ESM zugestimmt. Bis Mitte Juni müssen nun noch der Bundestag und der Bundesrat das Gesetz billigen.

    Nach Angaben aus Regierungskreisen billigte am Mittwoch das Kabinett den Gesetzesentwurf zum ESM-Vertrag und die Finanzierung des Rettungsschirms. Bis Ende März wollen die Länder der Euro-Zone zudem über eine Aufstockung des Rettungsschirms entscheiden (Deutschland zeigt noch leichten Widerstand – hier). Anschließend sollen bis Mitte Juni der Bundestag und der Bundesrat das Gesetz zum ESM billigen, damit dieser wie geplant ab Juli den EFSF ablösen kann.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: Consilium / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Nach dem Treffen der EU-Finanzminister sind sich Wolfgang Schäuble und sein französischer Kollege Baroin einig, dass an den Reformen in Europa festgehalten werden müsse. Das Schlimmste der Krise sei jedoch vorbei.

    Noch sei es zu früh, zu sagen, ob ein weiteres Rettungspaket für Griechenland notwendig sei, sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble nach auf einer Konferenz am Dienstag in Paris (die Troika sieht das anders – hier). Das IWF-Programm für Griechenland dauere 3 oder 4 Jahre und das angepeilte Schuldenziel liege im Jahr 2020. Von jetzt gerechnet, sei 2020 mehr als 3 oder 4 Jahre weg.

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  • Quelle: rottmeyer.de

    Bildquelle: rottmeyer.de

    Ist es nicht langweilig geworden? Wulff ist weg. Griechenland als Thema wirkt abgenutzt. Hypo Real Estate? Nicht schon wieder! Wie wäre es hiermit? Die deutsche Wirtschaft wäre künftig auf alte Menschen angewiesen. Das Gute-Laune-Roulette dreht sich munter weiter. Ewiger Rosenmontag. Die Narren ziehen umher. Scherzkekse sind noch immer unterwegs und bleiben das auch….

    Nachdem sie eine Menge dieser Kekse vertilgt hatten, übergaben sie Folgendes: Ältere Arbeitnehmer sind in Superdeutschland gefragt wie selten zuvor. Ha! Das scheint nur knapp an der Wahrheit vorbei geschrammt zu sein. Früher hat man meistens bis zur Rente gearbeitet. Offenbar wurden die Alten damals noch gebraucht. Heute stimmt ihr Preis nicht mehr. Deshalb werden sie rechtzeitig aus den Unternehmen „entsorgt“ und durch mehr Leute aus der kostengünstigeren „Generation Ahnungslos“ ersetzt.

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  • Quelle: iknews.de

    Bildquelle: iknews.de

    Besonders im Bezug auf China ist es sehr schwer, das Big Picture im Auge zu behalten. China gibt sich sehr verschlossen und versucht den Rest der Welt in dem Glauben zu lassen, es handele sich um ein Entwicklungsland. Aktuelle Entwicklungen geben Grund zur Sorge, es könnte tatsächlich ein grundlegender Kurswechsel anstehen. Wir werfen einen Blick auf die Fakten.

    Lange Zeit ließ sich China seitens der USA erpressen, einige Experten gehen davon aus, dass diese über die Preise von Lebensmitteln gesteuert wurde. Begonnen hat der Hauptakt damals im Jahr 2007. Ein Artikel im SpOn Westwing macht die Situation sehr klar deutlich:

    West Wing : Pearl Harbor ohne Krieg 12.11.2007
    Die Krise des Dollars alarmiert die Weltpolitik. Seit Einführung des Euro hat er 24 Prozent seines Werts verloren, jetzt könnte auch noch China aus der Währung fliehen – die USA müssen sich dringend Sorgen machen.
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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: DMN / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Der Edelmetallhändler Christian Lechner erwartet stärkere Volatilitäten beim Goldpreis. Der Grund: Gold und Silber werden in den kommenden Jahren immer stärker das Interesse der Finanzindustrie finden. An eine künstliche Drückung des Goldpreises glaubt er nicht, wohl aber daran, dass die Banken aus Liquiditätsgründen ihre Goldpositionen verkaufen.

    „Wir werden beim Goldpreis in Zukunft stärkere Schwankungen erleben, weil Gold immer mehr zu einem Finanzprodukt wird, das viele Anleger einfach in ihrem Portfolio haben möchten.“ Christian Lechner, Geschäftsführer beim Wiener Edelmetallhändler Van Goethem, geht davon aus, dass „Gold in Zukunft stärker in den Fokus der Finanzindustrie geraten wird“. Der Grund: „Anleger suchen einen Ausgleich zu den hohen Risiken, die sie mit allen anderen Anlagen haben. Das Wesentliche am Gold ist, dass man Kaufkraftschutz hat.“ Aus dieser Perspektive ist es für Lechner auch „irrelevant, ob der Goldpreis pro Unze auf 3.000 Dollar oder 50.000 Dollar steigt, denn die entscheidende Frage ist doch: Wie verhält es sich mit der Kaufkraft des Dollar in Zukunft? Gold hat nicht annähernd so ein Verlustpotenzial wie andere Investments.“

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: Greek Embassy / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Eine Hamburger Anwaltskanzlei hält die geplante Zwangsumschuldung von Griechen-Bonds für eine Enteignung. Sie wollen klagen und sehen durchaus noch verwertbares Vermögen: Notfalls müssten die Griechen ihren Botschaften verkaufen, und die Entschädigungen aus dem Erlös der Liegenschaften bezahlen. Auch die Beschlagnahmung eines Kriegsschiffs nach argentinischem Vorbild halten die Anwälte für denkbar.

    Durch die geplante Zwangsumschuldung wird die griechische Regierung private Gläubiger zwingen, sich am Schuldenschnitt zu beteiligen. Bei den Betroffenen in Deutschland handelt es sich überwiegend um private Investoren, so Matthias Gröpper von den Rechtsanwälten Gröpper Köpke in Hamburg. Deshalb hat Gröpper Köpke nun eine Schutzgemeinschaft für Käufer von Griechenland-Anleihen gegründet, um den privaten Investoren zu helfen. Die privaten Investoren sind besonders betroffen: Sie verlieren nach dem derzeitigen Stand bis zu 90% ihres Investments.

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  • Quelle: iknews.de

    Bildquelle: iknews.de

    Wie so oft, wird auch im Fall der Hypo Real Estate nur zugegeben, was sich nicht mehr verschweigen lässt. Die Bad Bank der HRE, die FMS Wertmanagement, schreibt eine Milliarde nach der andern ab. Im Fall von Griechenland mittlerweile fast 10 Milliarden an der Zahl. Bereits jetzt werden weitere 10 Milliarden in den Pott gelegt, allerdings werden diese erst bis 2020 eingedampft, so die tröstliche Mitteilung. Über die HRE selber herrscht hingegen ein Schweigen im Walde.

    Als Steuerzahler muss man sich die Verluste einfach einmal vergegenwärtigen. Es sind irrsinnig hohe Summen die hier verbrennen. Bereits beim Transfer der hoch toxischen Papiere von der HRE in die FMS gingen 16,5 Milliarden in Flammen auf, das war im Oktober 2010. Nun weitere 10 Milliarden, damit sind in etwa 1,5 Jahren nur im Namen der FMS mehr Euros verbrannt, als de Bundesrepublik als Forschungs- und Bildungsetat zur Verfügung steht. Weg auf nimmer Wiedersehen. Wobei Weg in diesem Fall nur “woanders” bedeutet.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: Wikipedia / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Viele Banken haben mit Krediten für Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien gewaltige Positionen aufgebaut. Die kleine Bremer Landesbank hat im Jahr 2011 mehr als eine Milliarde in das Segment gepumpt. Nun treten die ersten Schwierigkeiten auf – und die staatliche KfW muss mit Bürgschaften einspringen

    Etwa 600.000 deutschen Haushalten ist in den vergangenen Monaten wegen ihrer offenen Rechnungen bei Energie-Versorgern der Strom gesperrt worden. Die steigenden Belastungen der Kleinverbraucher waren im Winter bereits vom Sozialverband VdK wie auch dem Verband kommunaler Unternehmen kritisiert worden.

    Nun zeigt der Verband NAEB (Nationale Anti-EEG-Bewegung) mit einer Untersuchung am Beispiel der Bremer Landesbank, wie die staatliche Förderung von Ökostrom durch das EEG-Energie-Einspeisungs-Gesetz sich als ein Geschäftsmodell für Banken als kurzfristig hochprofitabel erweist. Zugleich ist eine Blasenbildung zu erkennen. Es gibt sogar schon erste Anzeichen des Platzens.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: Flickr/masters.tim / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Die massive Liquidität, die die EZB in die Märke gepumpt hat, wirkt sich nach Einschätzung von Foodwatch-Chef Thilo Bode unmittelbar auf die Rohstoffpreise aus. Weil die institutionellen Investoren überall nach Möglichkeiten suchen, ihr Kapital anzulegen, explodieren die Lebensmittelpreise. Bode fordert im Interview mehr Regulierung und zeigt sich enttäuscht über die Untätigkeit der Deutschen Bank.

    Deutsche Mittelstands Nachrichten: Die Spekulation mit Nahrungsmittelrohstoffen lässt die Preise für Lebensmittel teilweise stark steigen. Das verstärkt die globale Hungerproblematik, schadet den Betrieben, die solche Rohstoffe verarbeiten, und den Verbrauchern. Sie fordern deshalb eine einheitliche Regulierung für den gesamten Spekulationsmarkt, aber keine Sonderregelung für Nahrungsmittelspekulationen?

    Thilo Bode: Uns liegen natürlich die Nahrungsmittel besonders am Herzen. In den Indexfonds der Spekulanten sind aber auch andere Rohstoffgruppen enthalten. Der Anteil der Agrarrohstoffe beträgt bis zu 20 %. Die Indexfonds treten vorwiegend auf der Käuferseite auf. Das Kaufverhalten ist also asymmetrisch. Dies führt zu den phasenweisen Preisanstiegen – egal wie sich die Marktdaten entwickeln. Das ist eines der Hauptprobleme.

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  • Quelle: rottmeyer.de

    Bildquelle: rottmeyer.de

    Oh ja! Alles bleibt gut und vieles bleibt besser. Welche großartige Nachrichten! Griechenland sei gerettet, heißt es gerade im Radio. Leider ist der Patient tot. Eine Pleite, die keine ist – ein Schnitt ohne Messer. Die unbefleckte Empfängnis, nur umgekehrt… oder so…

    Viel Hokuspokus und schmerzende Ohren. Ich bin extra 6.50 Uhr aufgestanden, um rechtzeitig dabei zu sein. Ein Kaffee war nicht nötig, denn ich war schon wach. Zustimmungsquote der Gläubiger: 85,5 Prozent. Ich mit mindestens 99,81 Prozent gerechnet – so wie zu alten DDR-Zeiten. Der Rest wurde ja ausgewiesen.

    Schuldenschnitten muss etwas Erleichterndes inne wohnen. Wer aber sind diejenigen, die auf 107 Milliarden Euro verzichten? Soweit ich weiß, sind auch einige Kapitalsammelstellen dabei, die das Geld von ihren Kunden bekommen haben. Viele sind hinsichtlich ihrer Ersparnisse etwas „erleichtert“ (worden) sein.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Mit dem erfolgreichen Schuldenschnitt wird Griechenland 110 Milliarden Euro an Schulden bei den Banken los. Dies ist die Voraussetzung, damit die offiziellen Gläubiger Griechenland 130 Milliarden Euro leihen können. Die Verlierer des Haircut sind die europäischen Steuerzahler und das griechische Volk.

    Am Donnerstagabend herrschte in der internationalen Finanzbranche allgemeine Zuversicht, dass der griechische Schuldenschnitt eine Zustimmung von 75% erreichen würde. Verschiedene griechische Medien sprachen sogar von 90%, Bloomberg meldete 80%. Hans Humes von Greylock’s sagte, der Deal sei fix, er könne nun ruhiger schlafen, weil er keine Telefonkonferenzen mitten in der Nacht abhalten muss. Humes ist der einzige Amerikaner im Verhandlungsteam der Banken. Besonders euphorisch war – wenig überraschend – der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos. Er verkündete seinem Volk stolz, dass es der griechischen Regierung in einer historisch einmaligen Kraftanstrengung gelungen sei, 110 Milliarden Euro Schulden mit einem Federstrich zu eliminieren.

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  • Quelle: info.kopp-verlag.de

    Bildquelle: info.kopp-verlag.de

    Nachdem bekannt wurde, dass die Bill & Melinda Gates Foundation, das philanthropische Geisteskind von Microsoft-Gründer Bill Gates, im Jahr 2010 für über 23 Millionen Dollar 500.000 Monsanto-Aktien gekauft hatte, wurde mehr als deutlich, dass diese angeblich wohltätige Stiftung ganz andere Pläne verfolgt als die Ausrottung von Krankheiten und die Bekämpfung des Hungers unter den Armen dieser Welt.

    Wie sich herausstellt, versucht die Familie Gates schon seit langer Zeit, in das wirtschaftliche Gefüge der Welt einzugreifen, besonders in den Bereichen Technik, Medizin und jetzt auch Landwirtschaft.

    Die Gates-Stiftung, alias der von der Steuer befreite Gates Family Trust, gibt gegenwärtig Milliarden von Dollar aus, um im Namen der Humanität ein globales Nahrungsmittelmonopol zu errichten, in dem gentechnisch veränderte (GV-) Pflanzen und entsprechendes Saatgut dominieren. Angesichts der Geschichte der Gates-Familie und ihrer Einmischung in weltpolitische Angelegenheiten besteht – neben der Kontrolle von Konzernen über die weltweite Nahrungsmittelversorgung – eines der Ziele offenbar darin, die Weltbevölkerung deutlich zu reduzieren. ......weiterlesen


  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    EZB-Chef Mario Draghi hält die zwei Tender für einen „unbestreitbaren Erfolg“. Besonders die hohe Zahl der Banken, die die Kredite genutzt haben, sei zufriedenstellend. Einen dritten Tender hat er nicht ausgeschlossen. Zunächst sei es jedoch an den Regierungen, etwas zu unternehmen.

    Um den Erfolg der 3-Jahres-Tender zu veranschaulichen, sprach EZB-Chef Mario Draghi von den vielen kleineren Banken, die beim zweiten LTRO Geld abgerufen hätten. 460 von den 800 beteiligten Banken seien deutsche Banken gewesen, sagte Draghi auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, Wer genau diese deutschen Banken sind bzw. aus welcher Region sie stammen, wollte er nicht sagen. „Ich würde ihnen gern die Plätze, die Städte oder die Dörfer vorlesen, wo sich diese Banken befinden, aber oftmals würden sie die einzige Bank in der Stadt sein, so dass man sie identifizieren könnte“, erklärte er.

    In dieser Mitteilung Draghis sehen Beobachter bereits die Retourkutsche für den Bundesbanker Jens Weidmann, der die Politik des italienischen EZB-Präsidenten immer wieder scharf kritisiert.

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  • Der mit Spannung erwartete heutige 08.03.2012 dürfte für Griechenland ein historisches Datum der Neuzeit darstellen, denn mit heutigem Datum müssen die privaten Investoren dem Schuldenschnitt zustimmen, sollte dies nicht erfolgen, droht Griechenland die ungeordnete Insolvenz.
    Bis gestern Abend konnte noch nicht die erforderliche Akzeptanz seitens der privaten Gläubiger festgestellt werden.

    Sollte dies auch den heutigen Tag über Bestand haben, droht aufgrund der nicht Erfüllung der Vorgaben das finanzielle Fiasko, weitere noch vor kurzem verhandelte Auszahlungen würden auf Eis gelegt. Ein eventuell extrem wichtiger Dominostein würde somit fallen, und die in den letzten Jahren erzeugte Blase würde explodieren.

    Lehman könnte in der Nachbetrachtung einem Kindergeburtstag gleichen, all das was über Jahre auf systemkritischen Seiten berichtet wurde, wird zur Realität und all das nur weil unser hochgepriesenen Politiker doch nur Adjutanten der Hochfinanz waren. Bei jedem Anlass wurden Sie flankiert von hochrangigen Personen der Finanzindustrie welche dem Politiker stets die richtigen Worte und Handlungsweisen soufflierten, selbstverständlich stets zum Wohle der Bevölkerung - HAHAHA.

    Die Lügengeschichten bezüglich der Höhe des Betrages welche Deutschland in der bevorstehenden Griechenlandpleite zugeordnet werden kann, beinhalten lediglich die Zahlen welche von den Finanzmuffties freigeben wurde, dies sind eben die Beträge die bei etwas intensiverer Verfolgung der Mainstream Meldungen in etwa addiert werden können, so kommt nach Schäubles Rechenkunst auf Deutschland ein Betrag von etwas mehr als 60 Milliarden zu.
    Was man von Schäubles Rechenkünsten halten kann, kennen wir ja bereits aus der Vergangenheit, denn dort hat er ja auch nicht mit den in seiner Nachttischschublade enthaltenen 100.000 DM Spendengelder gerechnet.

    So dürfen wir auch in diesem Fall davon ausgehen, dass das ein oder andere Milliärdchen versehentlich vergessen wurde. Ganz offiziell vergisst er die im Target 2 der Bundesbank enthaltenen rund 500 Milliarden, gut diese Summe stellt sicher nicht ausschließlich griechisches Schuldgeld dar, aber der ein oder andere Euro daraus darf sicherlich den Griechen zugeordnet werden.

    Wird der heutige Tag eventuell die bereits seit Jahren prognostizierte Wende bringen, und all die Lügenmärchen, welche in den vergangenen Jahren erzählt wurden wie eine Seifenblase auflösen - der heutige Abend wird es zeigen, aber aller Voraussicht nach werden die Medien die Eventualität eines Griechen Defaults so lange meiden, bis es die Spatzen von den Dächern pfeifen.
    Beobachtet man aktuell die Kurs-Kapriolen des Dax, so kann wieder einmal getrost davon ausgegangen werden, dass die Finanzmaffia den D-Day einmal mehr verschieben konnte.

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  • Quelle: blog.markusgaertner.com

    Bildquelle: blog.markusgaertner.com

    Mir fiel am heutigen Mittwoch auf, wie nacheinander die Meldungen zum griechischen Schuldenschnitt über den Ticker reinkamen, schön einzeln und nacheinander, damit man die Freude über diesen FORTSCHRITT genießen konnte: Die Royal Bank of Scotland macht mit, die HSBC macht mit, Barclays macht mit.

    Wow, die ganzen Dinosaurier. Bei so vielen Schwergewichten kann ja nichts schiefgehen, oder ?

    Das war genau das, was uns die Flugblätter weißmachen wollen, die die Propaganda-Dronen der Wall Street am Mittwoch über uns abwarfen. Die Animationsprogramme der Nanotrader-Banken fingen die entsprechenden Google-Schlagzeilen sogleich auf und speisten sie in die bereit stehenden elektronischen Kauf- und Verkaufsorders ein.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Flickr/Andrew Griffith / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Für die Investmentbanken sie die Politiker die besten Kunden: Sie brauchen immer Geld und verstehen nichts vom Geschäft. So werden am Vorabend des griechischen Schuldenschnitts neue Details bekannt, wie Goldman Sachs den Griechen half, die EU zu betrügen. Für Goldman war es ein extrem profitables Geschäft. Für die Euro-Zone war es das Initialereignis für die größte Krise ihrer Geschichte.

    Im Jahr 2001 befand sich Griechenland in der misslichen Lage, ein für den Euro-Beitritt zu hohes Defizit aufzuweisen. Daher beauftragten die Griechen die Investmentbank Goldman Sachs, das Problem zu lösen. Goldman bot an den Griechen eine 2,8 Milliarden Euro-Finanzierung an. Diese würde es den Griechen ermöglichen, die Maastricht-Kriterien der Europäischen Union zu erfüllen: Weil die Schulden aus dem Haushalt herausgerechnet werden konnten, würde Griechenland als hoffnungsvolles neues Euro-Mitglied begrüßt werden.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    EU-Rat / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Der deutsche Anteil an den Rettungspaketen macht insgesamt so viel aus wie der Haushalt für Verteidigung, Gesundheit und Verkehr im Jahr 2011 zusammen. Das Risiko des Target-2-Systems erwähnte der Finanzminister nicht.

    Auf Anfrage des Haushaltsausschusses hat das Finanzministerium nun die Zahlen zusammengestellt, die zeigen, welches finanzielle Risiko Deutschland mit den Rettungspaketen eingegangen ist: Für die zwei Bailouts von Griechenland, Portugal und Irland sind das 72,9 Milliarden Euro. Das entspricht dem gesamten Haushalt für Verteidigung, Gesundheit und Verkehr für das Jahr 2011.

    60,2 Milliarden Euro und somit den größten Anteil machen die Kredite und Garantien für Griechenland aus. Neben den 15,17 Milliarden Euro von der KfW-Bankengruppe in Form von Krediten und weiteren 7,23 Milliarden Euro über den EFSF kommen nun für das zweite Rettungspaket für Griechenland (noch ist es nicht offiziell abgesegnet – hier) noch rund 37,8 Milliarden Euro dazu. Eine Beteiligung des IWF am zweiten Rettungspaket würde den Anteil Deutschland um zwei bis drei Milliarden Euro verringern (diese ist allerdings an die Aufstockung der Rettungsschirme geknüpft – hier).

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  • Quelle: wirtschaftsfacts.de

    Private Investoren, die bislang ihre Bereitschaft zu einem durch die griechische Regierung angestrebten Schuldentausch erklärt haben, halten lediglich 20% aller ausstehenden Anleihen des vor einem Staatsbankrott stehenden Landes. Demnach seien Investoren, die €40 Milliarden von insgesamt €206 Milliarden in griechischen Regierungsbonds halten, zu einem Bondtausch bereit. Die Umtauschfrist läuft am 08. März aus, so dass es Griechenland nach jetzigem Stand schwer fallen dürfte, auch nur auf 66% der Zustimmung unter allen privaten Gläubigern zu kommen.

    Griechenland wird seine privaten Bondhalter wahrscheinlich noch nicht einmal zu einem Bondumtausch zwingen können, weil anscheinend kaum jemand mitzumachen bereit ist

    Europas offizielle Repräsentanten versuchen die privaten Investoren dazu zu bewegen, einen Haircut auf ihre gehaltenen griechischen Staatsanleihen hinzunehmen. Andernfalls drohten noch weitaus höhere Verluste, die laut Weltbankenverband bei über €1 Billion liegen könnten. Das Ziel des durch die griechische Regierung angebotenen Bondtauschs ist es, die ausstehenden Schulden des Landes unter privaten Gläubigern um 53,5% zu reduzieren.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: Flickr/Populares de Cantabria / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Die EU-Kommission wird den Verstoß Spaniens gegen die Defizitziele nicht hinnehmen: Ein Sprecher von Olli Rehn deutete nun an, dass Sanktionen gegen die spanische Regierung vorbereitet werden.

    Spanien wird sein Defizitziel von 4,4 Prozent Neuverschuldung in diesem Jahr deutlich nicht erreichen. Der Schuldenstand nähert sich den 90 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (mehr hier). Der Verstoß gegen die Sparvorgaben könnte nun Sanktionen durch die EU-Kommission zur Folge haben.

    Ein Sprecher des EU-Kommissars für Wirtschaft und Währung, Olli Rehn, sagte der spanischen Zeitung El Mundo, die Abweichungen vom Sparprogramm seien „schwerwiegend“. Er deutete an, die Kommission würde Sanktionen gegen die spanische Regierung vorbereiten.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Die Kosten für CDS spiegeln eine angenommene 64-prozentige Wahrscheinlichkeit einer Pleite Portugals wieder. Zudem konnten die langjährigen Staatsanleihen des Landes bisher nicht von der Geldschwemme der EZB profitieren. Die Investoren sehen Portugals als nächsten Kandidaten für einen Bailout.

    Die billigen Gelder der EZB (mehr als eine Billion – hier) haben in Spanien und Italien zumindest in den vergangenen Wochen für einen Rückgang des Zinssatzes gesorgt. Doch Portugal profitiert fast gar nicht von der Geldschwemme. Im Gegenteil: Innerhalb der letzten zwei Wochen sind die Zinssätze für zehnjährige, portugiesische Anleihen um fast zwei Prozentpunkte gestiegen. Angesichts dessen scheint der Plan, sich ab September 2013 wieder selbst am Anleihemarkt finanzieren zu wollen, unrealistisch zu sein.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    EU-Kommission / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Wegen der Euro-Rettungsmanöver ist der Gewinn der Bundesbank eingebrochen: Weil Sicherheitsrückstellungen gebildet werden müssen, muss sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auf Mindereinnahmen von 1,5 Milliarden Euro einstellen.

    Die Bundesbank bekommt die Folgen des europäischen Schuldenmachens zu spüren: Im Jahr 2011 ist der Gewinn auf weniger als eine Milliarde Euro geschrumpft. 2010 konnte die Bundesbank noch 2,2 Milliarden Euro an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble überweisen. Im Jahr davor sogar 4,1 Milliarden Euro. Der Grund für den Gewinnrückgang 2011 liegt in notwendigen Sicherheitsrückstellungen. Im Jahr 2012 werden Schäuble nun mehr als 1,5 Milliarden Euro im Bundeshaushalt fehlen. Am Dienstag kommender Woche wird die Deutsche Bundesbank auf ihrer Bilanzpressekonferenz nähere Informationen darüber mitteilen.

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  • Quelle: politikprofiler.blogspot.com

    politikprofiler.blogspot.com

    Nun schreibt uns der Spiegel vor, dass wir doch bitte ANSTAND bewahren sollen und Wulff nicht ständig mit Schmach überschütten sollen. Dieser Verlag hält die Diskussion um den Präsidentenehrensold tatsächlich für eine Neiddebatte. Ist auch nicht verwunderlich, wenn die kleine Schmierentocher BILD, nur von Sozialschmarotzern spricht, wenn es um Arbeitslose, Ausländer und Hartz4-Empfänger geht. Die heutige Bundespräsidenten-Ehrensold-Regelung ist ein Resultat der CDU-Mauschelei. Sie wollte damals im Jahre 1959 das Amt des Bundespräsidenten mit einem Aktivgehalt als Rente, attraktiv machen.

    Internetbetrug soll eingedämmt werden. Politikbetrug zählt zum täglichen Brot des Arbeiters. In Zukunft muss jeder Internetshop sich mit einem Button bestätigen lassen, dass man zur Kenntnis nahm, dass man abgezockt wird. In den deutschen Wahllokalen vermisse ich immer noch den Sicherheitsbutton:

    WAHLERKLÄRUNG!

    ACHTUNG, wenn Sie diesen Mann/Frau wählen, garantieren sie ihm/ihr einen Pensionsanspruch nach dem ersten Jahr seiner/ihrer Bundestagsangehörigkeit. Diese Zahlung überschreitet bei weitem das, was Sie jemals als Rentenanspruch erarbeiten können.

    SIND SIE DAMIT EINVERSTANDEN - dann bestätigen Sie mit JA!

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Flickr/Fer / deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Die europäischen Banken verwenden einen Großteil der EZB-Kredite für ihre eigene Finanzierung. Sie bekommen nämlich von der EZB viel attraktivere Zinsen als auf den Märkten. Damit gehen Pensionsfonds und Versicherungen attraktive Investment-Möglichkeiten verloren. Die Aktion der EZB entpuppt sich als weiterer Schritt der Abkoppelung der Finanz- von der Realwirtschaft.

    Dank der beiden EZB-Tender haben die europäischen Banken sich bis 2014 refinanzieren können. Das macht sie unabhängig vom teuren Schuldenmarkt. Setzt jedoch Pensionskassen und Versicherungen jedoch wirtschaftlich massiv unter Druck und führt zu starken Einbrüchen am Schuldenmarkt.

    Die über 1 Billion Euro der beiden Finanzspritzen entsprechen Goldman Sachs zufolge ungefähr den vorrangigen Verbindlichkeiten der Banken, die 2012, 2012 und 2014 auslaufen. Die europäischen Banken sind also dank des EZB-Geldsegens faktisch bis 2014 vorfinanziert. Das ist ein Glück für die Banken: Denn viele von ihnen haben noch jede Menge von Schrottpapieren in ihren Bilanzen versteckt, weshalb sie – ähnlich wie die Schuldenstaaten – bei ihre Unternehmensanleihen einen Risikoaufschlag bei den Zinsen bezahlen müssen.

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  • Quelle: iknews.de

    iknews.de

    Viele Anleger fragen sich, wird der Schuldenschnitt funktionieren, werden die “privaten Gläubiger” dem Haircut zustimmen? Wenn ja, ist denen kaum zu helfen. Mit einem realen Schnitt von ~ 70%, wäre es sicherlich cleverer, auf Jackpot zu spielen. Hierbei spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle, betrachten wir diese kurz im Einzelnen. Wer gewinnt, wer verliert und wer sind eigentlich die Beteiligten. Wer einen Blick auf die Details wirft, dem dürfte Übermorgen kaum eine Überraschung ins Haus stehen.

    Zunächst sollte klar sein, dass die “privaten Gläubiger” nicht aus Opa Hermann und Oma Liese bestehen, sondern aus Banken, Versicherungen und Fonds etc.

    Die vermutlichen Verluste dürften bereits weitestgehend abgeschrieben sein und so ist ein großer Teil des Drucks draußen. Das Gesamtvolumen der Anleihen wird mit 206 Milliarden Euro angegeben und die “privaten Gläubiger” sollen auf 53 % Ihrer Forderungen verzichten, andernfalls sollte man bei weniger als 90 % Beteiligung liegen, würde man die Collective Action Clause erzwingen, so die Aussage.

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  • Quelle: iknews.de

    Bildquelle: iknews.de

    Der ESM ist noch nicht ratifiziert und schon jetzt wird an der Aufstockung gedoktort. Zunächst ist eine Erhöhung von 500 Milliarden auf 700 Milliarden Euro im Gespräch, jedoch dürfte auch das wie beim Staffellauf nur eine Zwischenposition sein. Natürlich wird diese Summe bei Weitem nicht reichen, das ist allen Beteiligten klar, aber da hält man sich strikt an den “Frog in the Pot”.

    Wer tatsächlich an den getriggerten Widerstand der “Kanzlerin der Herzen” geglaubt hat, dem ist durchaus eine gewisse Naivität zu unterstellen. Es war von Anfang an klar, dass eine drastische Erhöhung des ESM “Alternativlos” ist, wenn man das alte System noch etwas am Leben erhalten will. Um zwischenzeitlich die anderen Rettungspakete durch zu bekommen und nicht völlig in der Wählergunst abzurutschen, war jedoch die “Ablehnungshaltung” bei de Aufstockung des ESM obligatorisch.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Der neue Präsident Russlands heißt wenig überraschend Wladimir Putin. Bei der Verkündung des Sieges weinte der Geheimdienstmann, die Opposition will schon morgen zehntausende Russen auf die Straße bringen, um gegen die Manipulationen zu protestieren.

    Es sei der Wind gewesen, der ihm die Tränen in die Augen getrieben habe – so ließ der neue russische Präsident Wladimir Putin am Sonntagabend den rührseligen Auftritt rational erklären. Das Video zeigt allerdings klar, dass Putin in der Tat von Tränen der Rührung übermannt wurde. Die russische Seele ist eben tief, und daher kann man auch einem in der Wolle gefärbten KGB-Mann die Echtheit seiner Gefühle abnehmen. Kommentatoren erinnerten angesichts der Bilder etwas spöttisch an einen alten Film aus der Sowjetunion, der den Titel “Moskau glaubt den Tränen nicht” trägt (hier).

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Internationale Investoren halten die Nicht-Auslösung von Kreditausfallversicherungen (CDS) in Griechenland für sehr bedenklich: Wird es zur Regel, dass die CDS nichts mehr wert sind, hätte das weitreichende Folgen für die Refinanzierung von Spanien und Italien. Und auch die Banken würden ein attraktives Geschäftsfeld verlieren.

    Geht es nach Jean-Claude Trichet, dem ehemaligen Präsidenten der EZB, sollen die Ausfallversicherungen für griechische Staatsanleihen (CDS) auch weiterhin nicht ausgelöst werden. Trichet, sowie andere EU-Politiker fürchten, dies könnte Investoren zu Wetten gegen andere EU-Staaten animieren – eine Sorge, die vor allem Frankreich umtreibt, wo demnächst gewählt wird und man Reformen gerne vermeiden möchte (hier). Das Branchengremium der Investoren (ISDA) hatte in der vergangenen Woche entschieden, dass der Umtausch griechischer Staatsanleihen keinem Zahlungsausfall entspricht (mehr hier).

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Bildquelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Die Notenbanken schwemmen die Märkte mit Liquidität. Nun wächst die Sorge, ob die Finanzwirtschaft ohne die Droge überhaupt noch wachsen kann. Wenn dies zutrifft, droht eine gewaltige Blase. Durch die neuen Kredite im Markt steigen die Gefahren, die aus einem möglichen systemischen Kollaps entstehen könnten.

    Die globale Wirtschaft könnte bereits zu stark von den Wachstumsanreizen der Zentralbanken abhängig sein. Die Bank of England, die US-Notenbank Federal Reserve und die EZB verfolgen seit einigen Monaten eine konzertierte Strategie: Die Krise soll durch hohe Liquidität in den Märkten bekämpft werden. Die insgesamt eine Billion Euro, welche die Europäische Zentralbank Ende vergangenen Jahres (mehr hier) und in der vergangenen Woche (mehr hier) bereitstellte, haben zu euphorischen Reaktionen an den Börsen geführt. Doch immer mehr Beobachter sprechen von einer Blase. Bei der Realwirtschaft kommt kein Geld von der EZB an (hier), und die Finanzwirtschaft gewöhnt sich an das billige Geld wie der Junkie an die Spritze.

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  • Quelle: uhupardo.wordpress.com

    Bildquelle: uhupardo.wordpress.com

    Spanien wird die zugesagte Defizit-Obergrenze von 4,4 Prozent in diesem Jahr nicht erfüllen! Regierungschef Mariano Rajoy kündigte statt dessen heute 5,8 Prozent an und erklärt das trotzig zu einer „hoheitlichen Entscheidung Spaniens“ – Satzende. Rajoy baut darauf, dass Spanien in diesem Jahr nicht das einzige Land sein wird, das seine Defizit-Obergrenze verfehlt. Seine Erwartung, dass „die Märkte diese Entscheidung nicht bestrafen werden“, klingt allerdings wie Pfeifen im tiefen dunklen Wald.

    Das wird als einer der historischen Tage des Jahres in die Geschichte eingehen: Spanien sucht bewusst die Konfrontation mit der EU, wie das Land es in den vergangenen 25 Jahren noch nie getan hat. Rajoy, der beim Austeritätsgipel zwei Tage lang leise und unauffällig agiert hatte, kündigte heute vor der Presse das an, was er seinen 26 Kollegen direkt nicht hatte sagen wollen: Das Defizit 2012 wird 5,8 Prozent betragen und so den Brüsseler-Pakt deutlich brechen.

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  • Bisher haben die Niederlande in der Diskussion um die Haushaltsdisziplin in Europa die Hardliner gegeben – nun gerät die Koalition in Den Haag selbst unter Druck: Wegen der Rezession muss ein Sparpaket her, weil sonst das Defizit auf 4,5 Prozent steigt. Die Sozialisten haben angekündigt, sich nicht an die europäischen Vorgaben halten zu wollen.

    Die Niederländer hatten neben Deutschland eine besonders harte Haltung gegenüber Griechenland vertreten (hier). Verständlich – sind sie doch nach dem Downgrade der Franzosen eines der letzten verbliebenen Länder mit Triple A und können sich daher an der Seite Deutschlands sonnen.

    Nun aber zeigt die aktuelle Wirtschaftsprognose, dass die Niederlande auf ein Defizit von 4,5% des BIP in diesem Jahr hinsteuern – deutlich mehr als die im Fiskalpakt festgelegten 3%. Die Holländer hatte diese Marke leidenschaftlich verteidigt, so lange es sich um eine theoretische Übung handelte. Den Niederlande bleibt angesichts der aktuellen Zahlen wenig Spielraum: Sie werden selbst in den sauren Apfel eines Sparprogramms beißen müssen, wenn sie nicht die Glaubwürdigkeit in Europa verlieren wollen.

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