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Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

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  • Quelle: krisenfrei.de

    Rettungsschirm einmal anders erklärtVon Peter Helmes


    An  Hand der folgenden Geschichte wird die Dusseligkeit der Deutschen in EU-Europa plastisch und einprägsam deutlich. Die Geschichte, die ich Stefan Will verdanke, geht so:


    10 Männer – ein Grieche, ein Italiener, ein Franzose, ein Portugiese, ein Spanier, ein Zypriot, ein Finne, ein Österreicher, ein Holländer und ein Deutscher – treffen sich regelmäßig zum Essen. So war es auch wieder in der letzten Woche. Sie speisten frohgemut zusammen und gerne auf etwas höherem Niveau. Die Rechnung für alle zusammen betrug genau 500 €. Die Gäste bezahlten ihre Rechnung so wie wir unsere Steuern. Und das sah ungefähr so aus:

    * Vier Gäste (der  Grieche, der Portugiese, der Spanier und der Italiener) zahlten nichts.
    * Der Zypriot zahlte 1 €
    * Der Franzose 5 €
    * Der Österreicher 50 €
    * Der Finne 80 €
    * Der Holländer 100 €
    * Der Zehnte (der  Deutsche) zahlte 264 €.

    Das ging schon eine ganze Weile so. Immer wieder trafen sie sich zum Essen. Alle waren zufrieden, bis der Wirt Unruhe in das Arrangement brachte, als er vorschlug, den Preis für das Essen um 50 € zu reduzieren, weil Sie alle so gute Gäste seien. Wie nett von ihm! Jetzt kostete das Essen für die 10 Freunde nur noch 450 €.

    Die Gruppe wollte unbedingt weiter so bezahlen, wie das bisher üblich war. Also änderte sich für die ersten vier nichts, sie aßen weiterhin kostenlos. Wie sah es aber mit den restlichen sechs aus? Wie konnten sie die 50 € Ersparnis so aufteilen, daß jeder etwas davon hatte?

  • Quelle: blog.markusgaertner.com

    “Ungerechtigkeiten mit mittelalterlichen Dimensionen”: Budget-Kürzungen in USA entsprechen den versteckten Subventionen an die BankenLiegt da eine Revolution in der Luft ? Geht es jetzt den Banken an den Kragen ? Vier Jahre und ein paar Zerquetschte nach der Finanzkrise bricht bei einigen Verantwortlichen das Gewissen heraus, macht sich Unmut über die Kreditinstitute im Besonderen und über die Finanzwirtschaft im Allgemeinen verstärkt breit.

    Tatort 1, gestern im US-Senat, die halbjährliche Anhörung von Ben Bernanke. Senator Bernie Sanders attackierte die Geldhäuser des Landes schwer, namentlich die Citigroup, die Bank of America, JP Morgan Chase und Goldman Sachs. Sanders erklärte in einem Statement, das im Internet verfügbar ist, warum er die Nominierung von Jack Lew, Obamas bisherigem Stabschef, zum neuen Finanzminister und Nachfolger von Tim Geithner, ablehnt.

    Das folgende Statement hat es in sich:

    I strongly believe that we need to reduce the deficit by asking the most profitable corporations and the wealthiest people in this country to pay their fair share in taxes. Large corporations and the wealthy are avoiding more than $100 billion in taxes each and every year by setting up offshore tax shelters in places like the Cayman Islands, Bermuda and the Bahamas. Offshore tax schemes have become so absurd that one five-story office building in the Cayman Islands is now the “home” to more than 18,000 corporations. – Let me give you a few examples:

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Zurück zur D-Mark: Euro-Gegner gründen Partei zur Bundestags-Wahl Mitte April wird in Berlin der Gründungsparteitag der eurokritischen Partei „Alternative für Deutschland“ stattfinden. Ihre Ziele sind die Auflösung des Euro, ein Ende der Rettungsschirme und ein Zurück zu nationalen Kompetenzen.

    In der kommenden Woche soll in Deutschland die Gründung einer neuen Partei bekannt gegeben werden, der „Alternative für Deutschland“. Dies teilte Bernd Lucke, Hochschullehrer und Mitgründer des eurokritischen Bündnisses Wahlalternative 2013, in einer E-Mail an die Unterstützer des Bündnisses mit.

    Die neue Partei werde die Auflösung des Euros zugunsten nationaler Währungen fordern sowie ein Ende der milliardenschweren Rettungsschirme und eine Rückverlagerung von Kompetenzen auf die nationale Ebene, so Bernd Lucke.

    Lucke war schon vor der ESM-Entscheidung mit einer Bürgerinitiative in Erscheinung getreten, die in kurzer Zeit öffentlich wahrgenommen wurde. Er ist Wirtschafts-Professor in Hamburg (hier im DWN-Interview seinerzeit zu seinem Kampf gegen die europäische Kollektiv-Verschuldung und die Crash-Gefahr).

    „Wir hoffen, dass Sie sich uns in großer Zahl anschließen werden“, schreibt Lucke. Es sei jeder herzlich eingeladen, „der einen Erfolg der eurokritischen Bewegung wünscht“. Für Mitte April kündigt Lucke einen Gründungsparteitag an, zu dem er alle Mitglieder einlädt.

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  • Quelle: rottmeyer.de

    Wenn Politische Korrektheit Amok läuftHaben Sie das auch gehört? Es gibt immer noch so böse Begriffe wie “arbeitslos”, “alleinerziehend” und auch “Vollkaskomentalität”. Die Worte gehören den Leuten ausgetrieben, geht es nach Ansicht der Experten der Nationalen Armutskonferenz (nak). Dabei handelt es sich nur um drei von 23 bösen (nicht ganz so guten) Worten, um die es die deutsche Sprache dringend zu “entreichern” gälte…

    Schon der Begriff “Nationale Armutskonferenz” scheint mir irreführend in Zeiten, in denen der Aufschwung keine Armut mehr zulässt – und schon gar keine nationale… Reichtumskonferenzen finden wo anders statt. Die Forderung nach einer Umettikettierung sozialer und wirtschaftlicher Probleme passen gut in die Zeit des Pferdewahns – und auch gut in den Zeitgeist unserer Familienministerin, harmlose Kinderbücher politisch korrekt umschreiben zu müssen, will man die Kleinen ja modern erziehen. Nur zu was?

    Auch ich als Börsenreporter bin tangiert. Der Begriff “Notleidender Kredit” gilt laut Experten zur Findung von Wahrheiten und zur Verbreitung dieser, ebenfalls als diskriminierend. Natürlich kann ein Kredit keine Not leiden. Ihm wohnt die Not in der Not schon inne. Aber auf diese Kleinigkeiten möchte ich an dieser Stelle verzichten. Jedenfalls ist das Wort diskriminierend. Basta! Der arme Kredit. Man sollte ihn ignorieren und seine Anwesenheit dringend bestreiten bzw. verstecken.

     

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  • Quelle: rottmeyer.de

    Streich die Wand an!

    Streich die Wand an!

    Heiliger Strohsack! Das Ringen ist auch keine olympische Disziplin mehr, sondern etwas ganz Alltägliches. Die Politik ringt mit sich selbst und gegeneinander und auch noch um die größte Schönwetterwolke. Derer gibt es genug bei so viel schönem Wetter. Ringerei, wohin das Auge blickt…

    Die Südeuropäer ringen mit finanziellen Schwierigkeiten im Alltag. Die Regierungen Eurolands ringen um Worte nach dem Wahlerfolg des “Polit-Clowns” Grillo und der Niederlage des “Politi-Klons” Monti in Italien. Und auch ich ringe um Luft, wenn ich das alles so beobachte.

    Jetzt, da die Krise irgendwie zurück ist, oder auch nicht, wurde statt Ringen der Jubel ins olympische Programm aufgenommen, nachdem die Verantwortlichen der Krise diese für beendet erklärt haben. Sofort stieg das „Minus-Wachstum“ in der Eurozone. Doppelplusgut-Sparen und zugleich die Wirtschaft anschieben ist eben kein sonderlich gutes Model für modernes Wachstum auf Pump. Aber sagen Sie das mal einem Politiker, fällt er doch zuerst auf seine Sonntagsreden herein.

    Großer Jubel auch in Berlin und in den der Regierung angeschlossenen Medien. Ich putze immer noch das Konfetti aus den Fugen. Gefeiert wurde ein Überschuss in der Staatskasse. Nur wohin damit? Nach Zypern? Auf der Suche nach den jubelnden Steuerzahlern auf den Straßen fuhr ich versehentlich in ein Schlagloch. Dort trainiere gerade eine Fußballmannschaft. Zum Glück ist nichts passiert. Ich vermute, bald meldet Berlin, dass es keine Schulden mehr gibt und streicht aus dem Armuts – und Reichtumsbericht die Armut heraus.

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  • Quelle: youtube.com

    Prof. Dr. Claus W. Turtur über die unterdrückte Alternative zur Atomkraft

    Warum wird Raumenergie nicht schon längst weltweit genutzt, wenn es sie tatsächlich gibt? Im Interview mit Robert Fleischer spricht der Physiker Prof. Claus Turtur offen über die Herausforderungen dieser neuen Technologie. Fachjournale haben seine Aufsätze mit teils unsinnigen Ausreden abgewiesen. Aber auch Energiekonzerne haben kein Interesse an dezentralen und preiswerten Energiequellen, weil sie als Stromlieferanten dann überflüssig würden. Dabei könnte Raumenergie nicht nur die Energiewirtschaft, sondern das gesamte Leben auf unserem Planeten revolutionieren -- für Prof. Turtur nur eine Frage der Zeit.

     

  • Quelle: michaelwinkler.de

    Mille grazie, Italia, mille grazie, Italiani!Mille grazie, Italia, mille grazie, Italiani! Danke für dieses großartige Wahlergebnis! Falls Sie jetzt vermuten, ich hätte einen Scheck von Silvio Berlusconi in der Post gehabt - nein, das ist meine ehrliche Meinung. Wir Bürger Europas haben gegen die EU nur noch eine allerletzte Chance, indem wir das Chaos und den Zusammenbruch schneller herbeiführen als die Regierigen. Diese Herrschaften wirtschaften einen Kontinent in den Abgrund, verschleudern alles, was in Jahrhunderten, ja Jahrtausenden aufgebaut worden ist.

    Die Größe Griechenlands, der Glanz Roms, das Heilige Römische Reich Deutscher Nation als der Kulturträger zwischen Antike und Renaissance, die Weltgeltung Spaniens, die Entdecker und Missionare Portugals, die Kultur und Lebensart Frankreichs - alles übergossen durch einen Brüsseler Einheitsbrei, getaucht in das Grau einer unerwünschten, zu vergessenden Vergangenheit. Nationen, die Europa in alle Welt getragen haben, wurden durch eine Einheitswährung zu Schuldknechten degradiert, und wenn wir hier in Deutschland von kultureller Bereicherung sprechen, meinen wir nicht Griechenland, Frankreich oder Italien, sondern die Fellachenstaaten, deren einzige Großtat in den letzten achthundert Jahren darin bestanden hat, Öl im eigenen Boden zu finden und dies von Europäern oder europäischstämmigen Amerikanern fördern zu lassen.

    Ich halte Berlusconi nicht für einen großartigen Staatsmann, ich gehe auch nicht davon aus, daß er Italien in irgendeiner Form rettet oder gar in eine bessere Zukunft führt. Ich kann mir jedoch vorstellen, daß er das Land ins Chaos stürzt und damit die EUdSSR in ihren Grundfesten erschüttert. Wenn ihm das gelingt, hätte er den Karlspreis verdient, ja sogar die Anerkennung als Retter Europas. Wenn das Chaos Italiens auf ganz Europa übergreift, wird das zur zweiten Renaissance, zur Rettung Europas. Nur ein Volltrottel kann in eine Rede schreiben, daß Europa zur europäischen Nation zusammenwachsen soll. Europa lebt davon, daß die Italiener italienisch sind, daß Spanier spanisch bleiben dürfen, Franzosen französisch und Deutsche deutsch. Die kulturelle Vielfalt auf engem Raum, das hat Europa zur Größe verholfen, das ist der wahre Kern, das wahre Erbe Europas.

    Ja, man kann sicher auf einer Gitarre den Preußischen Exerziermarsch spielen, nur klingt ein Flamenco darauf besser. Und ja, man kann Gyros mit Kräutern der Provence würzen, nur ist es dann kein Gyros mehr, sondern ein heimatloses Geschnetzeltes. Nur wenn alle Farben für sich sind, jede am richtigen Ort, wird es zum Kunstwerk. Ob Leonardo da Vinci, Albrecht Dürer oder Vincent van Gogh - sammeln wir alle Pigmente von einem ihrer Meisterwerke, werfen sie in einem Topf, rühren sie gut durch - und wir haben ein häßliches Grau, das konturlos die Leinwand färbt, aber keineswegs ziert.

    Danke, liebe Italiener, für Euren Berlusconi, danke für Euren Grillo. Wie gerne würden wir diese beiden gegen die graumäusige graue Merkelmaus eintauschen, gegen Rösler, Westerwelle, Steinbrück, Roth, Trittin, unsere einheitsgraue Politikermasse, von der nur eines eindeutig ist: ihr Wille, uns alles wegzunehmen, was immer wir erarbeitet haben.

     

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  • Quelle: blog.markusgaertner.com

    Gold-Medaille für Ben Bernanke: “Ich bin der Beste seit dem Krieg”Wenn Kongress-Abgeordnete in Washington zwei Mal im Jahr den Chef der US-Notenbank zum Rapport empfangen, dann ist das eine Routine wie bei Piloten von zivilen Verkehrsflugzeugen: 99% Langeweile und 1% Drama.

    Für das eine Prozent sorgte gestern der Republikanische Senator Bob Corker aus Tennessee. Das ist dort in den USA wo sie so breit und unverständlich sprechen wie Oberbayern auf der Hamburger Reeperbahn.

    Die frechste Frage von Corker gestern lautete so:

    “I’m just wondering if you — if y’all talk at all in your meetings about the degrading effect that’s having on our society and how it’s basically punishing people who’ve done the right things and throwing seniors under the bus and others that have saved money. Do y’all ever talk about the longer-term degrading effect of these policies as we try to, you know, live for today?”

    Im Klartext: Redet Ihr Kerle in der Fed manchmal auch darüber, was das für Auswirkungen hat, wenn Ihr arme Sparer und Rentner mit so niedrigen Zinsen unter den Bus werft ?

    Im ersten Teil seiner Antwort faselt Bernanke wie üblich über den Arbeitsmarkt und darüber, dass nach seiner Beobachtung ein guter Teil der hartnäckigen Arbeitslosigkeit von Leuten verursacht wird, die sich einfach nicht gut genug ausgebildet haben – auf Deutsch: Wir Währungshüter sind es nicht gewesen.

    Dann geht Bernanke auf die Inflation ein: “… my inflation record is the best of any Federal Reserve chairman in the postwar period, or at least one of the best, about 2 percent average inflation. So we have worked on both sides of the mandate, and we’re trying to achieve a stronger economy for anybody. I don’t think there’s any degrading going on.”

    Also, kaum Inflation, kein Schaden für die Wirtschaft. Im Gegenteil: Bernanke rühmte sich gestern, die beste Inflations-Bilanz aller Fed-Chefs seit dem Zweiten Weltkrieg zu haben. Frei nach dem Motto: Nicht viel Schaden angerichtet mit der Geldpolitik heißt automatisch, dass sie gut sein muss.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Italien dürfte in den kommenden Monaten vor allem mit sich selbst beschäftigt sein. Der Fahrplan für die nächsten Schritte zeigt: Das Ziel der Reise dürfte Chaos und politisches Feilschen sein. Wegen des Wahlsiegs von Beppe Grillo fürchten die etablierten Parteien Neuwahlen.Bildquelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de / OpenEurope - Was als nächstes kommt: Der Fahrplan Italiens ins Chaos

    Italien steht nach den Wahlen ohne eindeutige neue Regierung da. Der Chef der Sozialisten Bersani teilte am Dienstag mit, dass er eine Regierung bilden wolle, um die “dramatische Lage” Italiens ins den Griff zu bekommen. Zunächst hatten die Sozialisten Neuwahlen gefordert (hier). Nach der ersten Ernüchterung (hier) über die gravierenden Folgen des Wahlsiegs des Außenseiters Beppe Grillo (hier) versuchen Bersani und Berlusconi nun, eine Regierung zu zimmern – um bei einem weiteren Urnengang nicht noch mehr Terrain an den Euro-Skeptiker und Korruptions-Bekämpfer Grillo zu verlieren.

     Bildquelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de / OpenEurope - Was als nächstes kommt: Der Fahrplan Italiens ins Chaos

    Beppe Grillos Partei Movimento 5 Stelle verzeichnete ein spektakuläres Ergebnis bei der Stimmenverteilung im Parlament und im Senat (Grafik: OpenEurope).

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Bildquelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/Flickr/Liwax - Beppe Grillo: Wer ist der Mann, vor dem Europa zittert?

    Beppe Grillo Schockwellen hat Europa und die internationale Finanzwelt geschockt. Der junge Göttinger Forscher Bastian Brandau hat sich mit dem Revolutionär beschäftigt. Grillo will, dass Politik kein mit Steuermitteln bezahlter Job, sondern Dienst an der Allgemeinheit sein soll. Er ist gegen Staats-Monopole, eine ausufernde Bürokratie und die ungezügelte Macht der Banken. Es gibt ziemlich viele, die ihn genau deswegen fürchten.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sie haben sich in einer brandaktuellen Studie mit Beppe Grillo befasst. Was ist das für ein Typ?

    Bastian Brandau: Beppe Grillo war in den 1970er und 1980er Jahren ein bekannter Komiker, der in Shows im italienischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen auftrat. Er war immer ein politischer Entertainer, spätestens seitdem er sich Ende der 1980er Jahre aus dem Fernsehen verabschiedete. Er musste gehen, weil er sich über die regierenden Sozialisten und deren allgemein bekannten Bestechlichkeit lustig gemacht hatte. Die Tourneen, die er danach veranstaltete, hatten politische Themen wie 1995  „Energie und Information“. Grillos Art kann man als extrovertiert beschreiben, er schreit, gestikuliert und gibt auf der Bühne alles – das kann man auch anstrengend finden. Insbesondere die mangelnde Informationsfreiheit hat ihn dann auch dazu bewegt, das Internet zu benutzen -  eigentlich hatte er eine Aversion gegen Computer, die er am Ende seiner Auftritte regelmäßig zerhackte. Sein Blog ww.beppegrillo.it war und ist ein Riesenerfolg, was auch viel mit den dort veröffentlichten Informationen zu tun hatte, die es schlicht nirgends anders einzusehen gab.

    Der endgültige Wandel vom Komiker zum Politiker hat er mit der Gründung des Movimento 5 Stelle vollzogen. Grillo ist der Lautsprecher, das Megaphon der Bewegung, er befindet sich im Diskurs auf Augenhöhe mit den Spitzenpolitikern, die er mit einfachen Wahrheiten angeht. Das spricht in Italien viele Menschen an. Medienkritiker sagen, dass sich jemand wie Grillo alle fünf bis sieben Jahre neu erfindet – man darf gespannt sein.

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  •  Quelle: arte.tv

    Im Verlauf der Eurokrise haben zahlreiche Banken gigantische Summen verloren. So sehen sich Staaten wie Griechenland, Spanien und Irland gezwungen, ihre Geldinstitute mit Milliardenbeträgen zu stützen. Aber wohin fließt das Geld wirklich? Wem schulden die maroden Banken das Geld? Diese scheinbar simplen Fragen versucht der Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor Harald Schumann zu beantworten.

    50 Milliarden Euro in Griechenland, 70 Milliarden Euro in Irland, 40 Milliarden Euro in Spanien - ein Eurostaat nach dem anderen sieht sich gezwungen, seine Banken mit gigantischen Summen zu stützen, um damit die Verluste auszugleichen, die den Geldhäusern aus faulen Krediten entstanden sind. Aber wohin gehen die Milliarden eigentlich? Wer sind die Begünstigten?

    Mit dieser einfachen Frage reist der preisgekrönte Wirtschaftsjournalist und Sachbuchautor Harald Schumann quer durch Europa und bekommt verblüffende Antworten.

     

  • Quelle: blog.markusgaertner.com

    Oh Monti Mia ! – Warum wir uns um Spanien mehr Sorgen machen müssenEin Hoch auf Europa: Wahl-Chaos in Italien, Reform-Stau in Frankreich, Skandale rund um Spaniens korrupte Regierung, Griechenland ohne Perspektive, Berlin im Wahlkampf.

    Und die Krise ? “Moment mal, da könnte ja jeder kommen.” Die muss natürlich warten. Und zwar, bis wir den ganzen Schlamassel fein säuberlich sortiert, analysiert, normiert, zertifiziert und amtlich beglaubigt haben.

    Bis dahin kümmern sich ungewählte Geldhüter um das Desaster. Alles paletti ? Nein, alles Draghi.

    Nur net hudele, sagen die Schwaben. Und in Brüssel? Da kocht den Bürokraten der Hintern. Dieses Italien-Votum ist natürlich eine Watsche gegen die neue Kollektivierungs-Politik im geeinigt-gespaltenen Europa. Es ist ein Schlag ins Gesicht der Spar-Kommissare und eine Aufforderung der Wähler, lieber mit der Schuldenpolitik weiter zu machen.

    Man weiß ja nie, ob irgendwann irgendeine Lösung zwischen die Krise und die Zukunft geschossen kommt, wie ein Russen-Meteorit, und alle Sorgen vom Tisch fegt.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Italien: Erfolg der EU-skeptischen Parteien könnte Neuwahlen nötig machenDas Movimento 5 Stelle des Euro-Skeptikers Grillo könnte verhindern, dass weder Berlusconis noch Bersanis Parteienbündnisse die notwendige Mehrheit im Senat erreicht haben. Damit ist auch Bersanis hauchdünner Erfolg im Parlament hinfällig, eine Wiederholung der Wahl scheint unausweichlich.

    Der Euro-Skeptiker Beppe Grillo ist der große Sieger der italienischen Parlaments- und Senatswahlen. Dadurch dass Grillo im Senat so stark geworden ist (54 Sitze, Prognose 18:30 Uhr), haben weder Pier Luigi Bersani und Mario Monti (zusammen 121 Sitze) noch Silvio Berlusconi (138 Sitze) dort die notwendige Mehrheit von mindestens 158 Sitzen.

    Da es im Senat für Bersani und Monti als Koalition nach derzeitigen Hochrechnungen nicht für eine Mehrheit reicht, ist das Ergebnis im Parlament fast irrelevant geworden. Hier hat Bersani zwar eine ausreichende Mehrheit. Doch eine Regierung braucht sowohl im Parlament als auch im Senat eine Mehrheit, da beide Institutionen politisch gleichwertig sind. Grillo und Berlusconi müssten sich im Senat nur zusammentun und könnten so Bersani in allen wichtigen Entscheidungen blockieren.

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  • Quelle: politikprofiler.blogspot.de

    Die Zauberformel für die VollbeschäftigungUnser Arbeitslosenstatistik ist natürlich eine Zauberformen für den Wohlfühlfaktor unserer Nation. Das wird den meisten längst bekannt sein. Diesen alten Hut wiederhole ich nicht noch einmal. Zur Bürgerpflicht gehört auch die Selbstinformation mit anschließender neutraler Analyse ohne Beihilfe meinungsbildenden Medien und Verlage.

    Mittlerweile ist die Agenda 2010 und sein Hartz4 zum selbstjustierenden Programm mutiert. Die Löhne in Deutschland sind mittlerweile derartig gesunken, dass sie bereits vielen Menschen nicht mehr nicht zum Leben ausreichen. Sie sind daher gezwungen, ihren Lohn durch Sozialhilfe aufzustocken. So subventioniert der Staat - also wir - die Exportwirtschaft. Der momentane Erfolg unserer Industrie ist daher nicht deren Leistungskraft geschuldet, sondern dem versteckten Protektionismus, der über die Sozialsystem finanziert wird und sie immer mehr ausblutet.


    Das Ende der Fahnenstange ist allerdings noch nicht erreicht. Immer mehr die ihren Arbeitsplatz verlieren, erhalten aufgrund ihrer niedrigen Löhne eine so geringes Arbeitslosengeld, dass sie dies sofort mit Sozialhilfe aufstocken müssen, um ihren Lebensunterhalten bestreiten zu können.

    Doch genau diese neuen Arbeitslosen werden in der offiziellen Arbeitslosenstatistik unserer Bundesregierung nicht erfasst. So ergibt sich das mediale Wirtschaftswunder in Deutschland, während ganz Europa in die Rezession schlittert.

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  • Quelle: neopresse.com

    Bildquelle: neopress.com - Studie: Nur noch jeder vierte VW kam 2012 aus deutscher Produktion

    Wolfsburg – Europas größter Autobauer Volkswagen baut einem Bericht des “Handelsblatts” (Montagsausgabe) zufolge nur noch jedes vierte Auto der Kernmarke VW im Heimatland. Drei Viertel der 2012 produzierten Autos kamen demnach aus dem Ausland. Mehr als jedes dritte Auto baute die Marke VW in China, so das Ergebnis einer noch unveröffentlichten Studie des Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen, die dem “Handelsblatt” vorliegt.

    Der Hochrechnung des Instituts nach liegt der deutsche Produktionsanteil bei den Herstellern von teuren und damit margenträchtigeren Premiummodellen deutlich höher als bei VW: Mercedes-Benz erreichte 68 Prozent, BMW 70 Prozent und die VW-Tochter Audi 81 Prozent Im Schnitt kamen aber wegen des hohen VW-Volumens – die Kernmarke lieferte 5,74 Millionen Einheiten aus – 2012 nur noch 46 Prozent der Autos der großen heimischen Marken aus Deutschland. Das führt zu einer Verlagerung des Beschäftigungsschwerpunkts: Von den 550.000 Beschäftigten des VW-Konzerns arbeiten gut 300.000 im Ausland, das entspricht 55 Prozent. (dts Nachrichtenagentur)

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Stuttgart 21: Deutsche Bahn will Mehrkosten beim Steuerzahler einklagenDer Aufsichtsrat der Deutschen Bahn will Bund und Baden-Württemberg notfalls gerichtlich dazu zwingen, für die Mehrkosten in Höhe von mindestens 2,3 Milliarden Euro aufzukommen. Das Bahnhofs-Projekt ist unbeliebter denn je, ein Scheitern ist weiter möglich.

    Das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 soll deutlich teurer werden als die bisher finanzierten 4,5 Milliarden Euro. Doch wer die geschätzten Mehrkosten in Höhe von 2,3 Milliarden Euro trägt, darüber haben die Deutsche Bahn, der Bund und das Land Baden-Württemberg lange gestritten.

    Der Aufsichtsrat der Bahn hat nun dem Unternehmen empfohlen, wenn nötig die erneuten Mehrkosten einzuklagen. Der Bahn-Vorstand solle „vertragliche Ansprüche zur Finanzierung aller Mehrkosten oberhalb des Finanzierungsrahmens von 4,526 Milliarden Euro gegenüber den Projektpartnern“ geltend machen, zitiert das Magazin Focus aus der Vorlage für die Aufsichtsratssitzung.

    Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart wollen sich nicht an den Mehrkosten beteiligen. Zudem lehnen mittlerweile eine Mehrheit von 54 Prozent der Baden-Württemberger das Bahnhofs-Projekt ab, 39 Prozent befürworten es, zitiert Reuters eine TNS-Emnid-Umfrage. Bei der Volksabstimmung im November 2011 stimmten noch 59 Prozent für das Projekt, 41 Prozent dagegen.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Brüssel will elektronischen Zugriff auf alle HaushaltsgeräteDie EU-Kommission will wegen des gestiegenen Energie-Verbrauchs die privaten Elektrogeräte über eine Fernbedienung ausschalten können. Einen entsprechenden Chip gibt es bereits. Die Stromkonzerne unterstützen die Initiative.

    Die EU-Kommission will Europa vor einem Blackout zu schützen. In Stromfresser wie Kühlschränke, Klimaanagen und Durchlauferhitzer sollen nun entsprechende Chips eingebaut werden, mit denen die Konzerne bei einer drohenden Überlastung des Stromnetzes in den Betrieb der privaten Haushaltsgeräte eingreifen können.  Die Konzerne stehen dem Vorhaben positiv gegenüber.

    Der Plan stellt den Konzernen zufolge aber keinen wirklich Eingriff von außen da. Es ginge nur darum, Neugeräte mit einem Chip aufzurüsten, der ins Übertragungsnetz hineinhorche, so Gerald Kaender vom Verband europäischer Übertragungsnetzbetreiber Entso-e zur Neuen Westfälischen Zeitung. Es handele sich dabei nicht um ein „zentrales Eingreifen des Stromversorgers“ oder eine „Fernbedienung“, so Kander.

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  • Quelle: querschuesse.de

     

    Wenn die ARD heute am Abend in der Sendung „Monitor“ ausführlich über das berichtet haben wird, was laut einem internen Gutachten der Deutschen Bahn zum umstrittenen Bahnhofsprojekt „Stuttgart 21“ bezüglich der Kosten dem Vorstand und dem Aufsichtsrat schon 2009 bekannt war, dann dürfte sichergestellt sein, dass der morgige Tag für die Bundesregierung kein erfreulicher sein wird. Denn die Bundesregierung ist Eigentümer der Bahn und laut Vorabbericht ist sie mit drei Staatssekretären im Aufsichtsrat vertreten. (1)

    Offenbar geht aus dem internen Gutachten der Deutschen Bahn hervor, dass der mit den Projektpartnern, also insbesondere dem Bund, dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart, im Sommer 2009 vertraglich für das gemeinsam finanzierte Bahnhofsprojekt „Stuttgart 21“ vereinbarte Kostenrahmen von 4,526 Milliarden Euro nicht zu halten ist. Die Mehrkosten von einer halben Milliarde Euro sollten laut Gutachten durch Einspar- und Optimierungspotenziale in Höhe von 900 Millionen Euro aufgefangen werden können, was jedoch nicht der Fall war.

    Im Dezember 2012 gab die Bahn bekannt, das Projekt werde mindestens 1,1 Milliarden Euro mehr kosten als vertraglich vereinbart und zusätzlich veranschlagte sie weitere Kostenrisiken in Höhe von 930 Millionen. Die Landesregierung Baden-Württembergs veranschlagt die Kostenrisiken hingegen auf bis zu 1,2 Milliarden Euro, so dass das Bahnhofsprojekt gegenwärtig 5,6 – 6,8 Milliarden Euro kosten dürfte. (2)

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  • Quelle: julius-hensel.com

    Bildquelle: julius-hensel.com - die Klima- und die Erdöl-LügeWenn der Staat zusammen mit der Energie- und Erdöl-Mafia nach neuen Einnahme-Quellen sucht – um den Menschen noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen – ist man sehr… erfinderisch.

    Die Rede ist von der CO2 Steuer etc. und einer massiven Preisverteuerung der Energiepreise, die unter bewusst falschen Vorwand eingeführt werden, um jedem Bürger richtig das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    die Klimalüge – 6-teilige Doku:

    http://www.youtube.com/watch?v=28glS2XFoF8

    http://www.youtube.com/watch?v=uDajDtuEaPA

    http://www.youtube.com/watch?v=2MJrVanzb_U

    http://www.youtube.com/watch?v=my8jgdEzBao

    http://www.youtube.com/watch?v=Z0YYAMQnwCw

    http://www.youtube.com/watch?v=oimflpOcUQ0

    die Geburt der Klimalüge  7-teiliger Vortrag

    Vortrag von Prof. Hartmut Bachmann (ehemaliger CEO Kommissar)

    Der 1924 geborene Deutsche war in den 80er Jahren CEO einer auf Klimafragen spezialisierten US Firma.

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  • Quelle: blog.markusgaertner.com

    Bildquelle: blog.markusgaertner.com - Die Fed geht vom Gaspedal ? – Selten so gelacht

    Die Fed nimmt bald den Fuß vom Gaspedal ? Selten so gelacht. Hier die jüngsten Konjunkturzahlen aus den USA, gemeldet zur Wochenmitte: Die Erstanträge auf Arbeitslosen-Unterstützung nahmen in der Vorwoche um 20.000 auf 362.000 zu, meldet das Arbeits-Ministerium. Diese Zahl hat sich im Vorjahresvergleich nicht verändert. Verbesserung ? Fehlanzeige.

    Zweitens: Der Aktivitäts-Index der Philadelphia Fed fiel im laufenden Monat auf Minus 12,5. Das ist der schwächste Wert seit Juni 2012.

    Und schließlich die Konsumenten-Preise. Sie blieben im Januar den zweiten Monat in Folge unverändert. In den 12 Monaten bis Januar 2013 lag der Anstieg der Konsumenten-Preise bei 1,6%. Das wiederum ist die geringste Zunahme seit dem Juli.

    Wir haben gestern gehört, dass es im Entscheidungs-Gremium der Fed – dem Offenmarkt-Ausschuss – weit auseinander liegende Positionen über die Fortführung der ultra-lockeren Geldpolitik gibt und dass das Pendel in Richtung Umkehr kippen soll. Nach den heutigen Zahlen ist das wenig glaubwürdig.

    Die erneute Delle in der ohnehin nicht überzeugenden Erholung der US-Konjunktur wird zuletzt auch von diversen Firmen-Nachrichten belegt. Zum Beispiel jene Zahlen, die gestern Hewlett-Packard meldete.

    Der weltweit größte Hersteller von PCs sah im ersten Quartal 2013 einen Absatz-Rückgang von 6%. Der Nettogewinn fiel im Jahresvergleich um 16%. Dass die HP-Aktie nach Börsenschluss gestern dennoch um 6% zulegen konnte, liegt daran, dass die miesen Zahlen über den Erwartungen lagen. Kaum ein Trost, würde ich sagen.

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  • Quelle: blog.markusgaertner.com

    Euro-Wende ?: Ins Dreieck Monti, Draghi, Merkel kommt wieder Bewegung

    Die Italien-Wahl steht vor der Tür. Berlusconi wandelt sich vom simplen Gespenst zum konkreten Schrecken der Wahlnacht. Der Austeritäts-Allergische, populistische und auch sonst zu allem fähige Berlusconi setzt Europas Zins-Indizes wieder nach oben in Marsch.

    Draghi kommt ins Schwitzen, in den Kanzlerämtern und Präsidenten-Palästen von Berlin über Paris bis Athen werden Nachtschichten eingelegt oder Krisenstäbe gebildet.

    Dazu kommen die heutigen Einkaufsmanager-Indizes für die Euzozone, die anhaltende Schwäche signalisieren. Mehr noch, Frankreich hat angekündigt, sein Defizit-Ziel nicht einhalten zu können. Könnten wir einen Wirtschafts-Krimi besser schreiben ? Vielleicht noch ein Verhältnis zwischen Frau Merkel und Herrn Draghi, oder ein Mord-Komplott gegen Spaniens Rajoy ?

    Wir sehen: All zu weit kann man selbst mit viel Phantasie nicht mehr über die Realität hinausschießen. Ach ja, dabei haben wir sogar etwas vergessen: Weil Anleger in der Eurozone zuletzt weniger mit einem anstehenden Desaster gerechnet hatten, legten sie wieder mehr Kapital in riskanteren Vehikeln außerhalb der Eurozone an.

    Das trägt aktuell zur Schwäche bei der Gemeinschaftswährung bei.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Markit widerlegt deutsche Jubel-Prognosen: Es geht abwärtsUnbeeindruckt von den negativen harten Fakten zur wirtschaftlichen Entwicklung, blicken die deutschen ZEW-Experten sehr optimistisch in die Zukunft. Doch nun offenbart der Einkaufsmanager-Index, dass auch die Manager der Eurozone kaum noch Hoffnung verspüren.

    Der Glaube an eine wirtschaftliche Erholung in der Eurozone ist am Donnerstag durch den Finanzdienstleister Markit erschüttert worden. Vor allem die Daten für Frankreich, Europas zweitgrößte Wirtschaft, sind sehr schwach. Der Einkaufsmanager-Index des Landes sieht im Februar mit 42,3 Punkten so schlecht aus wie seit Anfang 2009 nicht mehr. Ein Wert unter 50 signalisiert einen Rückgang der Geschäfte.

    „Die weit verbreitete Schwäche in Produktion und Dienstleistung lässt wenig Raum für Optimismus“, sagt Jack Kennedy, der Autor der Markit-Umfrage. Neubestellungen, Auftragsbestände, Beschäftigung und Erzeugerpreise – alle Indikatoren zeigten nach unten. Die Teilnehmer der Umfrage hätten von einem generellen Mangel an Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung berichtet, sagt Kennedy.

    Die deutschen Daten sehen vergleichsweise gut aus, doch ist der Einkaufsmanager-Index im Februar mit 52,7 Punkten hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Für die Eurozone als Ganzes liegt der Index bei 47,3 Punkten. Der Einkaufsmanager-Index wird von der EZB regelmäßig als ein Indikator für das Wirtschaftswachstum in der Eurozone herangezogen.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Das 1.000-Milliarden-Euro-Desaster: Energie-Wende völlig außer KontrolleDer rot-grüne Plan einer zentralistischen Energie-Politik könnte den deutschen Steuerzahler bis zu einer Billion Euro kosten. Gleichzeitig steigen die Strompreise dramatisch. Angela Merkel versucht, den Energie-Crash zu verhindern – der als einziger ihre Wiederwahl im Herbst gefährdet.

    Wie der Bundesumweltminister Peter Altmaier noch einmal am Mittwoch in einem Pressestatement bestätigte, werden die Kosten der Energiewende bis Ende der 30er Jahre dieses Jahrhunderts auf bis zu eine Billion Euro ansteigen. Die bedeutungsschwere Energiewende, die sogar als Vorbild für andere Länder gelten sollte, ist völlig aus den Fugen geraten. Jahrelang wurden etliche Projekte und Initiativen der Grünen Energie gefördert und angelockt, doch ohne diese wettbewerbsfähig zu machen und auf das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu achten (hier).

    Nach den fallenden Preisen für Emissionszertifikate, die ein riesen Loch in die Finanzierung der Energiewende reißen werden (hier), sind vor allem auch die Strompreise für den EEG-Strom an der Börse gefallen. Dadurch erhöht sich die Ökostromumlage, die der deutsche Staat zahlen muss. Letztlich zahlt der Steuerzahler also doppelt. Er muss mit seinen Steuern das Preisgefälle ausgleichen und wird zudem noch mit höheren Strompreisen aufgrund der Inflation konfrontiert (hier).


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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Deutschland übernimmt Risiko: EZB räumt „heimlichen Bailout“ Italiens einDie EZB hält Italo-Bonds im Wert von 100 Milliarden Euro. Das entspricht der Hälfte aller Staatsanleihen, die Mario Draghi erworben hat - und kommt einem heimlichen Bailout gleich. Das Risiko für diese Papiere liegt jetzt über das Eurosystem vor allem beim deutschen Steuerzahler.

    Die EZB hat am Donnerstag bekanntgegeben, italienische Staatsanliehen im Wert von 100 Milliarden Euro gekauft zu haben. Damit hat Mario Draghi still und leise einen signifikanten Teil des italienischen Risikos in das Eurosystem exportiert.

    Diese bemerkenswert hohe Zahl erklärt auch die große Sorge der Bundesregierung, dass es in Italien zu einem Einbruch im Bond-Markt kommen könnte: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte die Italiener dringend aufgefordert, nicht Berlusconi, sondern Monti zu wählen (hier). Das versteht man im Lichte der neuen Zahlen besser: Draghi und Monti können als Goldman-Kollegen das Risiko besser hin- und herschieben als der völlig unkontrollierbare Cavalliere.

    Zum ersten Mal gab die EZB am Donnerstag bekannt, von welchen Staaten sie wie viele Anleihen unter ihrem ersten Anleihekaufprogramm (SMP) bis Ende des vergangenen Jahres erworben hat und noch immer in ihrer Bilanz hält. Die Europäische Zentralbank kaufte die Bonds am Sekundärmarkt, mit dem Ziel, die Refinanzierungskosten angeschlagener Länder zu senken. Interessant ist dies insofern, als dass die EZB nicht nur Anleihen von Griechenland im Wert von 30,8 Milliarden Euro, Portugal (21,6 Mrd.), Spanien (43,7 Mrd.) und Irland (13,6 Mrd.) besitzt, sondern auch von Italien.

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  • Quelle: apxwn.blogspot.de

    Bildquelle: apxwn.blogspot.de - Terror

    Der heutigen barbarischen Terroranschläge in Damaskus forderten bisher 53 Menschenleben, darunter eine Zahl an Kindern, über 230 wurden verletzt. Die in von diversen Medien “unter Ferner liefen”-Berichten verbreitete Angabe, es sei ein Anschlag auf “ein Gebäude der regierenden Baath-Partei” gewesen, ist dabei eine reine Propagandalüge, die offenbar dazu bestimmt ist, den Terror irgendwie schönzureden, da er ja gegen Dasblutigeregime gerichtet sei. In Wahrheit ist es die Botschaft der Russischen Föderation, die - von den Gebäuden - am meisten gelitten hat. Derlei ist also wohl als eine Antwort der Terroristen auf das Angebot der RF zu verstehen, Verhandlungen zwischen allen Beteiligten zu organisieren.
     
    Die bei SANA veröffentlichen Bilder sind schrecklich. ANNA-News und RT bringen jeweils kurze “no-comment”-Videos von den Orten der Anschläge:

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    „Größere Geschichte“: ESM-Urteil aus Karlsruhe erst nach der Bundestags-WahlHier tickt eine politische Zeitbombe: Das Bundesverfassungs-Gericht will die Frage, ob der ESM gegen das Grundgesetz verstößt, erst nach eingehendster Prüfung entscheiden. Präsident Voßkuhle glaubt nicht, dass die Entscheidung noch in diesem Jahr erfolgt.

    Der Jurist und Beobachter des Bundesverfassungsgerichts, Maximilian Steinbeis, berichtet auf seinem Blog von einer interessanten Entwicklung in Karlsruhe.

    Steinbeis schreibt:

    „Ich komme gerade von der Jahrespressekonferenz des Bundesverfassungsgerichts. Dort stellt Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle immer die großen Bundesverfassungsgericht Verfahren vor, die in diesem Jahr entschieden werden sollen. Darunter sind zwei, die Europa betreffen.

    Da ist zum einen das Verfahren zu ESM und Fiskalpakt, das ja immer noch beim Zweiten Senat anhängig ist – bisher ist ja nur über die Anträge auf einstweilige Anordnung entschieden. Ungeklärt ist vor allem, was Karlsruhe zu der Selbstermächtigung der Europäischen Zentralbank sagt, Anleihen der Schuldnerstaaten in unbegrenzter Höhe zu kaufen. Das ist völlig unkartiertes Gelände. Niemand weiß, was da rauskommt.

    Allerdings scheint eher unwahrscheinlich, dass wir dazu noch in diesem Jahr ein Urteil sehen werden. Der Fall steht zwar auf der Liste der 2013 zu entscheidenden Verfahren, aber die heißt nicht ohne Grund in Karlsruhe “Lügenliste”. Voßkuhle deutete an, dass das Urteil noch nicht so bald kommt. Das sei eine “größere Geschichte”, man müsse “gucken, wie wir damit umgehen”, das sei “noch nicht ganz klar” – im Gegensatz etwa zum Urteil zum Ehegattensplitting, bei dem er “zuversichtlich (sei), dass wir das schaffen”.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Strippenzieher Goldman Sachs: 50 Treffen mit der Bundesregierung

    Das Finanzministerium hat die Zahl der Treffen von Top-Bankern mit der Bundesregierung in den vergangenen drei Jahren offengelegt. Goldman Sachs Partner Christoph Brand wird ist der bevorzugte Gast in Berlin. Wie viele SMS die Banker den Regierungsmitgliedern schreiben ist unbekannt, deren Inhalt wird nicht bekannt gemacht - ein untrüglicher Mangel an Transparenz.

    Kontakte zwischen der Bundesregierung und den großen der Finanzbranche sind grundsätzlich ja nichts schlechtes, aber es wird zum Problem, wenn die Bundesregierung durch diese Kontakte in den Verdacht gerät sie würde sich durch diese Hintergrundkontakte maßgeblich in ihren Entscheidungen dahingehend beeinflussen lassen, dass das Gemeinwohl zugunsten der spezifischen der international führenden Banken dadurch gefährdet.

    In den USA gibt es ja nicht umsonst den Begriff Government Sachs[1] für die zu große Nähe zwischen den Vertretern der führenden Investment Bank Goldman Sachs zu Regierungsvertretern dort, die ja sogar in Spitzenpositionen der Regierung aufgestiegen sind. [2]Das Geburtstagsessen das Angela Merkel für Josef Ackermann im Bundeskanzleramt sponserte war ein weiterer Beleg, für die zu große Nähe von Kanzlerin und dem damaligen Spitzenvertreter der Deutschen Bank.[3] Dass dort nicht nur über persönliches gesprochen wird, sondern auch politische Entscheidungen maßgeblich mit beeinflusst werden, ist wahrscheinlich. Jetzt hat die Bundesregierung aufgrund einer kleinen Anfrage der Linkspartei im Bundestag sich gezwungen gesehen diese informellen Treffen zu dokumentieren und damit öffentlich zu machen.[4]

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  • Quelle: julius-hensel.com

    Bildquelle: http://www.WaterMakesMoney.com / julius-hensel.com - Anklage gegen die Wahrheit vorerst gescheitert – zum Film Water Makes Money

    Der Prozess gegen den Film „Water Makes Money“ begann am 14. Februar 2013 um 13:30 Uhr. Der Saal Nummer 17 im Pariser Justizpalast war bis auf den letzten Platz besetzt. Links hinter den Angeklagten saßen die Rechtsanwältin der Verteidigung, wir mit Freunden und Aktivisten – rechts hinter der Staatsanwältin und dem Anwalt von Veolia die Presseleute, im Publikum offensichtlich auch einige Damen und Herren des Konzerns …

    Was sich dann im Laufe der siebenstündigen Verhandlung entwickelte, hatte keiner erwartet: Der Strafprozess gegen den französischen Filmvertrieb und den Protagonisten Jean-Luc Touly wurde zu einem  politischen Tribunal gegen die privaten Wasserkonzerne:

    Jean-Luc Touly hatte schon seine Verteidigungsrede dazu genutzt, ausführlich über die Machenschaften des Konzerns, die er persönlich erlebt hatte, zu berichten. Die 10 Zeugen der Verteidigung belegten seine Aussagen mit weiteren  Beispielen aus ihren Erfahrungen und Recherchen.

    Nach der Vereidigung hörten die Anwesenden geradezu atemlos zu, was die Abgeordnete aus Marseille, der Gewerkschafter aus Rennes, unsere Filmprotagonisten aus Bordeaux und Grenoble u.a. über Fälle struktureller Korruption und Bestechung seitens Veolias aber auch von Suez berichteten.

    Manchmal ging ein Raunen durch den Saal, ob der Ungeheuerlichkeiten der aufgeführten Beispiele, der Millionen an Bestechungsgeldern. Der Gegenanwalt stellte kaum mehr Fragen an die Zeugen.

    Allen war klar: Eigentlich müssten die privaten Konzerne vor Gericht stehen. Nur an die Pariser Vizebürgermeisterin ging die Frage, warum sie an dem Film „Water Makes Money“ teilgenommen habe: Das Thema der Wasserversorgung sei in Frankreich nie öffentlich diskutiert worden. Der Film hätte genau das provoziert und erreicht.

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  • Quelle: politikprofiler.blogspot.de

    Amazon als Menschenschinder? Vernunft ist eben noch lange nicht VerstandStern: "Medien decken den Leiharbeiter-Skandal auf" (Gernot Kramper) - Dieses Zitat stammt nicht aus dem Jahre 2005. Nein ... es ist vom 21.02.2013. Wie man diese Realitätsverweigung des Journalismus nennen soll, ist mir noch ein Rätsel. Offensichtlich leidet der deutsche Journalismus an einem politischen, systemischen Alzheimer, bei dem nur noch das Kurzzeitgedächtnis funktionsfähig scheint. Mangelndes Wirtschaftsverständnis gehört m. M. nach ebenfalls zur grundlegenden Ausbildung des heutigen Journalismus.

    Für die niedrigen Löhne der Leiharbeiter sind ausschließlich die Leiharbeiterfirmen zuständig, die Angela Merkel immer wieder als Chance für die Menschen beschreibt, in den "1. Arbeitsmarkt" zu gelangen. Alleine in dieser Äußerung ist bereits eine hochgradige Diskriminierung der Menschen beinhaltet. 

    Was ist Leiharbeit tatsächlich?

     Mit der großflächigen Genehmigung von Leiharbeit bzw. Leiharbeitsfirmen wurde die menschliche Arbeitskraft zu einem Wertschöpfungsmittel der Marktwirtschaft. Konnte zuvor der "freie" Mensch seine eigenen Arbeitskraft noch direkt den Unternehmen anbieten, wird er nun durch den Systemzwang in die Fänge der modernen Menschenhändler des 21. Jh. getrieben.

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  • Quelle: rottmeyer.de

    Gold und Silber: In die falsche Gasse geschickt. Hinrichtung folgt.Jetzt, da Sie Ihr Gold und Silber ja hoffentlich weggeworfen haben, super gemacht von Ihnen, könnten Sie es jetzt doch auch wieder kaufen. Man weiß ja nie. Unabhängig von dem Debakel am Markt des Blechs habe ich im Buch mit den sieben Siegeln geblättert – im COT-Report. Nicht, dass man die Zahlen im Detail verstehen muss, zumindest aber dessen Struktur. Und dort wird es jetzt spannend…

    Wie immer werden die Daten für den sagenumwobenen COT-Report bis Dienstag einer Woche gesammelt und am Freitag 21:30 Uhr veröffentlicht. Dass sich die Struktur im Gold – und Silbermarkt jetzt schon beginnt zu ändern, hatte ich so schnell nicht erwartet. Aber da passiert etwas im Hintergrund. Und das könnten durchaus wertvolle Hinweise für eine künftig mögliche Entwicklung der Preise für Gold und Silber sein.

    Erinnern Sie sich noch an die letzte Margin-Senkung für Halter von Gold – und Silber-Kontrakten? Während die einen feierten, habe ich kurz die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. Das kannte ich doch schon aus dem Dezember, als nach der letzten Margin-Senkung kurz darauf die Preise der Metalle sanken. Und so kam am letzten Montag eine neue Einladung an das Plankton der Wölfe, wie sie Ted Butler nennt. Es war die Aufforderung für Kleinspekulanten und Hedgefonds, sich doch noch ein paar Positionen short zu nehmen – und das spätestens, als am Dienstag beim Gold die 200er-Tage-Linie weg gefiedelt worden war. Der Weg war klar, die Tür stand offen. Short! Short! Short! Der Chart hat immer recht. Herrlich! Man musste sie nur durch die Tür locken – und ein paar Tritte verpassen, was auch passierte. Zugleich wurde aber auch die Last der Wölfe kleiner, allein schon durch die geringere Margin-Hinterlegung.

     

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  • Quelle: uhupardo.wordpress.com

    Bildquelle: uhupardo.wordpress.com - Privatsphäre darf es im Internet nicht geben

    Dieser Überzeugung ist jedenfalls BKA-Vizepräsident Jürgen Maurer: “Wer im Internet ist, hat den Privatraum verlassen und befindet sich quasi im öffentlichen Raum.” – Diese Äusserung ist so radikal wie schwerwiegend und stellt Grundrechte in Frage. Man solle grundsätzlich jede Aktivität im Netz als öffentlich betrachten, fordert Maurer auf dem Europäischen Polizeikongress und öffnet damit der Vorratsdatenspeicherung Tür und Tor.  Wenn Online-Aktivitäten grundsätzlich als öffentlich gelten sollten, würden Ermittler und Konzern-Chefs ein Fest feiern.

    Wer im Netz flirtet, über seine Krankheiten redet oder die Regierung kritisiert, müsste jederzeit damit rechnen (wenn er es nicht heute schon tut), dass legal er als Verdächtiger belauscht wird und sein Rechner ausgespäht wird.  Aus rein kommerziellen Gründen schlagen Konzern-Bosse in dieselbe Kerbe. IP-Speicherung in Blogs, Foren und Sozialen Netzwerken als Grundlage für Werbung aller Art – was könnte es Schöneres geben?

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  • Quelle: rottmeyer.de

    Wer hat Angst vorm bösen Crash? Niiieeemand!Wir werden von finsteren Mächten regiert. Aber niemand von uns “normalen” Menschen weiß Genaues. Nur, dass alles zusammenhängt, dass seltsame Dinge keine Zufälle sind und wir willenlose Opfer von wenigen sind, die die “wahre Macht” besitzen. So konnte es doch kein Zufall sein, dass der Papst plötzlich zurücktritt, kurz darauf ein Blitz in die Spitze des Petersdoms einschlägt und dann auch noch der geheimnisvolle Asteroid auftaucht… (von Ronald Gehrt)

    Und vergessen wir nicht den verdächtigen Meteoriteneinschlag im Ural am Freitag. Wenn das mal nicht alles zusammenhängt? Was kann das anderes als die Apokalypse sein? Aber hallo! Wahrscheinlich haben sich die Maya damals nur ein paar Tage verrechnet mit dem Weltuntergang. Kann doch leicht passieren, bei solch langen Zeitspannen. Wer das nicht versteht, ist entweder dumm und/oder längst unbemerkt von den Mächtigen manipuliert worden. Was die Leichtgläubigen für Zufälle halten, gehört alles zu einem großen Plan. Aber die, die “Wissen”, ja, die wissen halt Bescheid. Deswegen heißen sie ja so.

    Mein lieber Schwan, alleine dergleichen niederzuschreiben kostet mich den letzten Nerv. Ich bin es nicht gewohnt, mich auf Facebook, Twitter oder diversen Irren-Foren zu tummeln. Und ich werde es mir nicht angewöhnen. Aber immerhin wird so klar, warum diverse “Reality-Shows” existieren. Die angebliche Hochzivilisation ist gerade dabei, in nicht unwesentlichen Teilen im Eilschritt zu verblöden.

     

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  • Quelle: youtube.com

     

    Zur Gefährlichkeit und Schädlichkeit des Euros und der EU-Politik für Deutschland:
    Eine Frage die sich viele Stellen dürften ist, warum scheitert die europäische Wähungsunion nach nicht einmal 10 Jahren, bzw. ist ohne ständige Hilfe nicht mehr fähig weiterhin zu bestehen ? Die Gemeinschaftswährung Euro fußt zwar auf einem gemeinsamen Zahlungsmittel, umfasst jedoch unterschiedliche nationale Geld, Sparerschutz und Kapitalmärkte, die sich in den einzelnen Ländern durch unterschiedliche Gesetze vortun.Die jeweiligen nationalen Wirtschaften in Europa sind äußerst unterschiedlich entwickelt.Deutschland hat im Rahmen der EU-Wirtschaftspolitik eigene Zinspolitik aufgegeben für die Gemeinschaftswährung, deutsche Budgets/Haushalte wurden mit europäischer Zentralbank und Kommission abgestimmt, sowie die Abschaffung der Wechselkurse. Gerade eigene Zinspolitik und die Wechselkurse waren der Garant für eine stabile nationale Währungs und damit Sozialpolitik in Deutschland.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Krise schwächt deutsche Schifffahrts-IndustrieDie Schifffahrts-Branche ist in der Krise. Zahlreiche Investments vor allem von der ahnungslosen Mittelschicht sind vernichtet. Insgesamt könnten sich 1,2 Milliarden Euro in Luft auflösen. Nun zittern die Banken: Sie haben 100 Milliarden ausstehender Kredite in der von der Krise gebeutelten Branche.

    Die Rezession in Europa und die schwache Weltwirtschaft haben im vergangenen Jahr die Situation in der Schifffahrtsindustrie deutlich verschlechtert. Neben zunehmenden Insolvenz- und Sanierungszahlen registrierte das Analyseunternehmen Deutsche FondsResearch auch eine steigende Anzahl der Schiffsverkäufe.

    86 Fondsschiffe wurden 2012 dem Unternehmen zufolge meist auf Druck der Banken verkauft, 1,2 Milliarden Euro hatten Privatinvestoren in diese Schiffe investiert. Besonders zum Ende des Jahres seien die Schiffsverkäufe rapide angestiegen. „Ein weiteres schlechtes Zeichen für den Markt, denn mit dem Verkauf kommen die Schiffsfonds oftmals nur der drohenden Insolvenz oder Sanierung zuvor“, so Nils Lorentzen, Geschäftsführer der Deutschen FondsResearch. 71 Prozent der Verkäufe waren Containerschiffe. Eine Besserung ist nicht in Sicht. „Die Zahl der Zwangsverkäufe wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit im Jahr 2013 noch erhöhen“, heißt es in der aktuellen Studie der Deutschen FondsResearch.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Spanien: Mega-Pleite der Reyal Urbis bedroht auch Commerzbank und FMSDer spanische Immobilien-Entwickler Reyal Urbis hat am Dienstag die Insolvenz angemeldet. Die zweitgrößte Unternehmens-Pleite der spanischen Geschichte könnte auch den deutschen Steuerzahler belasten. Denn auch deutsche Staats-Banken dürften wegen des Crashs heftige Verluste machen.

    Milliarden-Pleite in Spanien: Der Immobilien-Entwickler Reyal Urbis hat am Dienstag die Insolvenz angemeldet (Vorgeschichte hier). Damit steht fest: Die spanischen Banken, eben erst mit Hilfe von deutschen Steuergeldern gerettet (hier) werden massive Verluste schreiben. Nicht nur die eben erst eingerichtete staatliche Bad Bank und die Bankia, auch die noch nicht wankenden Riesen Santander und BBVA waren Gläubiger der Reyal Urbis.

    Und weil die Banken-Geschäfte partout immer grenzübergreifend sein müssen, sind auch deutsche Institute betroffen. Zum Leidwesen der deutschen Steuerzahler werden die staatliche Commerzbank über ihre Tochter Eurohypo und die FMS Wertmanagement – vormals Hypo Real Estate – Abschreibungen hinnehmen. Wie viel genau weiß noch niemand, Reuters spricht davon, dass die deutschen Banken „in kleinerem Umfang betroffen“ seien. Eine solch vage Angabe verheißt in der Regel nichts Gutes. Beide Institute lehnten einen Kommentar ab und wollten wohlweislich nicht sagen, wie hoch die zu erwartenden Verluste sein werden.

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  • Quelle: politonline.ch

    Die Alternative zur hyperinflationären Politik der ZentralbankenDer Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, und sein Amtskollege von der Federal Reserve, Ben Bernanke, behaupten, sie müßten ständig mehr Geld drucken und an die Banken vergeben, damit diese die Wirtschaft mit Kredit versorgen können.

    Als Resultat davon umfaßt die Bilanz der EZB inzwischen schon 3 Billionen € bzw. 4 Bio. $ und liegt damit sogar noch beträchtlich über der der FED. Diese hält eigenen, am 24. 1. veröffentlichten Zahlen zufolge knapp 1,7 Bio. $ an US-Staatsanleihen, mehr als das Dreifache der 475 Mrd. $ zur Zeit des Amtsantritts von Präsident Obama Anfang 2009. Dazu kommen noch mehr als 1,5 Bio. $ an hypothekengedeckten Papieren, die die FED seit 2008 den großen Banken abgekauft hat. Die Bilanz liegt also inzwischen bei über 3 Bio. $ und 2013 soll eine weitere Billion gedruckt werden, aufgeteilt in Monatsraten von 85 Mrd. $. Außerdem schrumpfte das BIP im 4. Quartal 2012 auf das Jahr hochgerechnet um 0,1 %, obwohl die Prognosen mindestens 1 % Wachstum versprochen hatten. Das Gleiche gilt für Europa. Vor zwei Jahren lieh die EZB den Banken zinslos 1 Bio. €. Bisher haben sich die Banken nur verpflichtet, 100 Mrd. € zurückzuzahlen. Der größte Teil muß refinanziert werden. Doch trotz dieser gigantischen Geldspritze ist die Kreditvergabe an die Wirtschaft ständig gesunken. Im 4. Quartal 2012 gab es nach Angaben der EZB einen Nettorückgangder Kreditvergabe von Banken an Unternehmen um 15 % gegenüber dem 3. Quartal, für das die entsprechende Zahl bereits minus 15 % gewesen war. Hinzu kommt ein Nettorückgang von 18 % bei Eigenheimhypotheken, nach minus 13 % im 3. Quartal. Die EZB prognostiziert einen weiteren Nettorückgang der Unternehmenskredite um 15 %. Wie das zu einer wirtschaftlichen Erholung im Lauf des Jahres 2013führen soll, wie Draghi sie versprochen hat, bleibt ein Rätsel. Tatsache ist, daß die EZB jedes Jahr eine Erholung vorhersagt und dies dann immer wieder um ein Jahr verschiebt. Wie der frühere italienische Wirtschaftsminister Giulio Tremonti dazu sagte: »Wir warten darauf, zu erfahren, an welchem Tag die Erholung kommen wird, und ob es morgens oder nachmittags sein wird.«

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  • Quelle: rottmeyer.de

    Commerzbank 21

    Die Commerzbank hat es im vierten Quartal geschafft, die Erträge der ersten drei Quartale fast vollständig zu verbrennen. Über die bekannte operative Schwäche können die hilflos wirkenden Predigten aus der Chefetage nicht hinwegtäuschen. Da sich zum chronisch kränkelnden Tagesgeschäft ein wenig attraktiver Anlagebestand im Nichtkerngeschäft gesellt, sollte man auf absehbare Zeit keine Besserung erwarten…

    Die Unterlagen, die die Commerzbank auf Ihrer Internetseite bereitstellt, enthalten für Anteilseigner der Bank (und für Steuerzahler) wenig Erbauliches. Die Ertragsschwäche der Bank ist mittlerweile sprichwörtlich. Immer wieder fährt das Institut nach einigen leidigen Quartalen massive Verluste ein. Mal schwächelt die Bank hier, mal kränkelt das Institut dort.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Saxo-Bank: „Der Euro ist wegen Frankreich zum Untergang verurteilt“ Der CEO der dänischen Saxo-Bank ist der Auffassung, dass der Euro nicht zu retten ist. Im Moment lügen sich die Politiker mit „Schein-Lösungen“ in die Tasche. Die europäischen Volkswirtschaften seien nicht mit einer Währung zu steuern. Wenn es in Frankreich kracht, sei das Spiel aus.

    Klare Worte von Lars Seier Christensen, dem Chef der dänischen Saxo-Bank. Christensen sagte dem Nachrichtendienst Bloomberg: „Die ganze Sache mit dem Euro ist zum Untergang verurteilt. Im Moment haben wir eine dieser Scheinlösungen, wo die Leute glauben, das Problem ist gelöst. Es ist ganz und gar nicht gelöst.“ Jeder vernünftig denkende Mensch müsste mit Verkäufen des Euro beginnen, wenn die europäische Währung 1,40 Dollar erreicht hat. Aktuell steht der Euro bei 1,33 Dollar. Christensen sagte, dass seine Bank nicht gegen den Euro spekuliere.

    Das größte Problem ist nach Ansicht von Christensen Frankreich: „Die Leute haben in dramatischer Weise unterschätzt, welche Probleme die Franzosen mit dem starken Euro haben. Wenn Frankreich voll in die Krise rutscht, ist es vorbei. Nicht einmal die Deutschen können für die Franzosen zahlen, und sie werden es vermutlich auch nicht tun.“ Frankreich befindet sich bereits mitten in einer heftigen Rezession, in Italien sind die aktuellen Zahlen noch schlechter.

     

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  • Quelle: fortunanetz.de

    Athen kündigt neuen haircut an. Weshalb die Erpressbarkeit stets unser Thema war Fortunanetz hat nicht nur ein glückliches Händchen, wenn am Vortag Prof. Axel Weber zitiert wird, der Griechenland als Gefahrenquelle sieht. Wie oft haben wir auch andere kritische Beiträge verlinkt, soweit überhaupt zu finden!

    Dass die Pleitestaaten Deutschland erpressen, war schon lange Fakt. Und es war auch Fakt, dass wir genau vor diesem Hintergrubnd Schäuble mit seinem "wir haften bloß" scharf angegriffen haben.
    Die Mittel die damals nach Griechenland flossen sind jetzt auf jedenfall verloren, das waren ursprünglich 17 Mrd., wenn wir uns richtig erinnern, dann kam der Batzen aus der letzten Hilfe von 90 Mrd dazu. Mit 27% Anteil hatten wir auch 25 Mrd. hierfür ausgerechnet, die Schäuble als 730 Mio. verkauft hat.
    Wir sagen: Schäuble hat für den Bundeshaushalt 50 Mrd. versenkt, und nur wenn der Schuldenschnitt moderat ist, wird er unter diese Grenze kommen.
    Hätte man die Plädoyers derer Ernst genommen, die Griechenland mit einem Währungsschnitt aus dem Euro entlassen hätten, wäre diese zweite Tranche nicht nötig gewesen, genausowenig wie jetzt die dritte. Wir hatten auch Prof. Sinns Meinung vertreten, wonach Griechenland mit einer Starthilfe aus dem Euro entlassen werden muss.
    Merkel hat Prof. Sinn ignoriert, und müsste jetzt unmittelbar für das Desaster verantwortlich gemacht weden. Ihre Begründung war folgende: "Griechenland hat die Bedingungen erfüllt, deswegen müssen wir ein verlässlicher Partenr sein und die Hilfen gewähren."

    Ach ja und noch etwas. Die Meldung ist nur auf n-tv zu finden.
    So ein Zufall aber auch, dass die Meldungen, die wir ausgraben, immer nur an einer nachrichtlichen Quelle zu Tage treten.
    Und die ganze Springer-Bertelsmann-Presse hätte eigentlich gebetsmühlenartig darauf hinweisen müssen, dass Griechenland ein Fass ohne Boden ist. Die Griechen müssen mit dem Schuldenschnitt zum Grexit gezwungen werden. Alles andere ist nicht tragbar.

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  • Quelle: blog.markusgaertner.com

    US-Konsuminfarkt ? – Offenbar miserabler Umsatz im Februar bei Wal-MartWir haben es geahnt. Die US-Konsumenten sind nicht nur ausgelaugt. Die Anhebung der Payroll-Steuer zur Finanzierung der Sozialausgaben auf das alte Niveau zu Jahresbeginn (als Teil des Deals zwischen Obama und dem Kongress) hat den US-Shoppern offenbar den Rest gegeben.

    An der Wall Street war natürlich etwas anderes erwartet worden, nachdem Bloomberg gemeldet hat, die Stimmung der Konsumenten habe zuletzt ein 3-Monatshoch erreicht. Doch wer weiß, an welchen Puls das Messgerät diesmal gehalten wurde. Wir wissen ja auch, dass die Arbeitslosigkeit zuletzt wieder leicht auf 7,9% angestiegen ist. Und die Einkommens-Zuwächse stagnieren.

    Wal-Mart, so berichtet Bloomberg, habe gerade den schlechtesten Verkaufsstart in einem Monat seit sieben Jahren erlebt. Die Agentur bezieht sich auf das interne eMail des Wal-Mart-Vizepräsidenten für Finanzen und Logistik, Jerry Murray. Murray spricht demnach vom schlechtesten Beginn eines Monats in den 7 Jahren, seit der beim größten Retailer der Welt ist.

    Die Super Bowl vorige Woche hatte nach Einschätzung einiger Beobachter einen besseren Februar versprochen. Da haben wir´s: Unrealistische Vorhersagen für das gutgläubige Börsen-Volk, dann das müde Eingeständnis, diese Zahl sei überraschend.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Bildquelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/Flickr/World Economic Forum - Goldman Sachs: Verdacht des Insider-Handels bei Heinz

    In einem Eilbeschluss hat die US-Börsenaufsicht ein Schweizer Konto von Goldman Sachs eingefroren. Verdächtige Wetten in großem Umfang kurz vor der Übernahme des Ketchup-Unternehmens Heinz durch Warren Buffet und 3G Capital waren der Grund.

    Ein „höchst verdächtiger“ Handel hat die US-Börsenaufsicht SEC dazu veranlasst, Ende vergangener Woche ein Schweizer Konto in Zürich einzufrieren. Wie aus den Gerichtsunterlagen hervorgeht, soll es sich um ein Konto von Goldman Sachs handeln, berichtet die FT. SEC geht von einem Insider-Handel aus. Kurz vor dem am Donnerstag bekannt gegebenen Übernahme des Ketchup-Giganten Heinz durch Warren Buffet und 3G Capital (hier) wurden von dem Konto verdächtige Transaktionen in großem Umfang durchgeführt. Goldman Sachs teilte daraufhin mit, mit den Ermittlern des SEC zusammen arbeiten zu wollen.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Bildquelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/consilium - Machtkampf im Vatikan: Papst-Wahl soll vorverlegt werden

    Der starke Mann im Vatikan, Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone, möchte möglichst schnell klare Verhältnisse. Die Wahl des neuen Papstes soll vorgezogen werden. In der Vatikan-Bank hat Bertone dafür gesorgt, dass einer seiner Kritiker aus dem Aufsichtsrat verschwindet – und durch einen Vertrauten ersetzt wird.

    Die Papstwahl wird möglicherweise früher stattfinden als geplant. Mithilfe einer kleinen Regel in der Verfassung scheint der mächtigste Mann in Vatikan, Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone erreicht zu haben, dass die Ära Ratzinger schneller vergessen wird: Das Konklave, also die Zusammenkunft de 118 wahlberechtigten Kardinäle, dürfte bereits Anfang März zusammentreten, um den Nachfolger für Papst Benedikt XVI. zu wählen. Die Gruppe um Bertone versucht offenkundig zu verhindern, dass eine breite Diskussion über die moralischen Qualitäten der Kirche und die desaströse Lage der Finanzen vielleicht einen Reformer an die Spitze des Kirchenstaats spülen könnte.

    Bertone, der bis zur Wahl eines neuen Papstes formal das Oberhaupt des Vatikan sein wird, arbeitet hinter den Kulissen bereits intensiv daran, einen Mann seines Vertrauens an die Spitze zu hieven. Bertone ist extrem umstritten. Die Veröffentlichung geheimer Dokumente über den Kammerdiener Paolo Gabriele, war von Bertone-Gegnern inszeniert worden, um dem machtbewussten Piemontesen in die Parade zu fahren. Mehrfach hatten verschiedene Kardinäle versucht, bei Joseph Ratzinger der Ablösung Bertones zu erwirken – erfolglos, weil Ratzinger, in wirtschaftlichen Themen kenntnisarm, Bertone als unverzichtbar ansah.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Deutsche Top-Journalisten sind in US- und Nato-Strukturen verwickeltEine neue Studie belegt die Nähe der Journalisten zur politischen und wirtschaftlichen Elite. Die Netzwerkanalyse verdeutlicht auch enge Kontakte zu US- und Nato-Strukturen. Der Hauptvorwurf des Studienleiters: Die Journalisten weigern sich, ihre Netzwerke den Lesern offenzulegen.

    Nähe und Verbundenheit zwischen Journalisten, Politikern und Wirtschaftsvertretern sind notwendig für die Informationsbeschaffung. Wenn jedoch diese Verbundenheit in die Berichterstattung nicht transparent gemacht wird, dann ist die Unabhängigkeit der Medien nicht mehr gewährleistet. Uwe Krüger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig, hat in seiner Studie die Netzwerkverbindungen deutscher Top-Journalisten untersucht.

    Journalisten bräuchten Distanz zu den Eliten, um fundierte Kritik üben zu können. Nur so könnten die Medien ihre Funktion als Kontrollinstanz der Mächtigen aufrecht erhalten, sagte Krüger in einem Interview mit Telepolis. Die Ergebnisse seiner Studie deuten darauf hin, dass diese notwendige Distanz in vertraulichen Runden mit Entscheidungsträgern aufgehoben wird.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Wider die Realität: G20 leugnen WährungskriegBeim Treffen der G20 in Moskau erteilten die Staatschefs einem globalen Währungskrieg offiziell eine Abfuhr. Tatsächlich ist dieser Krieg schon längt im Gang. Die Staaten können ihnen gar nicht mehr gemeinsam stoppen, weil den Staaten das Wasser bis zum Hals steht. Bester Beleg: Japan wurde auf dem Gipfel nicht wegen seiner aggressiven Geldpolitik gerügt.

    Beim G20-Gipfel in Moskau hielten die Staaten in ihrem Schlussdokument fest: Es gebe keinen Währungskrieg. Währungen seien nicht dazu da, den Staaten Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Man wolle einen offenen Markt.

    Die Erklärungen haben keinerlei verbindliche Wirkung. Es wäre wegen der internationalen Verflechtungen der Wirtschaft auch ganz und gar unsinnig, offiziell einen Währungskrieg zu bestätigen.

    Tatsächlich ist vor allem ein Detail der Erklärung von Bedeutung: Die Staatschefs sprachen trotz der martialischen Töne vor dem Gipfel keine Rüge gegen Japan aus. Japan hat den aktuellen Währungskrieg am offensivsten propagiert. Der japanische Premier hatte die Notenbank gezwungen, die Inflation zu erhöhen, um die Deflation der japanischen Assets zu beenden. Ein viel deutlicheres Bekenntnis zum Einsatz der Währung als Waffe gibt es nicht.

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  • Quelle: euro-med.dk

    Gold-Standard Wieder Befürwortet - Führt zu Geldeinzug/Deflation und Wirtschafts zusammenbruch?Die Fiat-Papierwährungen werden in absehbarer Zeit… von einer durch Sachanlagen - wie Rohstoffe und Edelmetalle - gedeckten neuen Währung, ersetzt. Der laufende Prozess gigantischer Transfers von Geldvermögen von den Massen der Fleissigen zu der winzigen Elite der Superreichen läuft derzeit jedenfalls ungebremst und beschleunigt sich weiter. Zumindest die westliche Welt und ihre Bevölkerung wird folglich immer ärmer.
    Mit einer von den Medien übergangenen und von der Öffentlichkeit unbemerkt gleich doppelten Anerkennung des Metalles durch die BIZ, also die Zentralbank der Zentralbanken in Basel, die Gold offiziell wieder zu Geld macht, wurde das Jahr 2013 eingeläutet. Gold wird jetzt als hinterlegte Sicherheit bei allen Finanzgeschäften und Transaktionen …  zu 100% bewertet. (Prof. Hans-Jürgen Bocker, Goldseiten 13. Febr. 2013 und hier)

    *

    Kurzfassung: An den Börsen spielt sich zur Zeit etwas Beunruhigendes aus: Anonyme Investoren wetten sehr grosse Summen gegen ihre eigenen Konzern-Aktien - dass sie innerhalb von 2 Monaten einbrechen werden! Ähnliches passierte vor der Finanzkrise 2008. Beobachter glauben, diese Insiders haben Wissen, das wir nicht haben. Diese Investoren raten ihren Kunden, nur in Gold anzulegen (wohl um den Preis hochzufahren, bevor sie selbst verkaufen).  Ausserdem kaufen die Zentralbanken nun Gold auf.

    Was ist los? Der Illuminat, New Yorks Bürgermeister, Michael Bloomberg, machte kürzlich etwas Unerhörtes: Er veröffentlichte einen Graphen, der zeigt, wie seit ihrer Gründung 1913 die Fed der illuminaten den Dollar durch ihr Gelddrucken aus der blauen Luft entwertet - wie die alternativen Medien immer wieder betont haben. Dies stärke den Verdacht, dass die Elitisten nun Rothschilds Goldstandard einführen wollen und die Fed abschaffen - so die “Real Currencies”.

    Schon 2010 stellte Rothschild mitten in einer riesigen Nachfrage nach Gold seine Goldproduktion in Perth Australien ein - und fing an, Gold in Gewölben zu horten. Das erregte schon den Verdacht auf  die Einführung seines Goldstandards, indem Rothschild den Grossteil des Goldes der Welt unter seiner Kontrolle hat - und damit durch den Goldstandard - der von seinem lautstarken Agenten, George Soros, befürwortet wird - noch mehr Einfluss auf die Geldmenge der Welt bekommen würde. Im Jahr 1981 teilte Präs. Reagans Goldkommission mit, die USA haben gar kein Gold. Es sei im Besitz der  Bankiers der FED.
    Real Currencies schreibt: “Goldstandard hilft der Geldmacht bei ihrem Plan, die US noch  ein paar Kerben nach unten zu bringen, was auf ihrer Fahrt zur Welt-Regierung unverzichtbar ist. Steuerung der Geldmenge ist das allerwichtigste - jedenfalls für die Geldmacht. Gold-Standard wäre eine Katastrophe. Er wird zu einer unerträglichen Deflation und Zusammenbruch des Dollars führen.”

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  • Quelle: youtube.com

    Die Mehrheit der Deutschen sammelt Payback-Punkte und surft im Internet. Sie fährt mit der Bahn, zahlt mit Kreditkarte und bestellt beim Versandhaus. Sie kommuniziert viel und gerne und freut sich, dass das digitale Zeitalter das Leben in vielerlei Hinsicht leichter macht. Dabei geben die meisten Bürger Informationen über sich preis, ohne eine Ahnung davon zu haben, was mit ihren Daten so alles passiert. Dieser Frage geht die ZDF-Dokumentation nach und stellt fest, dass der Handel mit unseren Daten und Adressen zu einem Riesengeschäft geworden ist. Ganz legal legen große und renommierte Unternehmen Verzeichnisse über nahezu jeden Deutschen an. Wer versucht, gegen dieses Geschäft vorzugehen, stößt auf massiven Widerstand einer mächtigen Lobby. "Die Bürger vertrauen den Datensammlern viel zu stark", sagt der Datenschutzexperte und langjährige Harvard-Professor Viktor Mayer-Schönberger und warnt: "Jedes Stück mehr Information gibt mehr Kontrolle."

     

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Ein Funke genügt: G7 bekommen Währungs-Krieg nicht unter Kontrolle Zwar haben die G7 beteuert, dass niemand die Absicht habe, einen Währungskrieg zu beginnen. Doch die Gefahr ist hoch wie nie, dass das gesamte Finanzsystem zerbricht. Die Eigeninteressen der rivalisierenden Nationen sind zu stark.

    Die sieben größten Industrienationen bestritten am Dienstag, dass es einen weltweiten Währungskrieg gebe. „Wir bestätigen unser Festhalten daran, dass Wechselkurse vom Markt bestimmt werden“, hieß es in einer Erklärung. Und ganz deutlich, wenngleich wenig glaubhaft: „Wir werden die Wechselkurse nicht beeinflussen.“

    Denn in den vergangenen Wochen hat es über die Manipulation von Wechselkursen viel Streit gegeben, etwa zwischen dem französischen Präsidenten Francois Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel (mehr hier). Und die Gefahr eines Währungskrieges erhöht sich, wenn die Zentralbanken nicht mehr unabhängig agieren können, was etwa Jürgen Stark sagt (mehr hier).

    Von einem Währungskrieg spricht man, wenn die Regierungen verschiedener Länder versuchen, ihre eigenen Währungen gegenüber den Währungen der anderen Länder deutlich abzuwerten. Das Ziel bei der Abwertung besteht darin, der Produktion im eigenen Land einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Denn die eigenen Unternehmen können dann ihre Waren im Ausland zu einem geringeren Preis anbieten als vor der Abwertung.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Papst-Experte zum Rücktritt: „Ratzinger war im Vatikan völlig isoliert“Der italienische Star-Journalist Gianluigi Nuzzi ist überzeugt: Papst Benedikt XVI. ist zurückgetreten, um ein Zeichen gegen die Missstände im Vatikan zu setzen. Als Theologe habe er sich überfordert gefühlt, die wirtschaftlichen Probleme des Kirchenstaats zu lösen. Er habe in der Kurie keine Freunde gehabt. Sein Nachfolger müsse nun vor allem die von Skandalen erschütterte Vatikan-Bank reformieren.

    Für Gianluigi Nuzzi steht fest: Der Papst ist nicht aus Alters- oder Krankheitsgründen zurückgetreten, wie dies die offizielle Formulierung vorgibt. Der Papst aus Deutschland ist an den verheerenden Zuständen im Vatikan gescheitert (hier). Nuzzi sagte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten: „Der Papst hat sich vollkommen überfordert gefühlt. Ratzinger hat erkannt, dass die römische Kurie vollkommen deformiert ist. Er hat gesehen, dass es nur mit einer enormen Kraftanstrengung gelingen kann, den Vatikan zu reformieren. Und er war der Überzeugung, dass die Reform von höchster Dringlichkeit ist. Mit seinem Rücktritt hat er ein sehr starkes Zeichen gesetzt: Es muss einen kompletten Neuanfang geben.“

    Der Papst aus Oberbayern hat mit seinem spektakulären Schritt einen Weg gewählt, der ihm innerhalb der römischen Intriganten-Fraktion auch süffisant vorgeworfen wird. Der ehemalige Sekretär von Papst Johannes Paul II. und heutige Kardinal von Krakau, Stanislaw Dziwisz, sagte, dass der Papst aus Polen bis zum bitteren Ende durchgehalten habe, „weil man nicht vom Kreuz herabsteigt“ (mehr zum Machtkampf im Vatikan – hier).

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten

    Bildquelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de/Flickr/wharman - Großinvestor übernimmt Traditionsunternehmen Heinz für 28 Milliarden Dollar

    Die Lebensmittelindustrie wird immer interessanter. Nun wechselt der vor 140 Jahren gegründete, traditionsreiche US-Ketchuphersteller Heinz seinen Eigentümer. Man habe dem Verkauf an Warren Buffett und 3G Capital für 28 Milliarden Dollar, sagte Heinz in einem Statement. Die Kaufsumme beinhaltet unter anderem auch die Schulden des Unternehmens und die den Aktionären in Aussicht gestellten 72,50 Dollar pro Anteilsschein. Damit gehört die Ablösesumme zu den größten in der Lebensmittelindustrie überhaupt. Neben den Bargeldzahlungen von Warren Buffett und 3G Capital konnten auch Wells Fargo und JP Morgan für die Fremdfinanzierung gewonnen werden, so Heinz.

    „Wir erkennen den Wert von Heinz und das kulturelle Erbe und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Heinz-Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden“, sagte Alex Behring von 3G Capital Bloomberg. 3G hatte im Jahr 2010 bereits Burger King gekauft. Im zuletzt veröffentlichten Quartalsbericht vom Oktober 2012 wies Heinz eine Nettoverschuldung von 5,1 Milliarden Dollar auf.

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  • Quelle: bullionaer.de

    Das Goldkartell will unbedingt vor dem G20-Gipfel punktenIch hatte bereits am Montag darüber berichtet, dass das Gold-Kartell im Laufe dieser Woche im Vorfeld des morgen beginnenden G20-Gipfels der Finanzminister und Notenbank-Chefs in Moskau Druck auf das gelbe Metall ausüben wird.

    Wenn man die Charts der letzten Tage verfolgt, dann beginnt die Drückung im Londoner Vormittags-Handel und soll im New Yorker Handel fortgesetzt werden. Die Aktionen werden durch entsprechend geplante Verschiebungen der Wechselkurse zwischen dem US-Dollar und dem Euro unterstützt.

    Das Problem ist klar: Japan hat den Abwertungsdruck seiner Währung durch massives zusätzliches Gelddrucken verschärft, so dass die anderen westlichen Nationen vor derselben Entscheidung stehen. Wenn aber alle ihre Währungen untereinander schlecht machen, dann müsste eigentlich eine Währung, die eben nicht durch die Notenpresse beliebig vermehrbar ist, gegen alle diese Währungen steigen – Gold.

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  • Quelle: qpress.de

    Bildquelle: qpress.de - Saustall Politik – Macht jetzt ehrlich auf Formel 1

    Renn(h)ofen: In einer kleinen gemütlichen Runde versammelte sich an besagtem Örtchen eine Schar von Sponsoren, die Bernie Ekelstein geladen hatte, um endlich die Hochgeschwindigkeitspolitik weltweit richtig in den Griff zu bekommen und auskömmlich zu kommerzialisieren. Im Tenor war man sich recht schnell einig: Die Politik muss viel attraktiver werden und das alles müsse, da ohnehin schon offensichtlich, nun endlich auch von den Welt-Konzernen mitgetragen werden. Die Zeit der nationalen Eigendünkel soll beendet werden, hin zu international groß angelegten Konzepten, die auch einen ehrlichen Unterhaltungswert für das bislang in verschaukelte Publikum zu bieten haben.

    Der eigentliche Dreh und Angelpunkt war natürlich ein ganz anderer. Die Sponsoren machen richtig Druck. Mussten sie die Politiker bislang immer still und leise in den Hinterzimmern schmieren oder indirekt über die Parteikasse hofieren, gar über hoch dotierte Schwachsinnsreden finanzieren, damit muss endlich Schluss ein. Die Lobbys drängen jetzt vermehrt ans Licht und wollen, wie in der Formel 1 auch, offen im Fernsehen und den Medien zu sehen sein. Ist dies doch nur zu verständlich, weil diverse Pannen bei der steuerlichen Absetzung von Schmiergeldern passiert sind, da erscheint es um so dringlicher mal etwas ehrliches für den Politik-Rennbetrieb auf die Beine zu stellen.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Globalisierung: EU verordnet Ende für “made in Germany”Unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes will die EU-Kommission eine Neuregelung der „Made in“-Kennzeichnung durchsetzen. Ausschlaggebend für die Länderangabe soll nun sein, wo der letzte Bearbeitungsschritt stattfindet. Doch dadurch würden deutsche Unternehmen stigmatisiert.

    Am Mittwoch legte die EU-Kommission Gesetzesvorschläge vor, welche die Angabe des Herkunftslandes auf allen in der EU verkauften Verbraucher-Produkten vorschreiben sollen. Das Entscheidende an der Neuregelung ist, dass nun der letzte Bearbeitungsschritt für die Länderangabe ausschlaggebend ist. Bisher darf das Label „Made in Germany“ dann verwendet werden, wenn das Produkt seine wesentlichen Eigenschaften in Deutschland erhalten hat.

    Doch durch die Änderungen würden deutsche Unternehmen massiv benachteiligt, sagt Christoph Schäfer vom Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Denn selbst wenn in Deutschland ein Großteil der Wertschöpfung stattfinde wie das Design oder die Produktion hochwertiger Stoffe, könne nun den Produkten das Label „Made in Germany“ verwehrt werden.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Papst-Rücktritt: Vatikan-Bank im Visier der ErmittlerDie Vatikan-Bank scheint bei den aktuellen italienischen Korruptions-Skandalen eine zentrale Rolle zu spielen. Benedikt XVI. hatte verzweifelt versucht, die Bank aus den Schlagzeilen zu bekommen – und wurde von den Machenschaften der „Unberührbaren“ förmlich überrollt. Am Ende blieb ihm nur der spektakuläre Rücktritt.

    Es sind viele „Zufälle“, die sich gleichzeitig in diesen Tagen ereignen: Der erste Rücktritt eines Papstes seit Jahrhunderten (hier). Die Verhaftung des Chefs des italienischen Rüstungskonzerns Finmeccanica, Giuseppe Orsi (hier). Das Verhör, dem sich der ehemalige Chef der Vatikan-Bank (IOR), Ettore Gotti Tedeschi, wegen des Banken-Skandals um die Monte Dei Paschi die Siena (MPS) unterziehen muss (hier). Und schließlich die überraschende Freilassung des päpstlichen Kammerdieners Paolo Gabriele aus der Haft: Er hatte mit der „Vatileaks“-Affäre erstmals Dokumente an die Öffentlichkeit gebracht, die den Vatikan als Hort von kriminellen Machenschaften entlarvt hatten. Zufälle?

    Gotti Tedeschi war im Vorjahr als Chef der Vatikanbank abgesetzt worden. Interessanterweise stimmte der Chef der vatikanischen Finanzaufsicht als einer von nur zwei aus dem Aufsichtsrat gegen die Entlassung von Gotti Tedeschi. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass Gotti Tedeschi tatsächlich den Willen von Papst Benedikt XVI. befolgen wollte: Nämlich die Bank endlich aus den Schlagzeilen zu bringen. Die Bank gilt als Zentrum der Geldwäsche – für die Mafia, für steuerflüchtige reiche Italiener und alle anderen, denen an diskreten schwarzen Konten gelegen ist.

    Joseph Ratzinger wollte diese Rolle der Bank ein für allemal beenden. Er gab der Bank ein neues Statut, mit dem strenge Transparenz-Regeln hätten eingeführt werden sollen. Ganz freiwillig war diese Initiative allerdings nicht: Die EU hatte dem Vatikan ein Ultimatum gestellt, damit der Kirchenstaat von der schwarzen Liste der Geldwäsche-Staaten kommen kann.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Unternehmen beschaffen sich Geld am Anleihenmarkt Die Unternehmen der Eurozone nehmen immer weniger Kredite bei den Banken auf. Stattdessen geben sie deutlich mehr Anleihen aus. Ende 2012 lag die Höhe der ausstehenden Unternehmens-Anleihen um 14 Prozent höher als noch ein Jahr zuvor.

    Die Unternehmen in der Eurozone nehmen weniger Kredite bei den angeschlagenen Banken auf. Die Banken bunkern ihre Finanzmittel und haben ihre Kreditanforderungen in den vergangenen Monaten massiv verschärft. Aus diesem Grund setzen die europäischen Unternehmen nun vermehrt auf die Emission eigener Anleihen. Die Höhe der ausstehenden Schuldpapiere lag im Dezember mit 990 Milliarden Euro um 14 Prozent höher als im Vorjahresmonat, so die EZB. Das ist der höchste Anstieg seit Mai 2010.

    Die Schnelligkeit, mit der die Unternehmen der Eurozone Anleihen ausgeben, steht im Gegensatz zu dem Einbruch der Kredite, die Banken an die europäische Unternehmen verliehen haben. Ende 2012 standen Unternehmen bei den Banken mit 4,5 Billionen Euro in der Kreide. Dies ist ein Rückgang um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, so die EZB. Die Politik des EZB-Chefs Draghis, mittels Geldschwemme die Banken zur Kreditvergabe zu bewegen, ist fehlgeschlagen.

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  • Quelle: bullionaer.de

    Der Sozialismus hat also doch gesiegt ...Die wahren Absichten von Barack Obama kommen langsam an das Licht der Öffentlichkeit. Obama hält flammendes Plädoyer für starken Staat titelte die WELT ihren heutigen Bericht und führt aus: Mehr Staat, weniger Waffen, engagierter Kampf dem Klimawandel - und obendrauf ein Freihandelsabkommen mit der EU: US-Präsident Barack Obama hat in seiner Rede zur Lage der Nation die Pläne für seine zweite Amtszeit dargelegt.

    Demokratisches Bullshit-Bingo auf ganzer Linie. Mit solchen Thesen rennt man im weitgehend Blockparteien-gleichgeschaltenen Europa offene Türen ein. Jedenfalls bei denen, für die Fußball, Bier, der jährliche Urlaub auf Malle und die diversen Trash-TV Shows einen Großteil des Lebens ausmachen. Hauptsache die Staatsknete in Form von Hartz IV und andere Leistungen läuft weiter – und die verbliebenen Leistungsträger zahlen weiterhin die Zeche.

    Wo Obama hin will, beschreibt die FAZ: Das Herz schlägt links - Seine Rede zur Lage an die Nation hat gezeigt, dass Barack Obama in seiner zweiten Amtszeit auf einen eindeutigen Kurs setzt. Er baut auf einen aktivistischen Staat und treibt die amerikanische Politik dorthin, wo sie schon lange nicht mehr war: nach links

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  • Quelle: youtube.com / arte

    Als unverzichtbares Grundnahrungsmittel war Wasser immer ein öffentliches, kommunal verwaltetes Gut. Auch heute noch ist die Wasserversorgung weltweit zu mehr als 80% in öffentlicher Hand.
    Derzeit jedoch klopfen überall die weltgrößten Wasserkonzerne Veolia und Suez an die Tür finanziell klammer Kommunen. Allein Veolia - erst 2003 als Nachgeburt des größten finanzpolitischen Crashs in der Geschichte Frankreichs aus Vivendi Universal entstanden - ist heute in mindestens 69 Ländern auf allen fünf Kontinenten präsent und damit die unbestrittene No. 1 in der Welt der privaten Wasserversorgung. Auch in Deutschland hat Veolia es in kürzester Zeit geschafft, mit der Beteiligung an Wasserwerken von 450 deutschen Kommunen zum größten Versorger des Landes im Trink- und Abwasserbereich aufzusteigen. Tag für Tag melden die französischen Globalplayer neue Eroberungen. Sie versprechen Effektivität, günstigere Finanzierungsmöglichkeiten und auch Nachhaltigkeit. Nur in der Heimat der Konzerne, in Frankreich, glaubt ihnen kaum noch jemand...

     

  • Quelle: rottmeyer.de

    Karneval erneut um 365 Tage verlängertDie Chronologie des Wahnsinns überholt sich auch heute wieder. Man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Oder man könnte weinen, wenn es nicht so lustig wäre. Ich kann das eine vom anderen schon nicht mehr unterscheiden. Das mag an den Nachwehen des Karnevals liegen, der niemals mehr endet…

    Eine Glosse von Frank Meyer…

     

    Welches Datum haben wir heute? Wir schreiben den 1. April. Schon wieder?

    Finanzkriege, Währungskriege, Kriege… Das meint Gerald Celente. Was Währungskriege betrifft, sind wir schon mittendrin. Deshalb gab es auch dieses Karnevalstreffen der G-7, auf dem Finanzminister und Notenbankchefs sich gegen einen Abwertungswettlauf der Währungen ausgesprochen haben. Der Markt soll die Stärke der Währungen selbst bestimmen. Deshalb will man sich ja auch eng abstimmen. Helau! Moment, das heißt ab heute: Hellas!

    Besonders beruhigend dabei waren die Aussagen des japanischen Finanzministers Taro Aso: “Die G7 haben voll anerkannt, dass die von uns unternommenen Schritte zur Bekämpfung der Deflation nicht darauf gerichtet sind, die Devisenmärkte zu beeinflussen.” Übersetzt heißt das, man will ja bloß die Deflation in Japan bekämpfen. Dass die Währung dabei abwertet, tja welch Zufall. Aso wollte vielleicht noch anfügen, dass er ja nur etwas am Gasofen spielen möchte. Dass dabei die Wohnung in die Luft fliegt, konnte er nicht ahnen.

    Und ehrlich mal… interessiert das hierzulande jemanden?

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  • Quelle: michaelwinkler.de

    FreiheitBetrachten wir allein das Wort "Freiheit", so stoßen wir auf eine sehr interessante Eigenschaft. Dieses Wort wird durch seine Mehrzahl eingeschränkt, denn Freiheiten sind nur dann nötig, wenn die Freiheit selbst nicht gewährt wird.

    Um es gleich vorneweg zu nehmen: Es gibt nur eine legitime Einschränkung der eigenen Freiheit, und diese ist dort, wo die Freiheit eines Anderen beginnt, oder, um ein altmodisches Wort zu benutzen, die des Nächsten. Diese Einschränkung erfolgt aus Respekt, nicht aus Zwang. Werden hingegen Freiheiten gewährt, und sei es im Grundgesetz oder einer wahrhaftigen Verfassung, dann heißt das, daß die Freiheit beschränkt wird. Ein bißchen frei ist jedoch wie ein bißchen schwanger: man ist es entweder ganz oder gar nicht.

    Die BRD, die sich so gerne als "freiester Staat auf deutschem Boden" bezeichnet, gewährt wohlweislich nur Freiheiten, aber keine Freiheit. Deshalb, weil es nur Freiheiten sind, ist dieser Staat ein Unterdrückungsstaat.

    Beginnen wir gleich mit dem richtigen Thema: Waffen. Nach den Weisheiten, die uns die Medien aufschwatzen, bedeuten frei verkäufliche Waffen Mord und Totschlag. Allerdings waren Waffen während des größten Teils der Menschheitsgeschichte frei verfügbar, ohne daß sich unsere Vorfahren im kollektiven Blutrausch selbst ausgelöscht haben. Jetzt kommt das Argument, daß es weitaus schwerer ist, mehrere Menschen mit einem Steinbeil zu erschlagen, als mit einer Pistole zu erschießen. Das ist in der Theorie richtig, aber haben Sie schon einmal mit einer Pistole geschossen? Vergessen Sie Hollywood, dort schlagen die Schauspieler einen Salto und treffen trotzdem auf 20 Meter. In aller Ruhe zielen, mit aufgelegter Waffe, auf zehn Meter - ich habe bei der Bundeswehr oft genug daneben geschossen. Das Steinbeil hat keine Ladehemmung, es spritzt Blut, damit kann man durchaus eine Gruppe Menschen niedermetzeln. Vor allem Schulkinder...

  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Bildquelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/Vatikan - Wirtschaftskrimi im Vatikan: Papst Benedikt XVI. hat offenbar Machtkampf verloren

    Es wird immer deutlicher: Der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. dürfte mit dem Wirtschafts-Krimi im Vatikan zu tun haben. Offenbar hat der Papst in einem tobenden Machtkampf resigniert. Sein spektakulärer Schritt könnte nun zu einem Befreiungsschlag führen – wenn Joseph Ratzinger auspackt und den Kardinälen sagt, wie schlimm es um den Kirchenstaat steht.

    Joseph Ratzinger ist ein kühler Rechner. Aber er ist auch ein Realist: Mit seiner kleinen Truppe, allen voran seinem treuen Sekretär Georg Gänswein, konnte der Papst in Rom in der sich zuspitzenden wirtschaftlichen Lage nichts ausrichten. Sein Rücktritt wird daher immer mehr dahingehend interpretiert, dass der Papst nicht zu müde oder zu alt gewesen sei, um weiterzumachen. Der wahre Grund dürfte tatsächlich darin liegen, dass Joseph Ratzinger das Handtuch angesichts der scheinbar unglaublichen Grabenkämpfe in der Kurie geworfen hat – und der offenbar existentiellen wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Kirchenstaats.

    Der Corriere della Sera berichtet am Tag nach dem Rücktritt davon, dass der Papst mehrfach angedeutet haben soll, dass er sich durch die Machenschaften im Vatikan überfordert fühle. Vor allem die wirtschaftliche Lage des Kirchenstaats soll ihm große Sorgen bereitet haben.

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  • Quelle: bullionaer.de

    Der Eisberg der StaatsschuldenDass die Staatsschulden im zunehmenden Maße ein Problem für die Regierungen der westlichen Staaten werden, ist wohl nicht zu bestreiten. Denn vor allen Dingen die Blasen-Wirtschaften in den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Spanien produzieren kaum Waren für den Export – importieren aber umso mehr Güter für den Konsum. Das Geld dafür kommt entweder direkt aus der Druckerpresse (USA, GB) oder wird über das Euro-Umverteilsystem (Garantien aus ESM/EFSF und Target2-Salden zu Lasten Deutschlands) aus den Überschuss-Ländern in die Defizit-Länder gepumpt. Alles unter dem Namen der (praktisch grenzenlosen) europäischen Solidarität.

    Die Staatsschulden explodierten seit Ausbruch der Finanz-Krise infolge des Eintretens zweier wesentlicher Faktoren: Die lokale Rettung des Bankensektors durch Rekapitalisierungs-Maßnahmen und die Ankurbelung der Wirtschaft durch Erhöhung konsumptiver Ausgaben staatlicherseits.

    Dass dieses Gemenge nicht augenblicklich zu einer Nicht-Finanzierbarkeit der Staats-Ausgaben – also dem sogenannten Staatsbankrott geführt hat – ist im Wesentlichen den westlichen Notenbanken zu verdanken. Die haben nämlich durch ihre Eingriffe an den Bond-Märkten die Zinsbelastungen für die Staaten auf Niedrigstniveau gedrückt – jeder, der in diese Papiere investiert, erzielt damit einen Realkaufkraft-Verlust.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Bildquelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/Flickr/elli_b und Flickr/mjohn2101 - Papst: Spekulation über Finanzskandal im Vatikan als Rücktritts-Grund

    Der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. wirft Fragen auf. Die offizielle Begründung, er sei zu alt, überzeugt nicht. Dagegen verweisen Beobachter auf die aktuellen Finanzskandale im Vatikan. Die Frage, die sich stellt: Tritt Joseph Ratzinger ab, weil er sich inmitten der Korruptions-Skandale plötzlich überfordert fühlte? Oder wurde er gar von geheimnisvollen Hintermännern gedrängt, seine Aufklärungs-Versuche der Skandale mit einem eigenen Rücktritt spektakulär zu beenden?

    Die Bilder sind noch frisch: Papst Benedikt XVI. trifft zu Weihnachten 2012 seinen Ex-Kammerdiener Paolo Gabriele, der ihn im Zuge der sogenannten „Vatileaks“-Affäre geheime Dokumente entwendet und einem italienischen Journalisten zugespielt hatte. Benedikt XVI. verzieh dem Kammerdiener. Gabriele hatte angegeben, er habe dem Papst helfen wollen, „gegen das Böse und die Korruption“ anzukämpfen.

    Das Böse und die Korruption sind dem Vatikan über die Jahrhunderte wie ein böses Geschwür ans Bein gewachsen. Kriminelle Machenschaften, Mafia-Aktivitäten, Geldwäsche, Mord, Betrug – alles keine Begriffe aus dem Kirchenlexikon und doch wohl vertraut in den heiligen Hallen um den Petersdom. 1982 wurde Roberto Calvi, der damalige Generalmanager der vatikanischen Banco Ambrosiano (Spitzname „Der Banker Gottes“) wegen Geldwäscherei und Finanz-Verbrechen angeklagt. Doch noch bevor ihm der Prozess gemacht werden konnte, wurde er erhängt unter einer Londoner Brücke aufgefunden, seine Taschen gefüllt mit Ziegelsteinen. Das Verbrechen wurde nie aufgeklärt.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Monte dei Paschi: Auch Vatikanbank in Skandal verstricktIm Verfahren um die italienische Skandalbank Monte dei Paschi di Siena, wurde nun auch der Ex-Chef der Vatikanbank Gotti Tedeschi verhört. Die Vatikanbank soll ein Geheimkonto bei der MPS geführt haben. Kirchliche Geheimbünde wie das Opus Dei sollen bei dem vermutlich kriminiell motivierten Kauf der kleinen Bank Antonveneta mitgemischt haben.

    Gegen die Bank des Vatikans IOR (Instituto per le Opere di Religione) wird derzeit wegen des Verdachts auf Geldwäsche ermittelt. Anfang des Jahres hatte Italien dem Vatikan deswegen sogar die Konten gesperrt (mehr hier). Und nun gibt es auch noch Verbindungen der Vatikanbank zum Skandal um Italiens älteste Bank Monte dei Paschi di Siena (MPS). In diesen Skandal sind auch EZB-Chef Mario Draghi und Italiens Ex-Premier Mario Monti verwickelt (mehr hier).

    Der ehemalige Chef der Vatikanbank Ettore Gotti Tedeschi wurde vergangene Woche im Zusammenhang mit dem Erwerb von Banca Antonveneta durch Monte dei Paschi di Siena verhört, berichtet der Corriere della Sera. MPS zahlte für die kleine Bank sagenhafte 9,3 Milliarden Euro an die spanische Bank Santander, bei der Gotti damals verantwortlich war. Und der Kauf der Banca Antonveneta führte letztlich zu den massiven Problemen von MPS.

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  • Quelle: bullionaer.de

    Russische Weisheiten und ein G20-Treffen in MoskauBloomberg bereitet seine Leser auf das Ende dieser Woche stattfindende Treffen der Notenbanker und Finanz-Minister der G20-Staaten in Moskau vor: The Group of Seven nations are considering releasing a statement on exchange rates this week to calm concern the world is on the brink of a currency war, three officials from G-7 countries said.

    Die altbekannte Methode, um die Märkte zu beruhigen, lautet wieder einmal Goldpreis-Drückung. Das wurde heute früh schon mit Beginn des Londoner Edelmetall-Handels klar.

    Apropos Moskau – da berichtete Bloomberg unter dem Titel Putin Turns Black Gold to Bullion as Russia Outbuys World über die Pläne der russischen Regierung, ihre Goldvorräte aufzustocken. Schließlich hat Russland innerhalb der letzten zehn Jahre nach offiziellen Berichten des IWF seinen Goldbestand um 570 Tonnen aufgestockt.

    Dass Putin den US-Dollar als weltweite Hegemonial-Währung abschaffen möchte, zeigt das folgende Statement aus dem Bloomberg-Bericht: When Vladimir Putin says the U.S. is endangering the global economy by abusing its dollar monopoly, he’s not just talking. He’s betting on it. Ganz kampflos werden die US-Amerikaner aber ihre Weltleit-Währung nicht aufgeben, die ja bekanntlich den Import von Massen Rohstoffen, Konsum- und Industriegütern mittels Dollar-Kredit ermöglicht.

    Und was in meinen Berichten seit ihrem Erscheinen gepredigt wird, ist inzwischen zum Common Sense bei Politikern geworden: “The more gold a country has, the more sovereignty it will have if there’s a cataclysm with the dollar, the euro, the pound or any other reserve currency,” Evgeny Fedorov, a lawmaker for Putin’s United Russia party in the lower house of parliament, said in a telephone interview in Moscow.

    Was für Staaten gilt, gilt auch für deren Bürger: Über je mehr Gold man verfügt, desto unabhängiger ist man. Bei Staaten gilt das gegenüber dem Ausland – und bei Bürgern gilt dies gegenüber dem eigenen Staat.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Mario Draghi unter Druck: Die Einschläge kommen näherMario Draghi ist der mächtigste Mann Europas. Seine Maßnahmen entscheiden über das Überleben der Euro-Zone. Im Moment sieht Draghi jedoch alt aus: Seine Ankündigung, den Euro um jeden Preis zu retten, wird zum Rohrkrepierer: Die schwachen Franzosen rufen nach mehr Währungs-Manipulation. Draghi selbst ist wegen seiner Rolle im italienischen Banken-Skandal unter massiven Beschuss in Italien geraten. Bei der heutigen Pressekonferenz wird er unangenehme Fragen hören – und sie aalglatt vom Tisch wischen.

    Am Donnerstag kommt die EZB erneut zu einer Ratssitzung zusammen, um über weitere Vorgehensweise der Zentralbank zu beraten. Analysten rechnen mit keinen großen Ankündigungen. Vielmehr wird Draghi selbst im Mittelpunkt stehen. Mario Draghis Rolle bei dem italienischen Bankenskandal um die Banca Monte die Paschi di Siena ist von Interesse. Bezüglich seiner Rolle als Chef der italienischen Zentralbank gerät Draghi immer weiter in die Kritik. Doch seine Bilanz als EZB-Chef ist ebenfalls katastrophal.

    Mario Draghi muss derzeit beobachten, wie die Geldpolitik der EZB unter seiner Führung immer mehr ins Straucheln gerät. Zugegeben, als Mario Draghi im November 2011 seinen Posten als EZB-Chef antrat, war die europäische Schuldenkrise bereits in vollem Gange. Aber außer einer aufgeblähten EZB-Bilanz konnte Mario Draghi mit seinen Maßnahmen bisher nicht viel erreichen. Bereits im Monat seines Amtsantritts senkte Draghi den Leitzins das erste Mal – zuvor, war dieser zweieinhalb Jahre nicht angerührt worden – um ihn dann im Juli 2012 sogar auf den historischen Tiefstand von 0,75 Prozent festzulegen.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    EU-Parlament droht im Budget-Streit mit Veto

    Drastische Kürzungen beim Budget werde man ablehnen, warnten die wichtigsten Fraktionen des Parlaments im Vorfeld. Zudem wolle das Parlament ausführlich über neue Privilegien, die im Dunkeln ausgeklungelt wurden, informiert werden, wie etwa für Deutschland und die Niederlande.

    Schon vor Beginn des EU-Gipfels zum kommenden Budget sind die Fronten verhärtet. Am Mittwochmorgen zeigte sich der EU-Ratspräsident Van Rompuy noch „zuversichtlich, dass der von mir am 22. November gemachte Vorschlag mit einigen Anpassungen die Basis für eine Einigung im Europäischen Rat sein kann“, zitiert ihn die Nachrichtenagentur AFP aus seinem Einladungsschreiben.

    Nach dem EU-Kommissar für strukturschwache Regionen Johannes Hahn machte nun jedoch auch das EU-Parlament seinen Unmut über zu hohe Einsparungen, auf denen vor allem Deutschland und Großbritannien beharren, deutlich. Die Sprecher aller wichtigen Fraktionen lehnen drastische Kürzungen ab und drohten am Mittwoch mit einem Veto. „Wir sagen Nein zu jedem EU-Haushalt, der nicht ausreicht, um soziale Ungerechtigkeiten zu bekämpfen”, sagte der Chef der sozialdemokratischen Fraktion, der Österreicher Hannes Swoboda.

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  • Quelle: bullionaer.de

    Range TradingWährend die beiden PGM-Metalle Platin und Palladium die letzten Tage und Wochen fast ungebremst steigen konnten, wird bei Gold derzeit jede Erholung zum Verkauf von Positionen genutzt. Nicht in Form der für das Gold-Kartell so typischen Wasserfall-Formation. Es gibt anscheinend eine Reihe von Markt-Teilnehmer, die sich von ihren Goldbeständen trennen wollen – aber nur zu einem möglichst hohen Preis.

    Wenn man die englischsprachigen Wirtschaftmedien verfolgt, dann wird auch eine sehr bearische Stimmung gegen das gelbe Metall verbreitet. Aber diejenigen, die auf der Short-Seite positioniert von dieser Entwicklung Nutzen ziehen wollen, verlieren auch schleichend Geld. Wenn Put-Optionsscheine auf Gold gekauft werden, dann sinkt deren Kurs trotz eines unveränderten Goldpreises mit der Zeit, wo sich das Papier seinem Fälligkeitszeitpunkt nähert. Und diejenigen, die mit CFD-Geschäften gehebelt gegen Gold spekulieren zahlen täglich Gebühren auf ihre gehebelte Position. Einzig der New Yorker Future-Handel bietet Instrumente an, die relativ kostengünstig sind. Dafür besteht jedoch die Gefahr, dass die Gegenpartei bei Fälligkeit die Lieferung in realem Gold verlangt. Für Minen-Unternehmen kein Problem.

    Auch beim Silber ist die Situation schwer einzuschätzen. Vom Prinzip her sind Gold und Silber monetäre Blutsverwandte, wobei das Gold resistenter gegenüber von den Notenbanken hervorgerufenes Deleveraging ist. Silber performt allerdings besser als Gold, wenn inflationäre Nachrichten auf der Tagesordnung stehen.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Bildquelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/Wikipedia - Strafe für kriminelle Banker: Für die Banken spricht einer, der 10 Milliarden Euro verbrannt hat

    Die Bundesregierung möchte ein Gesetz verabschieden, bei dem Banker sogar mit der Haft rechnen müssen, wenn sie ihre Risiko-Vorschriften grob verletzten. Der Bankenverband bezeichnet das Gesetz als übereilt. Kein Wunder: Der Geschäftsführer des Bankenverbandes, Michael Kemmer, hatte als Chef der BayernLB den Verlust von mindestens 10 Milliarden Euro an Steuergeldern zu verantworten.

    Am Mittwoch soll das Kabinett über einen Gesetzesentwurf entscheiden. Dieser sieht vor, den Hochfrequenzhandel zu regulieren – und erstmals auch die Idee der Haftung von Bank-Managern für ihr Tun in das Rechtssystem der Bankenwelt einzuführen.

    Der Bankenverband läuft gegen die Regulierungen Sturm. Zwar lasse sich mit einer „minimalen Börsensteuer“ der Hochfrequenzhandel in Deutschland praktisch ausschalten. Doch der Hochfrequenzhandel sei nicht per se schlecht, sagte der Bankenexperte Wolfgang Gerke den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Dieser stifte erst Schaden, wenn er zur Kursmanipulation eingesetzt werde. „Dies partiell einzudämmen fällt aber schwer“, sagte Gerke. Entsprechend würden Investmentbanken und insbesondere die Börse „die Verbannung des Hochfrequenzhandels aus Deutschland intensiv bekämpfen“.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Neues Milliarden-Loch: Keiner will mehr Stuttgart 21 finanzieren Bei dem Großprojekt ist die Finanzierung komplett aus dem Ruder gelaufen. Nun will keiner der Partner die zusätzlichen Kosten übernehmen. Dadurch ist die Fertigstellung gefährdet.

    Bereits Mitte Januar erkannte der Verkehrsminister von Baden-Württemberg Winfried Hermann, dass das Stuttgarter Bahnhofsprojekt noch einmal deutlich teurer wird. „Wir werden aber keinen Euro mehr zahlen”, sagte Hermann (mehr hier). Am Dienstag berichtete nun die Stuttgarter Zeitung, dass auch der Bund weitere Milliardenausgaben für den Bahnhofsneubau ablehne. Das Blatt berief sich dabei auf ein internes Dossier aus dem Bundesverkehrsministerium.

    Im dem Dossier wird eine Fortsetzung des Projekts in Frage gestellt: „Die Argumente, eine weitere Finanzierung nicht abzulehnen, sind zu schwach.“ Nachdem das Dossier öffentlich geworden war, erklärte allerdings ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums, der Bund halte an Stuttgart 21 fest. Man wolle lediglich eine offene Debatte. Auch die Deutsche Bahn ist nicht bereit, die Mehrkosten in Milliardenhöhe zu übernehmen. Daher droht das Bahnhofsprojekt nun zu scheitern.

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  • Quelle: rottmeyer.de

    Hilfe! DAX scheitert an 8.000!(von Frank Meyer) Ach, was haben wir an der Börse gestaunt und auch geschmunzelt, als am Montag kurz nach dem Mittagessen plötzlich die Kurse ins Rutschen kamen… Ich war gespannt, welche Gründe man am Abend zusammen gesammelt hatte. Und dann wurde es lustig…

    Am Mittag noch fragte mich eine Kollegin im Scherz, wann der DAX denn die 8.000 Punkte schaffen würde. Ich antwortete ihr, am Donnerstag in einer Woche um 16:21 Uhr. Wenn nichts dazwischen kommt.

    Dem geneigten Leser dürfte es ja längst aufgefallen sein, dass sich die Nachrichten in den großen Online-Medien alle gleichen – eine Art von stiller Post mit Lizenz zum drucken. Welche Macht diese Agenturen inzwischen doch haben. Als Börsenreporter werde ich selbst nach 12 Jahren manchmal noch blass. Agenturen liefern heute die Rundherum-Sorglos-Pakete aus so vielen Buchstaben. Nicht nur zum Thema Börse. Das macht es Zeitungen und Online-Medien einfach, Texte zu produzieren. Dafür muss man kein Personal mehr vorrätig halten.

    Und so haute irgend ein Kollege irgendwo in einem Büro in irgendwelche Tasten, um seinen Bericht fertig zu bekommen, weil die interessierte Leserschaft Fragen hatte, vermutlich, warum der DAX gigantische, galaktische, unglaubliche und beängstigende 2,5 Prozent verloren hatte.

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  • Quelle: qpress.de

    Bildquelle: qpress.de - Industriestaaten helfen Mali bei Entsorgung gefährlicher Bodenschätze

    Timbuktu: Auf diese erlösende Nachricht dürfte die Regierung in Mali wohl schon seit geraume Zeit sehnlichst gewartet haben. Immerhin ist sie ja auch mit tatkräftiger Hilfe von außen in Amt und Würden gekommen. Wahlbetrug und -fälschung ist es immer nur dann, wenn es der demokratischen Welt nicht gefällt oder diese sich um ihre Pfründe betrogen sieht.

    Da ist es jetzt nur recht und billig diese Statthalter nun gegen alle widrigen Einflüsse aus dem Landesinneren zu schützen und auch die Ware Demokratie dort einmal richtig hochleben zu lassen. Wie immer geht es jetzt nur mehr um Freiheit, Demokratie und Menschenrechte.

    Gut, den letzten Satz müssen wir sogar noch um einige positive Aspekte erweitern, denn wir sollten die Selbstlosigkeit der Industriestaaten bei ihrem militärischen Engagement in Mali einfach nicht unterschätzen. Um nun in der Welt nicht übergebührlich gefeiert werden zu müssen, sind offenbar einige Absprache mit der in Mali amtierenden Regierung nicht so wirklich an die Ohren der Weltöffentlichkeit gelangt. Macht es doch immer ein schlechtes Bild wenn man überall in der Welt zu viel hilft und dabei womöglich die eigene Bevölkerung vernachlässigt.

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  • Quelle: bullionaer.de

    Preisanstieg trotz Euro-SchwächeNach dem praktisch ungebremsten Anstieg der weltweiten Aktien-Märkte ging es heute im Laufe des Handels zum Teil kräftig bergab. Der Deutsche Aktienindex (DAX) verlor im Laufe des Handels 2,5 Prozent. Und auch der US-Leitindex gab um 0,9 Prozent nach.

    Nach Wochen der Stärke sackte der Euro gegenüber dem US-Dollar um 1,5 US-Cent auf $1,35 ab. Tagesverluste von einem Prozent zwischen den beiden Weltleitwährungen waren während der letzten fast drei Jahre dauernden Eurokrise nicht außergewöhnlich.

    Gold folgte anfänglich dieser Schwäche des Euros. Das heißt der in US-Dollar gehandelte Goldpreis sank parallel zu dem stärker werdenden US-Dollar. Zum Londoner A.M. Fix wurde dann gegen 11:30 Uhr MEZ mit $1.664,25 (EUR 1.224,52) der heutige Tagestiefstand erreicht. Im Vergleich zum Freitag tendierte Gold praktisch unverändert – Eurogold konnte jedoch knapp sieben Euro zulegen.

    In den folgenden frühen Nachmittags-Stunden bewegte sich der Goldpreis dann nur noch wenig. Erst kurz vor dem P.M. Fix kam wieder etwas Bewegung – diesmal in Richtung Norden – auf. Der P.M. Fix lag mit $1.666,00 (EUR 1.227,17)  um drei Dollar niedriger als noch am Freitag zu derselben Zeit.

    Dann kam es in den verbleibenden Stunden des New Yorker COMEX-Handels aber doch zu einer verstärkten Nachfrage nach dem gelben Metall, der Gold in zwei Wellen bis auf $1.677 stiegen ließ. Das war dann auch nahe des COMEX-Schlusskurses bei $1.676.

    Da gleichzeitig der US-Dollar gegenüber dem Euro zulegte, stieg Eurogold auf EUR 1.240 an.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Aktienmarkt: Politische Unsicherheit in Italien und Spanien löst Kursrutsch aus Die Korruptionsvorwürfe gegenüber dem spanischen Premier, die Unsicherheit bezüglich des Ausgangs der Wahlen in Italien und die anhaltende Diskussion über Mario Draghis Rolle bei der Pleite einer italienischen Bank setzen den europäischen Aktienmarkt unter Druck.

    Wenige Tage vor den neuen Verhandlungen zum EU-Budget und der EZB-Ratssitzung hat der europäische Aktienmarkt einen deutlichen Dämpfer erfahren. Sowohl der italienische FTSE MIB (-1,1%), der spanische IBEX (-4,50%), der Dax (-1,61%) als auch der französische CAC (-1,5%) haben im Laufe des Montags heftige Verluste verbucht. Der Dax erlebte sogar seinen größten Kursrutsch seit November. „Der Auslöser war heute das dramatische Absinken der Stimmung bezüglich Italien und Spanien aufgrund der anhaltenden Spekulationen über die Wahl in Italien und Korruption in Spanien”, sagte Christian Schmidt, Marktanalyst bei Helaba Landesbank Hessen-Thüringen in Frankfurt Bloomberg. Aber auch die Ankündigung heftiger Verluste bei der Commerzbank steigerte die Unsicherheit (mehr hier). „Etwas lag in der Luft, und es explodierte”, ergänzte Schmidt (erst kürzlich warnte der bekannte Investor Marc Faber vor einem Aktien-Crash – hier).

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    „Propaganda-Blitz“: EU will in Internet-Foren für Euro Stimmung machenDie EU will sich im Vorfeld der Wahlen zum Europaparlament massiv in die Diskussionen im Internet einmischen. PR-Agenturen und EU-Beamte sollen in euro-skeptische Foren gehen, um dort jeden anti-europäischen Mythos im Keim zu ersticken. Die Aktion kostet zwei Millionen Euro aus Steuermitteln und wird von Kritikern als schlicht lächerlich bezeichnet.

    Das Internet macht der EU zunehmend Sorgen: Immer mehr EU-kritische Stimmen sind zu vernehmen (mehr hier). Die Folge: In vielen Ländern enstehen politische Parteien, de Brüssel attackieren und eine grundlegende Abkehr vom herrschenden Zentralismus der Euro-Eliten verlangen (mehr hier). Brüssel befürchtet nun, dass auch bei den Europa-Wahlen 2014 die Zustimmung der Bevölkerung für diese Parteien groß sein könnte. Der Daily Telegraph berichtet nun, er habe geheime Dokumente eingesehen, in denen der Entwurf für einen „Propaganda-Blitz“ (so der Telegraph) beschrieben wird.

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  • Quelle: querschuessse.de

    Bildquelle: querschuesse.de - Deutschland: PKW-Neuzulassungen mit -8,6%

    Laut den Daten des Kraftfahrzeugbundesamtes (KBA) sanken im Januar 2013 die Neuzulassungen von Personenkraftwagen (PKWs) in Deutschland um -8,6% zum Vorjahresmonat, auf 192’090 neu zugelassene PKWs, nach 204’331 PKWs im Vormonat und nach 210’192 PKWs im Vorjahresmonat. Besonders bedenklich, satte 66,1% der Neuzulassungen waren gewerblich. Auch im langfristigen Kontext sind die Neuzulassungen im Januar 2013 sehr schwach, wie der Chart zeigen wird.

    ie Entwicklung der monatlichen PKW-Neuzulassungen in Deutschland seit Januar 1995 bis Januar 2013 im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Januar 2013 sanken die PKW-Neuzulassungen um -8,6% zum Vorjahresmonat.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Bankenkrise: Commerzbank macht 720 Millionen Euro VerlustNur wenige Tag nach der Deutschen Bank gab auch die Commerzbank an, im vierten Quartal des vergangenen Jahres in die Verlustzone gerutscht zu sein. 2013 rechnet die zweitgrößte deutsche Bank mit weiteren Schwierigkeiten.

    Das deutsche Bankensystem befindet sich in einer Krise. Nach der Deutschen Bank (hier) hat nun auch die Commerzbank für das vierte Quartal des vergangenen Jahres rote Zahlen geschrieben: 720 Millionen Euro  Verlust. Allein 560 Millionen Euro sind auf Abschreibung auf Steueransprüche und weitere Millionen-Verluste sind auf den Verkauf der angeschlagenen, ukrainischen Tochter Bank Forum zurückzuführen. Zudem sitzt die Bank auf einer Vielzahl fauler Kredite (mehr hier).

    Für das erste Quartal in diesem Jahr erwartet die zweitgrößte, deutsche Bank weitere Belastungen in Höhe von rund 500 Millionen Euro. Im November hatte die Commerzbank ein umfassendes Sparprogramm angekündigt, bis 2016 sollen bis zu 6.000 Stellen gestrichen werden.

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  • Quelle: hinter-der-fichte.blogspot.de

    Münchner Kriegskonferenz: Liste von Tätern und MitläufernDie Liste der Teilnehmer der sogenannten Münchner "Sicherheitskonferenz" liest sich wie das "Who is Who" des Imperiums.
    Unten ein Auszug.
    Darunter tummeln sich Bilderberger aus Politik und Medien, Politiker des deutschen Parlamentes, die die Kriegseinsätze des deutschen Armee fördern, die Partei- und Fraktionsspitzen der Kriegsparteien von CDU, CSU, SPD, FDP und Grünen. Die Oliv-Grünen haben sich ja besonders vehement für die Bombardierung Libyens und 
    Auslandseinsätze der Bundeswehr eingesetzt. Sie schämen sich nicht.
    M
    it den führenden NATO-Chargen und US-Spitzen wie Biden (beroht den Iran) und McCain (droht Iranund will für Syrien das Libyen-Modell) treffen sich zwei Dutzend CDU/CSU-Leute; darunter Schäuble, Innenminister Friedrich, Kriegsminister de Maiziere, ehem. Kriegsminister F.-J. Jung, Stoiber, Oettinger, Seehofer, Dobrindt.

    Dazu gesellt sich die Grünen-Führung mit den Bilderbergern „Dr. h. c. Özdemir“ und  Trittin an der Spitze. Ein Dutzend SPD-Parteigenossen (in Partei- oder Staatsfunktion) scharen sich in München um den Geheimnisträger Steinmeier, der einst im Kanzleramt als beamteter Staatssekretär „Beauftragter der Bundesregierung für die Nachrichtendienste“ 
    war. Die FDP stellt inklusive Brüderle, Westerwelle und Rösler ebenfalls ein Dutzend Statisten.
    Kein deutscher Friedensforscher, Vertreter der Friedensbewegung, kein unabhängiger Intellektueller.
    Nicht ein Linker gibt sich die Blöße an so einer Kriegstreiber-Konferenz teilzunehmen.

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  • Quelle: deutsche-mittelstands-nachrichten.de

    Die Party geht zu Ende: Bayern fordern Berlin-BailoutDie Stadt Berlin ist pleite, und die reichen Bayern wollen nicht mehr zahlen. 3,3 Milliarden Euro hat Berlin aus dem Länderfinanzausgleich bekommen. Nun fordern die Bayern, dass der Bund die Berliner rettet.

    Berlin hat einen glänzenden Ruf – als Partystadt. Finanziell ist die Stadt seit Jahren pleite. Im Jahr 2012 war die Bundeshauptstadt nur mit Geldern aus dem Finanzausgleich funktionsfähig zu halten. Wie die meisten anderen Bundesländer lebt Berlin in großem Stil über seine Verhältnisse. Finanziert wird der Spaß von Bayern und Baden-Württemberg. Allein aus Bayern flossen 3,9 Milliarden in die finanzschwachen Länder: 14 an der Zahl, die ohne fremde Hilfe pleite wären.

    Angesichts der schlechten Wirtschaftslage insgesamt finden es die Bayern nun nicht mehr sexy, dass Berlin sich von den anderen Ländern aushalten lässt.

    In München stößt die Praxis der Umverteilung schon lange sauer auf. Nun aber scheint es den Bayern erstmals ernst zu sein: Nach Informationen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten wollen die Bayern für das Jahr 2013 den Länderfinanzausgleich neu strukturieren: Man könne es den eigenen Landsleuten nicht vermitteln, dass Berlin dauernd Negativ-Schlagzeilen mit Milliarden-Debakel produziert, wie zuletzt beim Projekt Größenwahn Flughafen Schönefeld: „Diesmal wird sich Bayern nicht einfach mit einem Solidaritäts-Slogan abspeisen lassen“, sagt ein hochrangiger CSU-Mann, der wegen der politischen Sensibilität nicht mit Namen genannt werden möchte.

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  • Quelle: bullionaer.de

    Signifikante Schwankungen beim GoldDas Goldkartell war die letzten Tage im Dauereinsatz. Schließlich mussten eine Reihe von Ereignissen verkraftet werden, welche die vorgespielte Beruhigung an den Finanzmärkten und den angeblichen Wirtschaftsaufschwung als das entlarvt hätten, was es in Wirklichkeit ist – eine reine Fiktion.

    Am Mittwoch waren die schlechten Zahlen zum US-Bruttoinlandsproduktes für das vierte Quartal zu verkraften. Prompt begann man schon in der letzten Woche, auf Gold einzuprügeln.

    Als nach Veröffentlichung der Zahlen der Goldpreis um fast zwanzig Dollar stieg, begann man bereits im Access Handel (also nach Beendigung des COMEX-Handels um 19:30 Uhr MEZ) am Mittwoch, wieder Druck auf das gelbe Metall auszuüben.

    Gestern wurden die Goldgewinne dann im New Yorker COMEX-Handel völlig neutralisiert. Denn am Freitag standen wieder einmal die monatlichen Daten zum US-Arbeitsmarkt zur Veröffentlichung an. Diese Daten werden bezeichnenderweise zehn Minuten nach Eröffnung des COMEX-Handels öffentlich gemacht – die Regierung und die Insider aus FED und auch das Gold-Kartell wissen sie natürlich schon im Vorfeld. Ebenso wie das Leit-Wirtschaftsmedium Bloomberg, das die passende Geschichte zu der geplanten Beeinflussung der Märkte liefert. Wenn man den Glauben an freie Märkte und unabhängige Medien verloren hat, dann lassen sich die beobachteten Ereignisse auch viel besser einordnen.

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  • Quelle: youtube.com / KenFM

    Israel greift Syrien an. Syrien und Iran drohen mit Vergeltung

    "Israel gefährdet den Weltfrieden "!

    Als Günther Grass diesen Satz 2012 von sich gab stand, der Westen noch kollektiv Kopf und beschimpfte den Nobelpreisträger für Literatur als Antisemit.

    Wo sind die Moralapostel, die politische Style-Polizei jetzt, wenn es darum geht den aktuellen Luftschlag der Israelischen Luftwaffe der jetzt gegen Syrien stattfand zu verurteilen? Sie feiern ihn, wie der SPIEGEL, mit Schlagzeilen wie:
    „Das Märchen von Syriens mächtiger Luftabwehr"
    Das ist Propaganda. Pro Krieg!

  • Quelle: youtube.com / antikriegTV

    Niema Movassat (Die Linke), Bundestagsabgeordneter
    zum Krieg in Mali, Auswirkungen und Folgen und um was es Frankreich bei der Intervention wirklich geht.

  • Quelle: hinter-der-fichte.blogspot.de

    Bildquelle: hinter-der-fichte.blogspot.de - Syrien: Israel greift syrisches Territorium an

    Am Mittwoch verletzte Israel permanent  mit Kampfflugzeugen den libanesischen und den syrischen Luftraum und griff Syrien an. Die „Internationale Gemeinschaft“ aus NATO, UNO-Führung und ihren Höflingen schweigt zu diesem Bruch des Völkerrechts. Laut „New York Times“ und „Washington Post“ waren die USA informiert.

     Wer spricht hier die Wahrheit?

    Der Syrien-Krieg, der nichts von einem Bürgerkrieg hat, hat gezeigt, dass die von der NATO-/Israel-Clique verbreiteten Propaganda stets der Irreführung diente und antisyrisch motiviert war bzw. ausgeschlachtet wurde. Auch über den letzten Luftangriff stehen zwei Varianten im Raum. Im Laufe des Tages werden wir sehen was wirklich passierte. Die NATO-Medien, darunter die ARD, verbreiten die israelische Darstellung, man habe einen syrischen Waffenkonvoi auf dem Weg in den Libanon angegriffen. Aus „Sorge“.
    Wir dürfen, die Israelis haben‘s gesagt
    Die Nachrichtenpolitik der ARD wird immer lächerlicher. Die ARD bringt eine Nachricht der israelischen „Haaretz“, die diese von der syrischen Agentur SANA hat.
    „'Haaretz': Zwei Tote bei den Angriffen - Nach syrischen Angaben sollen bei den Angriffen zwei Menschen getötet worden sein. Dies meldete die israelische Zeitung "Haaretz" unter Berufung auf das syrische Staatsfernsehen.“

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  • Quelle: hinter-der-fichte.blogspot.de

    Bildquelle: hinter-der-fichte.blogspot.de - BRD, eine Rothschild'sche-Achtung: Zusammenrottung in München

    Die größte Kriegsverbrechergruppe rottet sich heute und morgen in Deutschland zusammen. Zur Kriegspropaganda-Show, die sie "Sicherheits-Konferenz" nennt. Deutschland macht bei der weltweiten Aggressionspolitik der NATO aus voller Kraft mit, auch wenn es versucht den gegenteiligen Eindruck zu erwecken.
    Deutschland beteuert die Freundschaft mit dem Todesstrafen-, Geheimgefängnis-, Folter- und Drohnenkiller Staat, liefert Waffen an die Militärdiktatur und Besatzungsmacht Israel oder an Saudiarabien. Deutschland stationiert Raketen gegen Syrien und führt Sanktionsbefehle der NATO gegen Syrien und Iran aus. Deutschland schweigt über die völkerrechtswidrigen Luftangriffe Israels auf Syrien.

    Die deutsche militärische, politische und mediale Beihilfe zum Krieg ist unfassbar. Moskau nimmt rechtlich korrekt Stellung. Westerwelle kann sich zu den Luftangriffen nicht äußern - er "hat keine gesicherten Erkenntnisse"! Obwohl sogar das ZK in Washington bestätigt: Israel hat Syrien überfallen. Beim Massaker von Houla hatte er keine Skrupel, es Assad in die Schuhe zu schieben- ohne gesicherte Erkenntnisse. Dann beherbergt und trainiert Deutschland konspirativ die Terroristen von Syrien. Und nun richtet die BRD-Regierung für die Kriegsverbrecher von Vietnam, Jugoslawien, Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien ein Bandentreffen aus. 

    Mit dabei Trittin, Claudia Roth, Göring-Eckard, Bütikofer und andere Grüne!

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Marc Faber: Geldschwemme treibt Aktienmärkte in den Crash

    Die massive Geldschwemme der größten Zentralbanken weltweit führte in den vergangen Wochen zu einem rasanten Anstieg der Aktienkurse. In der Realwirtschaft kam das Geld nie an. Nun drohen eine Aktienblase und ein Crash, warnt der Investor.

    Die umfangreiche Lockerung der Geldpolitik werde gefährliche Nebenwirkungen auf die Märkte haben, warnt der Investor Marc Faber in einem Interview mit der CNBC. „Wenn Sie Geld drucken, fließt das Geld nicht gleichmäßig in die Volkswirtschaft“, so Faber. Es fließe vielmehr zu einigen wenigen Menschen oder in einige Bereiche (die Banken machten Milliardengewinne – hier). Vor allem aber, erklärt Faber, floss es in die Aktien und bis vor etwa fünf Monaten in die Staatsanleihen.  „Ich glaube, dass die Märkte die Zentralbanken dafür bestrafen werden“, sagte Faber.

    „Entweder werde der Anleihenmarkt zusammenbrechen oder es entsteht eine Aktienblase“, so Faber. In dem Fall drohen auch den Zentralbanken Verluste in Milliardenhöhe (mehr hier). „Die Börse ist nicht mehr günstig, in Asien etwa haben wir viele Märkte, die bis zu 250 Prozent über ihren Tiefstständen liegen“. Seit Beginn des Jahres stieg der britische FTSE 100 um sechs Prozent, der Nikkei 225 um 3 Prozent und der Shanghai Composite um 4,3 Prozent. Der S&P 500 Index hat seit Jahresbeginn um fünf Prozent und seit November 2012 um 12 Prozent zugelegt.

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  • Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

    Pimco-Chef: Finanzmärkte stehen vor einer „Supernova“-ExplosionDie Kreditblase wird wie eine Supernova explodieren, meint Pimco-Chef Bill Gross. Die Endphase des Finanzsystems sei unter anderem daran zu erkennen, dass mehr Geld in den globalen Schuldendienst gesteckt werde als in echte Investments. Anleger sollten sich schleunigst nach „realen Werten“ umsehen.

    Bill Gross, Gründer und Managing Director bei dem größten Vermögensverwalter der Welt, sieht das Finanzsystem an seinem Ende angekommen. Gross verwaltet für Pimco 1,9 Billionen an Vermögenswerten. Seine Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, da bei mehreren europäischen Banken die ersten Derivaten-Bomben hochgehen (hier).

    Gross hat das Bild von der Supernova mit Bedacht gewählt. Dass er die Lage auf der offiziellen Website von Pimco erklärt, sollte Anleger besonders nachdenklich stimmen.

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  • Quelle: bullionaer.de

    Die unerträgliche deutsche Blockparteien-DemokratieSelbst die von den Interessen der Londoner City beeinflusste britische Wirtschaftspresse versteht inzwischen die Welt nicht mehr – wie kann Deutschland sich immer weiter durch seine darbenden südlichen Nachbarn der Eurozone ausbeuten lassen.

    Dabei haben die englischen Qualitäts-Medien schon seit dem Ausbruch der Griechenland-Krise messerscharf analysiert, dass es nur zwei Wege gibt: Entweder, Deutschland finanziert auf Dauer die strukturellen Defizite von Griechenland und der diesem Land dann folgenden Hungerleider. Oder das Land steigt aus dem Euro aus und befreit diese Länder aus der Zwangsjacke der Gemeinschafts-Währung.

    Aber wie hierzulande die Politiker lieber immer mehr Bürger zu Kostgängern des sozial-politisch industriellen Komplexes machen, anstatt die in diesem Land anstehenden strukturellen und demographischen Probleme zumindest anzuerkennen, müssen wir mit dieser demokratischen Wohlfahrts-Mentalität ganz Europa beglücken.

    Das Projekt der Europäischen Union, gestartet als eine Freihandelszone zwischen souveränen Staaten, welche die Völker mit gemeinsamer abendländischer Kultur versöhnen sollte, ist zu einem riesigen stinkenden Scheißhaufen geworden. Das Ausmisten dieser Auguren-Ställe ist wirklich eine Herkules-Aufgabe.

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Krisenvorsorge

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